Bewegung 5 Sterne unterstützt die Bundestags-Kandidatur von Konrad Dippel in Bayern

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Die Bewegung 5 Sterne [B5S] empfiehlt bei der Bundestagswahl 2013 nicht die Parteien zu wählen, sondern Ihre Stimme für die Menschen zu erheben und die zu wählen, die unabhängig, demokratisch und frei von Parteizwängen zur Wahl antreten. (Siehe Artikel „Du hast die Wahl“.)

Denn diese Unabhängigen stellen sich in direkte persönliche Verantwortung der Bürger, OHNE Fraktionszwang und OHNE Druck von Seilschaften irgendwelchen Apparaten und Hintermännern zu gehorchen. Nach dem Interview mit Herrn Wolfgang Neskovic (Bundesrichter und ausgetretenes Mitglied der Partei „Linke.“) folgt nun das Interview mit Herrn Konrad Dippel, Unternehmer aus Weiden/Bayern, ein bayrisches Urgestein, das durch seine Person und Authentizität die Eminenzen der CSU-Hochburg schon ganz gehörig ins Schwitzen brachte. (Siehe Wahlergebnisse: http://derdippel.de/nachlese_zur_bundestagswahl_2005__wahlergebnisse_72.php )

 

TV-ORANGE: Herr Konrad Dippel, Sie erreichten als Einzelkämpfer Unabhängiger und sozusagen parteifrei schon beachtliche Ergebnisse in dem Heimatland der CSU in Weiden in der Oberpfalz. Auf was führen sie diese Erfolge zurück ?

Konrad Dippel: Hauptgrund für meinen Erfolg ist sicherlich, dass ich immer daran geglaubt habe dieses Direktmandat parteifrei erringen zu können. Mir gelang im politischen Gespräch immer Zustimmung zu erreichen, egal mit wem ich sprach. Ich hatte immer gute Ideen für mich zu werben und auch den Mut einige Mittel und vor allem viel Zeit und Energie aufzuwenden.

Im ersten Wahlkampf 2005 trat ich neben dem CSU-Mann auch gegen den Mann mit dem roten Pollunder Ludwig Stiegler an. Beide hatten sichere Listenplätze und meine Argumentation war einen zusätzlichen Stuhl für unsere Region zu erringen. Das erschien mir so logisch, dass ich davon ausging, dass jeder denkende Wähler mir seine Erststimme anvertrauen würde. Da war ich noch sehr naiv.

Immerhin hatte ich damals halb so viele Erststimmen wie der bekannte Ludwig Stiegler. Der konnte meinen Erfolg damals gar nicht fassen und ist richtig aus der Haut gefahren. Ich war im ersten Moment sehr enttäuscht von meinen 13,6 %, ich glaubte ja fest an eine relative Mehrheit. Das rundum positive Echo als „Überraschungssieger“ hat mich dann getröstet.

 

TV-ORANGE:  Woher nehmen sie den Mut und die Motivation für die Kandidatur ?  Schließlich tragen sie ja die ganzen Kostenpersönlich und müssen als Unternehmer so nebenbei noch ihre Firma leiten.

Konrad Dippel: Ich weiß, dass  ich das bisher unmögliche schaffen kann. Schon immer habe ich mir vorgestellt, wie ich im Bundestag reden würde – ich persönlich, im Namen der Normalbürger. Das ist sozusagen ein Lebenstraum. „Lebe Deine Träume“ ist für mich nicht nur ein Kalenderspruch. Jede Aktion, jeder Wahlkampf, jede Diskussion über Politik auch außerhalb der Wahlkampfzeiten ist für mich ein winziger Schritt in Richtung dieses Traumes.

Das ich mutig sei, habe ich oft schon gehört. Ich glaube eher, dass mir die Angst fehlt. Vor was sollte man sich auch fürchten? Das Leben ist nur ein Spiel. Wer es zu ernst nimmt, verliert. Auch so ein Spruch, den ich stets umzusetzen versuche.

Was die Firma angeht, so sind wir ja ein Familienbetrieb. Immerhin mit ca. 30 Mitarbeitern. Da ist meine Einstellung, wenn der Chef in jeder Minute anwesend sein muss, dann ist der Betrieb schlecht geführt. Und wenn ich in den Bundestag gewählt werde, muss es ja auch gehen.

Manche böse Zungen sagen, bleib in Deinem Betrieb und mach das gescheit, das reicht. Ich antworte dann mit einem meiner Lieblingsbilder:

Stellen Sie sich vor, ich wäre einer von vielen Bauern in meinem Heimatdorf. Ich will dort friedlich die Felder bestellen und glücklich mit Frau und Kindern leben. Doch es wird alle Jahre beschwerlicher: Es regnet jedes Jahr weniger, die Winter werden bitterer und Stürme und Hitzewellen immer brutaler. Die meisten nehmens hin und leiden. Ich weiß, dass da eine böse Hexe hinter den sieben Bergen schuld ist, der muss man den Garaus machen und alles wird wieder gut.

Und wie in jedem Märchen bekommt der kleine Mann, der guten Mutes und aufrichtigen Herzens ist immer die rechte Idee das zu schaffen. Soll man da zuhause bleiben, bis es gar nicht mehr regnet und nur noch stürmt?

Da relativieren sich doch finanzieller und zeitlicher Einsatz. Ich möchte einfach bei jeder Wahl das Gefühl der Ohnmacht überwunden haben.

 

TV-ORANGE:  Wie reagieren CDU/CSU Politiker und aktive Unterstützer auf Sie und wie gehen Sie mit Ihnen auch sonst im alltäglichen Leben um?

Konrad Dippel:  Mein stets wie selbstverständlich wiedergewählter Mitbewerber Albert Rupprecht ist Politprofi. Da wo der Mensch Stiegler im Regionalradio ausgerastet ist, hat A.R. einfach die Frage des Moderators ignoriert und auf die vorherige weitergeantwortet so lange bis eine neue „Dippel-freie“ Frage kam. Wie nervös die Partei war, erfährt man immer wieder durch Interne. Denn ich habe auch in der CSU viele und auch örtlich sehr namhafte Unterstützer. Außerdem hat sich A.R. stets bemüht, das Sprichwort „Feind, Totfeind, Parteifreund“ mit Leben zu erfüllen.

Im täglichen Leben bin ich als Gemeinderat in Trabitz in stets parteipolitikfreier Zusammenarbeit mit einer totalen CSU-Mehrheit. SPD, Grüne oder FreieWähler gibt es derzeit bei uns im Gemeinderat gar nicht.

Im Gesangverein sitzt der CSU-Ortsvorstand rechts neben mir und der langjährige Vorgänger links. Gemeinsam singen wir im ersten Bass und sind uns politisch allermeistens einig – nur in Wahlkampfzeiten schaltet das Gehirn auf CSU-Modus. Da ist jeder „Andersgläubige“ ein Zersetzer der Heimat.

Heuer ist es besser, da ich nicht mehr auf Sieg setze und mich zurückhalte. Aber meine Stunde kommt noch, dann wenn selbst meine Chornachbarn endlich begreifen, dass der Dippel ein gutes Ziel hat.

 

parteifreiTV-ORANGE:  Was ist Ihnen bei der Kandidatur zur Bundestagswahl am Wichtigsten? Welche
Inhalte vertreten Sie?

Konrad Dippel: Wieder ein Kalenderspruch: Der Weg ist das Ziel. Mein wichtigstes Ziel ist es den Weg für parteifreie (also die Mehrheit), konstruktive Menschen in den Bundestag möglich zu machen. So wie der Gesetzgeber es vorgesehen hat. Für was kann man sonst so einfach zu kandidieren, wenn es sowieso nicht möglich ist einen Sitz zu erringen?

Wenn ich es dann geschafft habe, sehen die Menschen am Wahlabend, dass es noch eine Option außerhalb der Parteien gibt! Dann sind das nächste mal vielleicht 10 oder 15 % Normalbürger im Parlament. Gewissensabtrünnige aus den Parteien haben dann eine Chance auf Wiederwahl. Fähige bekannte Persönlichkeiten wären motiviert zu kandidieren, weil sie eine echte Aussicht auf Erfolg hätten. Die Zeiten wo Parteispitzen sich auf Fraktionszwang verlassen könnten wären vorbei. Die Demokratie würde zu leben beginnen.

Praktisch könnte dann auch eine Parteienregierung ohne absolute Mehrheit regieren, wenn sie es schafft durch Argumente in der Plenumsdiskussion Freie immer wieder aufs neue auf Ihre Seite zu bringen.

Diese Perspektive ist Grund genug den Dippel zu wählen. Dieses Versprechen wäre schon am Wahlabend eingelöst. Wenn die Oberpfälzer dann in der Sacharbeit nicht mit mir einverstanden wären, können sie mich nach 4 Jahren ja wieder abwählen. Aber ich bin zuversichtlich dass ich auch in der Sache absolut mehrheitsfähig bin.

 

TV-ORANGE:  Ja schön gesagt ist das schon mit der  Vertrauenswürdigkeit, wie aber können sie die Leute beweisen, dass sie ihrer Überzeugung treu bleiben und nicht in einer Selbstdarstellung endet ? Wie kann man Sie näher kennen lernen ?

Konrad Dippel: Die mich kennen, wissen wie ich ticke. Meinen Überzeugungen untreu zu werden, käme für mich einer seelischen Katastrophe gleich. Und nach meiner festen Überzeugung ist das dann die Basis für Unglück und Krankheit. Wer will das schon.

Ich bin ein absolut offenherziger Mensch. Und gutgläubig – ich glaube an das Gute im Menschen. Meine Handynummer steht im Netz, jeder kann mich anrufen, kann mich im Geschäft aufsuchen. Und ich gehe ja gerne auf die Menschen zu, um eben einen Eindruck zu hinterlassen. Deshalb freue ich mich immer, wenn Menschen auf mich zukommen und das Gespräch suchen. Ich habe oft Zeit, denn Zeit zu haben ist Reichtum den man steuerfrei erwerben kann.

 

TV-ORANGE:  Das Grundgesetz sieht die Parteien als Mittler der Demokratie. Bezeichnet wird dies als repräsentative Demokratie. Wie wirkt sich diese Rolle der Parteien auf Demokratie aus ?

Konrad Dippel: Parteien sind über die Jahre zu Ideologien verkommen. Was A für gut hält, ist deshalb für B unaktzeptabel. Wenn die gleiche Sache bei der nächsten Abstimmung von B vorgebracht wird, dann kann A nicht zustimmen. Kann das irgendwer verstehen, geschweige denn für gut halten?

Parteien spalten. Das ist ja noch sinnvoll, um verschiedene Ansichten zu vertreten. Aber Parteien hetzen gegenseitig auf. Das ist nicht gut.

Außerdem haben sich die Parteien über Ihre Basismitglieder hinweggesetzt. Bestes Beispiel war die Zustimmung der Konservativen zum Irakkrieg obwohl dreiviertel der Basis strikt gegen deutsche Truppen im Irak waren. Zum Glück war damals Schröder am Drücker. Es gäbe sonst wohl einige Kriegerwitwen und Waisen mehr in Deutschland. Ist das Partei-Demokratie?

 

TV-ORANGE:  Viele fragen, eine Partei hat ein Programm und Antworten zu vielen gesellschaftlichen Fragen. Unabhängige und Einzelpersonen, die kandidieren, verfügen meisst nicht auf solch eine Palette von Formulierungen. Ist das Schwäche oder Stärke ?

Konrad Dippel: Mit der Erststimme wählt man eine Person, der sollte man vertrauen. Vertrauen heißt, der hat Ahnung, der tickt wie ich, der wird es gut für uns machen. Parteien machen zwar Programme, aber was sind die wert? Für die Wähler ist es so selbstverständlich geworden, dass Wahlversprechen gebrochen werden, dass sie nicht einmal mehr wirklich enttäuscht sind.

Wenn man den intellektuellen und finanziellen Aufwand sieht, mit dem Parteien sich eine Meinung bilden, dann ist es schon sehr mager, was dabei herauskommt. Wenn Bürger dann von einem Einzelbewerber ein Vollprogramm erwarten, ist das nicht gerade fair. Ich kann nicht zu jedem Thema schon ohne gewählt zu sein voll kompetent sein. Als Abgeordneter dürfen dann an mich höhere Ansprüche gestellt werden, schließlich bin ich dann Vollzeit dafür da kompetent zu sein, inklusive Mitarbeiter die mir helfen.

Meine Stärke ist, das ich nur das vertrete von dem ich überzeugt bin. Als Parteivertreter hat man ja keine wirklich eigene Meinung zu haben. Deshalb ist für denkende Menschen es so uninteressant Parteisoldat zu sein.

 Hier eingeschoben der Radio-Wahlspot von Konrad Dippel – finanziert aus eigener Tasche !

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

 

TV-ORANGE:  Manche befürchten, ein Kreuz bei Ihnen schadet den Parteien, die punktuell etwas positiv verändern könnten ? Und Wären sie als Unternehmer nicht besser in der FDP aufgehoben?

Konrad Dippel: Wieso das? Ich brauche das Erststimmenkreuz. Die Parteien die Zweitstimme. Bei der Erststimme gibt es praktisch keine Wahl – das ist im Wahlkreis Weiden A.R. CSU. Und ein CSU Mandat mehr oder weniger verändert nichts in Deutschland. Das kann ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit behaupten.

Zur FDP nur das: sie versprechen seit Anbeginn der BRD sich für den Mittelstand einzusetzen. Und sie sind seit vielen Jahrzehnten immer wieder sehr lange in der Regierung. Sehen sie auf die Verteilung des Vermögens in Deutschland. Nur die obersten paar Prozent gewinnen. Der Mittelstand verliert stetig. An den Taten sollt ihr sie erkennen…

TV-ORANGE:  Ich frage mich schon seit drei Wahlkämpfen: Sollte es tatsächlich mal klappen mit einem Partei-Unabhängigen Mandat, wie wollen Sie rein formal etwas im Bundestag bewirken? Ohne Fraktion können sie doch schlecht etwas Wirksames einbringen und sich immer nur anderen Parteimeinungen anschließen. Wie sehen Sie das?

Konrad Dippel: Ich kann mir die beste Parteimeinung aussuchen und dann in der Zeit die mir zur Verfügung steht mein Schärflein mit einbringen. Wenn man stets positiv ist, geht das. Ein Dauerquerulant darf dagegen kaum auf Gehör hoffen. Außerdem kann man mit den Menschen auch in der Kantine reden. Und wenn etwas Gutes vom Dippel dann aus dem Munde eines Regierenden kommt – freue ich mich, wenn er Zustimmung findet. Die Sache zählt, nicht das Ego. Die Opposition in Bayern regiert auf diese Weise wahrscheinlich schon immer mit. Sie sollten sich mehr darüber freuen.

 

TV-ORANGE:  Wie sehen sie eine Energiewende. Es wird ja so sehr verschleppt, dass sogar Regierungs-offizielle aus Schleswig und Niedersachsen Protestbriefe an die Bundesregierung und Bundestag schreiben.

Konrad Dippel: Wenn man etwas will, findet man Wege. Siehe Bankenrettung! Wenn man mit solcher Energie die Energiewende vorantreiben würde, dann würde jedes Sturmtief und jedes Sonnenhoch in ganz Deutschland die Warmwasserspeicher gratis auffüllen (statt für Minusbeträge zu exportieren), quasi als Rückerstattung der Steuermittel die man für die Überlanderdkabel verbuddelt hat. Bloß so als eine Idee. Übrigens leicht umsetzbar – wenn gewollt.

 

TV-ORANGE:  Der Grünen-Minister Kretschmann sagt ja auch: Irgendwo muss der Atom-Müll-Mist hin. Wie sollten sich da gewählte Vertreter entscheiden ?

Konrad Dippel: Sachlich. Wie sonst. Schließlich sind Abgeordnete Vertreter des ganzen Volkes. Wenn er seine Heimat atommüllfrei halten wollte hat er eine schlechte Amtseinstellung.

 

TV-ORANGE:  Heute gibt es viele Familien, die trotz vollzeitarbeit noch mit Hartz4 aufstocken. Empfinden sie dies auch als Irrsinn?

Konrad Dippel: Irrsinn ist, dass wir trotz 100 Jahren technologischen Fortschritts immer noch den ganzen bewußten Tag für den nötigsten Lebensunterhalt verbrauchen. Waschmaschinen werden so schlecht gemacht, dass man alle paar Jahre wieder dafür wertvolle Lebenszeit aufbringen muss, und nicht nur Waschmaschinen. Alles wird schlecht gemacht, dass man immer wieder verkaufen kann. Menschen werden deshalb schlecht bezahlt, damit sie den ganzen Tag und mehr arbeiten müssen. Da besteht ein direkter Zusammenhang.

 

TV-ORANGE:  Wie stehen Sie zur Idee Mindestlohn. Oder auch eine gesetzliche Grundversorgung für alle, könnte Armutsrenten und Hartz4 ablösen. Ob dies nun Grundeinkommen oder Bürgergeld – der Name ist ja nicht wichtig. Da könnten doch viele bürokratische und andere Kosten eingespart und alles vereinfacht werden.

Konrad Dippel: Wenn das Grundübel unseres Zeitalters, die Geldschöpfung in privater Hand und die Verschuldung der Gesellschaft bei diesem privilegierten Geldschöpfern beseitigt wird, dann ist vieles problemlos möglich. Ein Bürgergeld würde ich auf Basis einer regionalen (bundesweiten) zinsfreien Währung gestalten. Das ist ein ganz großes Thema, das hier den Rahmen sprengt. Eins ist sicher, hier liegt der Schlüssel zur Überwindung der Armut.

Und hier der Wahlwerbespot auf OTV 2013. Viel Inhalt kann man wenn man nur gesamt 6,5 min senden darf nicht erwarten. Zum Vergleich: die CSU darf 25 min senden, die anderen etablierten 12,5 min und Einzelbewerber wie ich halt nur 6,5 min. Obwohl ich bei der letzten Wahl drittstärkste Kraft bei den Erststimmen war. Man könnte ja sonst eine zu große Chance haben. So ist halt die Welt.

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TV-ORANGE: Familienpolitik wird von vielen Politikern immer mehr in staatliche Hände hineingeredet, schon bei einem Kind von 2-3 Jahren. Manchmal hat man das Gefühl , als ob der Staat die Kinder vor den Familien retten soll. Irgendwie schräg, finden sie nicht auch ?

Konrad Dippel: Ich habe Verwandte, die Kinder kaputter Familien betreuen. Da ist der Staat ein wirkliches Glück für diese Kinder. Je schlechter das Umfeld für glückliche gesunde Familien, umso mehr Reparaturarbeit für den Staat. Und Kinder aus intakten Familien macht selbst der Staat nicht kaputt. Ich habe selbst zwei.

 

TV-ORANGE:  Viele Unternehmer, Handwerker, Häuslebauer oder Immobilienbesitzer zahlen und zahlen Zeit ihres Lebens Zinsen für einen Kredit. Jeder normale Mensch versteht unter Bank eine Einrichtung, wo man Sparen und Geld leihen kann. Aber in Wirklichkeit läuft dies ja ganz anders. Über 40 Billionen € verschieben die Privaten Großbanken in Offshore Länder, Die Bevölkerungen von Zypern, über Griechenland und auch in Deutschland können bluten und das ganze Geld wandert unter dem Deckmantel „Staatsentschuldung“ in deren Gefilde. Sollte man die alternativen Banken wie GLS, Tridos, Ethikbank und manche Raiffeisenbank nicht mehr unterstützen ?

Konrad Dippel: Das hat jeder selbst in der Hand. Nochmal, Geldschöpfung hat bei Geschäftsbanken nichts zu suchen. Wenn eine Bank einen Euro Einlagen hat, dann kann sie einen ausleihen. Wenn der Staat mehr ausgibt als einnimmt, dann weitet er die Geldmenge aus. Das muss nur vollständig transparent geschehen, denn Geldmengenausweitung ist Inflation und entwertet Erspartes, wenn nicht die Wirtschaftsleistung steigt. Dass ein Staat der die Hoheit über das Geld haben sollte sich überhaupt verschulden kann ist Irrsinn.

Derzeit ist es ja so, dass wenn alle Schulden bezahlt würden, sämtliches Geld verschwinden würde. Das ist so einfach zu verstehen, dass keine einzige Partei, selbst die Linkesten und Rechtesten nicht auf die Idee kommen das zu thematisieren. In dieser Frage erkennt man die Systemtreue. Hier bin ich Revolutionär.

 

TV-ORANGE:  In Schweden gibt es die JAK-Bank. Sparer und Kunden legen dort ihr Geld für die direkte Investierung in Unternehmen und Projekte an. Null Spekulation, keine Börsen- und Aktienzockerei ! So wie Bank sein soll. Finanzen dienen da der Wirtschaft und dem Kunden und nicht umgekehrt. Was halten sie davon.

Konrad Dippel: Genau so sollte es sein.

 

TV-ORANGE:  NSA-CIA, BND, Verfassungsschutz und eigenartige „Pannen“ verdeutlichen jeden Tag, wie weit die Überwachung der Menschen vorangeschritten ist. Doch die Allgemeinheit steht irgendwie ungerührt da. Trotz berechtigter Empörung und trotz eines unglaublichen Verletzung des Persönlichkeitsrechtes jedes Einzelnen. Kann einem da nicht das Grauen kommen bei soviel Passivität ?

Konrad Dippel: Da zeigt sich halt die jahrhundertelange Erziehung des Volkes. Wer passiv war und Glück hatte, kam immer durch und hat als Dank die Regierung bestätigt. Ob unterm Kaiser, oder unter Hitler und DDR-Regime. Wer aufmuckt hat Ärger. Unser Pech ist halt, dass die Deutschen immer relativ gut durchkamen. Zufrieden sind die Leute wenn es ihnen besser geht als den anderen. Selbst wenn das Wasser bis zum Hals steht, wenn es nur wärmer ist als bei den anderen. Mit vollem Bauch und Dach über dem Kopf kann man jedes Säugetier ruhig stellen. Und der Paarungstrieb ist ja unpolitisch. Und das was uns wirklich unterscheidet, das was man Seele nennt, will ja auch nur friedliche Ruhe. Kaum Revolte.

 

TV-ORANGE:  Ab 1989 sollte es laut Grundgesetz nach Artikel 146 eigentlich einer Volksentscheidung über eine deutsche Verfassung kommen. Doch die haben wir bis heute nicht. Das Thema wird totgeschwiegen, genauso wie die Tatsache, dass Deutschland nicht einmal richtig souverän ist. Man muss nur die Zusatzabkommen der Nato von 1959 nachlesen, die immer noch gelten.  Deutschland scheint genauso als Staat nicht souverän zu sein, wie eben das deutsche Volk selbst, das im Grundgesetz als „der Souverän“ benannt wird. Wie erklären sie sich, dass dies alles tot geschweigen wird ?

Konrad Dippel: Was nützen staatsrechtliche Fragen? Als Anwohner der US-Truppenübungsplatzes Grafenwöhr weiß ich, dass nur Fakten zählen. Wahrscheinlich liegen Atombomben in der Nachbarschaft und Drohnen fliegen über unsere Köpfe. Thema sind nur die Arbeitsplätze, weil sich keiner Vorstellen kann, dass man mit den Milliarden auch sinnvolle Arbeit schaffen kann. Was interessieren meine Weiderinder, ob die Weide mir gehört oder nur gepachtet ist. Sie glauben wahrscheinlich dass es ihre Weide ist. Über den Sinn des Weidezauns wird nicht nachgedacht solange genug Gras da ist. Noch Fragen?

TV-ORANGE:  Herr Konrad Dippel, Sie sind spürbar von ihren Ideen überzeugt, und wir hoffen, dass Ihnen dies die nötige Kraft gibt und dass Sie zusammen mit Wolfgang Neskovic die beiden ersten Partei-Freie gewählte Politiker im Bundestag werden.

Das Interview führte Wolfgang Theophil

 

Wenn Sie Konrad Dippel näher kennen lernen möchten:

Die Homepagehttp://www.derdippel.de/

Spiegel-Onlinehttp://www.spiegel.de/politik/deutschland/wahlkampf-unabhaengige-direktkandidaten-wollen-in-den-bundestag-a-920819.html

Konrad Dippel auf Kandidatenwatch:
http://www.abgeordnetenwatch.de/konrad_dippel-1031-73595.html

Konrad Dippel auf Facebookhttps://www.facebook.com/KonradDippelparteifrei?fref=ts

Wer finanziert mich ?  http://derdippel.de/wer_finanziert_mich_100.php

Und  OTV berichtethttp://www.otv.de/mediathek/video/dippl-wagt-das-triple/#.UjG3YtK-2So

 

Hier der Wahlzettel steh ich ganz unt‘...Ohne Partei, denn ich bin frei !

1 comment for “Bewegung 5 Sterne unterstützt die Bundestags-Kandidatur von Konrad Dippel in Bayern

  1. 15. September 2013 at 02:28

    Meine Stimme hast auf jeden Fall und ich wünsche Dir von ganzen Herzen viel Glück!!

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