Gedanken zur Rede von Carlo Schmidt über das Grundgesetz aus dem Jahr 1948

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Auszug aus der Rede Prof. Dr. Carlo Schmidt (SPD) zum „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland“ vor dem Parlamentarischen Rat 1948: „Ich glaube, daß das Grundgesetz weiter eine Bestimmung enthalten sollte, die jeden unter Strafe stellt, der das friedliche Zusammenleben der Völker stört und Handlungen in der Absicht vornimmt, die Führung eines Krieges vorzubereiten! Ich denke dabei nicht nur an die Fabrikation und den Handel mit Waffen, sondern auch den Turnverein, in dem Wehrsport getrieben wird. Wohin diese Dinge uns geführt haben, wissen wir jetzt, und wir bezahlen heute die Rechnung für einen Unfug, den wir einmal leichtfertig duldeten!

Ich glaube, daß das Grundgesetz weiter eine Bestimmung enthalten sollte, daß wir die Abtretung deutschen Gebietes ohne Zustimmung der dort wohnenden Bevölkerung nicht anerkennen! Vielleicht können wir gezwungen werden, zu erleiden und zu ertragen, was uns bisher angetan worden ist. Aber man wird uns niemals zwingen können, es als Recht anzuerkennen! Weder im Westen, noch im Osten! Das gehört zur Ehre eines Volkes und damit auch zur Demokratie!

Eine Tyrannis kann es sich leisten Menschen preiszugeben – eine Demokratie aber nicht!“ (Zitat Ende)

Meine Meinung:

Also beinahe mußte ich lachen, als ich das las, das ist mir aber gleich wieder vergangen. Da ist doch ein Vergleich mit der Realität angebracht. Ich teile nicht jeden Gedanken Carlo Schmidts, diesen allerdings fast in Gänze. Den Gedanken selbstverständlich nur. Hoffnung übermannte den intelligenten Mann offenbar.

In Anbetracht, daß die BRD Waffen herstellt und damit handelt, hin und wieder auch verschenkt, und zwar im großen Stil, in Anbetracht, daß die BRD sich seit Jahren an der Vorbereitung eines dritten Weltkrieges beteiligt und schon seit Ende des zweiten Weltkrieges in Kollaboration mit den USA ununterbrochen das friedliche Zusammenleben der Völker stört (ca. 6 Mio. Tote in über 3000 US-initiierten Militäreinsätzen auf der ganzen Welt), in Anbetracht, daß es die von ihm angesprochene Zustimmung der bezeichneten Bevölkerung für Gebietsabtretungen bis heute nicht gibt, würde sich Herr Schmidt, wäre er noch unter uns, schämen, wie einfältig er war zu glauben, man bekritzelt auf US-besetztem Boden in deren Auftrag etwas Papier mit dem Logo der US-Treuhand BRD, und könnte damit wohlgemeintes Gedankengut zur materiellen Entfaltung bringen.

Die demokratischen Gedanken sind super, nur wir leben weder in einer Demokratie, noch haben Frieden, noch sind wir souverän. Alles Basisvoraussetzungen, um gute Gedanken materiell wirksam werden zu lassen. Die Parameter sind bis heute optimal, um schlechte Gedanken zu fördern und auszuleben. Die BRD ist ein besatzungsrechtliches Mittel der Alliierten. Nicht mehr und nicht weniger. Die bundesdeutsche Politik hat sich weiterhin nach US-Vorgaben auszurichten.

Und bitte, nicht verwechseln: Die BRD ist nicht Deutschland. Das sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Die Demokratie ist in der BRD der Titel einer Reality-Komödie, wo Menschen massenweise hinters Licht geführt werden. Der Clou, es wird nicht aufgelöst. Hin und wieder versucht es einer, der die Dinge erkennt. Nur läuft es schon zu lange. Er scheitert daher oft dabei.

Das Phänomen nennt man Trägheit der Massen. Um da ein wenig einzubrechen etwas Brain-Jogging: Teilst du die von Carlo Schmidt beschriebenen Ideale? Ja oder Nein? Sind sie heute verwirklicht? Ja oder Nein?

Wiederhole die beiden Fragen und deine Antworten dazu drei mal. Nehme dir vor, im Schlaf noch einmal darüber nachzudenken. Das reicht fürs erste.

Gruß Hagen Michaelis

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