Niemals vergessen!

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Das Motto der Konferenz lautete „Not to Forget!“ Im Abschlussdokument der Konferenz, dem alle Konferenzteilnehmer per Akklamation zustimmten, wurde festgehalten, dass die NATO-Aggression gegen Serbien und Montenegro vom März 1999 ein Angriffskrieg gegen einen souveränen europäischen Staat gewesen sei und dass dadurch grundlegende Prinzipien des Völkerrechts verletzt worden sind, insbesondere die UN-Charta und die Helsinki Schlussakte. Es habe sich um ein Verbrechen gegen den Frieden und die Menschheit gehandelt. Dieser Krieg sei der Wendepunkt in Richtung eines globalen Interventionismus gewesen und eine grobe Verletzung der internationalen Rechtsordnung sowie die Negation der Rolle der Vereinten Nationen.

Die damalige NATO-Kriegsallianz habe ein neues Arsenal von Euphemismen (beschönigende Worte) entwickelt in dem Versuch, diesem Verbrechen den Anschein von Legitimität zu verleihen. So sei die so genannte „humanitäre Intervention“ ein Deckmantel für die wahllose Tötung von Zivilisten in Serbien gewesen, von Kindern, Behinderten und Senioren sowie ein Vorwand für die
Zerstörung der Wirtschaft und der Infrastruktur, darunter Schulen, Kliniken, Kraftwerke, Personenzüge, Brücken und Wohnhäuser. Insgesamt wurden durch diese „humanitäre Intervention“ mehr als 1000 Soldaten und bis zu 2500 Zivilisten (sog. „Kollateralschäden“) getötet und 10.000 Menschen verletzt. Die Schadenshöhe aller Schäden der Infrastruktur belief sich auf etwa 100 Milliarden US-Dollar. Dies dürfe, so die Kongress-Veranstalter, nicht vergessen werden – auch wegen der bereits stattfindenden Geschichtsrevision. (4)

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