1913 Balkan 2013 ganz Nahost

EmailFacebookTwitterPrintFriendlyGoogle+LinkedInBlogger PostWordPressin weitere Soziale Netzwerke verteilen

Ohne irgendeine Sympathie für Putin und seine undemokratische Innenpolitik in Russland zu bezeugen, so sind doch seine aktuellen Ausführungen zur US-Angriffsstrategie in Nahost sehr wichtig. Wir erinnern an das Jahr 1913, das Eingreifen der Großmächte führte zum 1. Weltkrieg. 2013 geschieht solche Eskalation in Nahost. Obama spricht von geheimen Beweisen. Beweise die geheim bleiben und nicht der Öffentlichkeit vorgelegt werden. Welch diktatorische Logik. Ab heute also sind alle unter Verdacht und sollen gerichtet werden – OHNE zu beweisen!

Assads Aggression gegen die friedlichen Protest schon vor 2 Jahren in Syrien sind nicht zu leugnen. Doch solch grausames Kalkül schließt logischerweise den Einsatz von Massenvernichtungswaffen gegen das eigene Volk aus. Denn dies ist und wäre DAS Argument für ein internationales Vorgehen gegen sein System. Dieses ganze Szenario bestätigt erneut die These:

Kriege geschehen nicht einfach – Kriege werden gemacht !

eingebunden mit Embedded Video

YouTube Direkt

Ein gemeinsames internationales Konzept zur Befriedung ausbrechender und eskalierter Konflikte könnte in Folgendem bestehen. Dies aber setzt die Überzeugung, die Ehrlichkeit und den Mut aller Länder in einer demokratischen UNO voraus:

Ein ganz konkreter Plan zur Beendigung dieses und zukünftiger Massaker

Alle Staaten und Staatenverbünde versuchen in einer ersten Stufe sämtliche diplomatische Möglichkeiten auszuschöpfen, um kriegerische Konflikte und Gewalteskalation zwischen und innerhalb von Staaten beizulegen. Die Internationale Gemeinschaft diskutiert einen Plan, um diplomatischen, politischen und auch wirtschaftlichen Druck auszuüben.

Bei despotischen Systemen, die nach unabhängigen Informationen, ihre eigene Bevölkerung bekriegt und das eigene Militär zum Mord an der Bevölkerung einsetzt, muss die Internationale Staatengemeinschaft reagieren. Ein Veto in der UN oder dem Sicherheitsrat sollte nur greifen können, wenn weniger als 75% der Staaten eine Entschließung tragen. Entsprechende Sanktionen sind zu ergreifen, die die Gewalt des Aggressors blockiert.

Reichen diese Massnahmen nicht aus, um den Schutz der Zivilbevölkerung zu gewährleisten, muss die Weltgemeinschaft umgehend humanitäre Hilfe und medizinische Versorgung in den betroffenen Gebieten leisten. Dem Internationalen Roten Kreuz und dem Roten Halbmond obliegt deren Organisation. Sämtliche humanitäre Hilfsdienste sind durch international besetzten, militärischen Begleitschutz abzusichern. Diese militärischen Einheiten garantieren, dass die betroffenen Gebiete erreicht und geschützt werden. Der Begleitschutz wird durch die UN Blauhelm-Einheiten zusammen mit den Einheiten der jeweils betroffenen Staatengemeinschaft gebildet. Im Falle Syriens durch die Arabische Liga.

Dem Regime obliegt die eigene Entscheidung. Jedes Staatssystem und Regime – wie Assad – hat selbst die Möglichkeit durch Nichtangriff der Konvois und indem es die Hilfe für die Bevölkerung zuläßt, der Weltöffentlichkeit zu zeigen, dass es nicht an einer weiteren militärischen Eskalation interessiert ist und ein ehrlicher Verhandlungspartner sein will. Würden allerdings die Hilfskonvois von dem Regime angegriffen werden, dann ergäbe eine weitere diplomatische Initiative keinen Sinn, denn sie würde das Massaker an Menschen nur verlängern und ein direkter Militäreinsatz wäre dann die einzige Option, das Abschlachten von Zivilisten zu beenden.

Eine Reformierung der UNO bezüglich des Vetorechtes, der verbindlichen humanitären Hilfe und der eindeutigen Klärung über Völkerrecht und Selbstbestimmungsrecht im 22. Jahrhundert scheint dringend geboten.

Auszug aus Artikel: http://tv-orange.de/2012/03/syrien-das-martyrium-des-volkes-beenden/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.