GEMA versucht den Mund des freien Wortes zu knebeln

EmailFacebookTwitterPrintFriendlyGoogle+LinkedInBlogger PostWordPressin weitere Soziale Netzwerke verteilen

Die Schrauben der freien und unabhängigen Meinungsäußerung und Berichterstattung werden immer stärker angezogen! Hier der Aufruf auf change.org dagegen vorzugehen. Michael Fuchs schreibt:
GEMA: Eingebettete Videos von Videoplattformen wie von YouTube nicht zu lizenzieren.

Die GEMA möchte gerne Gebühren von Homepagebetreibern einfordern, welche Videos von Videoplattformen wie YouTube auf ihren eigenen Homepages einbinden. Einfache Hyperlinks sind keine relevante Nutzungshandlung. Ohne diese würde das Internet nicht funktionieren. Embedded Content, bei dem für den Nutzer nicht klar ist, dass die Datei von einer anderen Seite stammt, sollte hingegen lizenziert werden. So ein Statement von Ursula Göbel, GEMA Sprecherin.

Eingebettete Inhalte, wie Videos von YouTube, sollten also lizenziert werden, da es für den Nutzer nicht erkennlich ist, dass es von einer anderen Seite stammt. Dass im rechten unteren Bereich das YouTube Logo ist, spielt wohl für die GEMA Herschaften keine Rolle. Auch ist es wohl nicht erkenntlich, dass wenn man auf den Videotitel klickt, man auf YouTube weitergeleitet wird.

Wenn dies Durchgesetzt würde, wäre es der Untergang für viele Blogger und Internetseitenbetreiber. … Bitte lesen Sie hier weiter – AUFRUF

Michael Fuchs schreibt weiter: Quellen für das Ganze, denn ich saug mir das ganze ja nicht aus den Fingern:

Pressemitteilung der GEMA vom 05.02.2014

1 comment for “GEMA versucht den Mund des freien Wortes zu knebeln

  1. 9. Februar 2014 at 01:43

    Wie man am wirksamsten der GEMA-Forderung eine Absage erteilen kann:

    Geht auf Öffentliche Befragung zur Reform des Urheberrechts in der EU – http://youcan.fixcopyright.eu/de – und geht zur Frage 11 – dort erwägt die EU-Kommission genau das, was die GEMA fordert; genau dorthin lenkte auch die österreichische GEMA all ihre 20.000 Mitglieder und hat sie darum gebeten, dort mit „JA“ zu antworten – http://futurezone.at/netzpolitik/verwertungsgesellschaft-will-geld-fuer-eingebettete-videos/48.934.489 – was da zu tun ist, wenn man nicht will, dass eingebettete Youtube-Videos gebühren- und erlaubnispflichtig werden, dürfte klar sein: Antwortet mit „Nein“. Wenn ihr wollt, könnt‘ ihr natürlich auch noch einige andere Fragen dort beantworten. Ladet euch den nach eurem Belieben ausgefüllten Fragebogen anschließend runter und schickt ihn der EU-Kommission – damit habt ihr dann bei der EU-Umfrage zur anstehenden Urheberrechtsreform mitgemacht ! Dass sich das lohnt, erkennt man daran, was für einen Aufwand sowohl die GEMA als auch die österreichische GEMA betreiben, um das Ergebnis dieser Umfrage zu prägen !
    Und verbreitet bitte youcan.fixcopyright.eu, damit so viele Leute wie möglich noch bis zum 05. März an dieser wichtigen Umfrage mitmachen; sie ist die Grundlage für das zukünftige Handeln der EU auf dem Gebiet „Urheberrecht“.

    Weitere Hinweise:
    In Frage 1 kann man gut ansprechen, ob man irgendwelche Probleme hat, was Zugänglichkeit von Youtube-Videos angeht – O-Ton: „Dieses Lied ist in deinem Land leider nicht verfügbar =/ “
    In Frage 12 erwägt die EU-Kommission, Copyright auf Streaming zu schaffen – damit wäre Stream-Schauen auf kinox.to illegal, was es momentan nicht ist.
    In Frage 23 wird gefragt, ob im Urheberrecht für irgendwas Ausnahmen gemacht werden soll, beispielsweise für Remixen oder nicht-kommerzielles Filesharing oder Streaming…
    Was man von Urheberrechtsabgaben hält, kann man gut in Frage 71 ansprechen
    Was man von der zunehmenden Privatisierung der Rechtsdurchsetzung durch gesteigerte Intermediäre-Haftung oder „freiwillige Kooperationsvereinbarungen“ zwischen Internetanbietern und Rechteverwertern hält => Frage 76
    Was man von Kopierschutzmaßnahmen wie DRM hält, kann man gut in Frage 80 ansprechen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.