US-Drohne beschießt Hochzeit in Jemen: zehn Tote

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Mindestens zehn Menschen sind bei einem Schussangriff auf eine Hochzeit im Jemen ums Leben gekommen, Dutzende wurden verletzt. Der Vorfall ereignete sich in der Provinz Beida im zentralen Teil des Landes. Das Feuer wurde vermutlich durch eine US-Drohne eröffnet. Die USA unterstützen die jemenitischen Behörden aktiv beim Kampf gegen Extremisten – unter anderem mit Hilfe von Kampfdrohnen. Bei deren Angriffen kamen in den letzten Jahren hunderte Jemeniten ums Leben, unter denen es zahlreiche Zivilbürger gab. Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/news/2013_12_12/Drohne-beschie-t-Hochzeit-in-Jemen-zehn-Tote-7786/

Diese US-Drohnen werden auch aus Ramstein von deutschem Boden aus gesteuert !

Deutschland leistet dadurch Beihilfe zu diesen Mordanschlägen !

Unsere Regierung macht unser Land zur Zielscheibe von Racheaktionen !


MEDIA ALERT
  
13. Dezember 2013 : 
Die Friedensorganisation CODEPINK (USA) verurteilt strengstens das Töten von 15 Zivilisten in Jemen gestern durch eine US-Drohne.

Medea Benjamin, US-amerikanischen Drohnen-Expertin von CODEPINK, überreicht heute einen Appell an Kanzlerin Merkel und die Bundesregierung, die Unterstützung der USA bei den illegalen Tötungen durch Drohnen einzustellen.   Am 13. DEZEMBER 2013 (HEUTE) um 12:00 Ort: Bundeskanzerlamt, Willy-Brandt-Straße 1
Gleich nach der Übergabe des Appells an die Kanzlerin wird Frau Benjamin eine Erklärung an Präsident Obama bei der US-Botschaft überreichen. 

„Ich appelliere an die deutsche Regierung, ein Ende der Nutzung ihres Staatsgebiets für das Drohnenprogramm zu fordern“, sagte Benjamin in Berlin.  „Wir halten es für Mord, wir halten es für Kriegsverbrechen.“   

Der US-amerikanischen Expertin Medea Benjamin zufolge kommt Deutschland durch Stützpunkte des US-Militärs und der CIA in Stuttgart und in Ramstein eine zentrale Rolle im Drohnenkrieg der Vereinigten Staaten zu.  Benjamin ist Mitbegründerin der Menschenrechtsorganisation „Global Exchange“ und der Friedensorganisation CODEPINK.
Frau Benjamin ist seit 09. Dezember in Deutschland und hat schon Gespräche mit Abgeordneten der SPD, der Grünen und der Linken Fraktionen im Bundestag geführt. Sie stellt zwei Forderungen an die Bundesregierung:
1) Sich klar und eindeutig gegen die rechtswidrige Praxis der US-Drohnenangriffe in Pakistan, Jemen, Somalia und anderswo auszusprechen, um damit dazu beizutragen, dass diese Praxis nicht internationales Gewohnheitsrecht wird,
2) klar und eindeutig zu erklären, dass die Bundesregierung dauerhaft auf die Anschaffung von bewaffneten Drohnen verzichtet, und ein Verbot dieser Waffen auf internationaler Ebene vorschlägt.
Ansprechpartnerin:
Elsa Rassbach
CODEPINK, Drohnen-Kampagne und Friedenskoordination Berlin
0170 738 1450
030 326 015 40

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