Vergangenheit verstehen um Zukunft zu LEBEN – Keine Auflösung der BStU

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Generationen hatten die Schreckenszeit zweier Weltkriege und einer Tyrannenherrschaft verdrängt. „Man“ traute sich nicht über das Wegschauen und die Teilnahme an Unrecht zu sprechen. Solche Sprachlosigkeit gräbt die seelischen Wunden aller Menschen nur noch tiefer. Gerade deshalb sollte jetzt die Aufarbeitung des Unrechts in DDR (aber auch deren Bezug in die BRD) nicht ins Vergessen getrieben werden. Aus diesem Grunde darf die Behörde des Bundesbeauftragten (BStU) nicht aufgelöst werden. Verstehen können wir das Leben nur rückwärts – leben müssen wir es nach vorne.

Erklärung von 20 Verbänden und Vereinen: Wir lehnen die Auflösung der BStU ab

Potsdam/Berlin, 26.04.2016/cw – Die Lagergemeinschaften, Opferverbände/- vereine und Aufarbeitungsinitiativen haben am  21. April 2016 in Potsdam zum Bericht der Expertenkommission des Deutschen Bundestages (Drucksache 18/8050) zur Zukunft der Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BSTU) Stellung genommen. Die Verbände fordern außerdem die Wiederwahl von Roland Jahn zum Leiter der BStU.  Der Verein „Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.“ ist von der Versammlung beauftragt worden, die Erklärung dem Bundestag zuzuleiten.

Der Kulturausschuss des Deutschen Bundestages befasst sich erstmals in  einer öffentlichen Sitzung am 27.04.2016 ab 15:30 Uhr im Paul-Löbe-Haus mit den Vorschlägen der Expertenkommission sowie den bisher vorgetragenen Einwendungen.

Wir veröffentlichen nachstehend den Wortlaut des von 20 Verbänden und Vereinen unterzeichneten Papiers: Das Papier und Kommentar von Siegmar Faust unter:

www.17juni1953.de

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