Interview mit Dr. Albert Wunsch anläßlich des i-DAF Symposium

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Herr Dr. Wunsch, Sie waren einer der Experten beim i-DAF-Symposion Bindung – Bildung – Gewaltprävention, welcher in Kooperation mit der Hans-Seidel-Stifung in München unter der Schirmherrschaft von Christine Haderthauer – Bayrische Staatministerin für Arbeit, Sozialordnung, Familien und Frauen – stattfand.

 

Da Sie auch beim Kongress vor 2 Jahren im Dresdener Landtag dabei waren, welche Botschaft brachten Sie hier in München ein?

Albert Wunsch:  Auch wenn es wieder um Ansätze zur Gewaltprävention ging, mit dem Thema Erziehung oder Peergroup: Wer ist stärker?  brachte ich einen ganz neuen Akzent ein. Damit standen folgende Klärungen an: Wie ist Erziehung zu umreißen? Was wird unter Peergroup verstanden? Und was ist schließlich stärker bzw. prägender?

Und was ist nun stärker?

Albert Wunsch: Zur Beantwortung müssen wir als erstes klären, um was es bei der Erziehung geht, wer dafür zuständig ist und was durch sie erreicht werden soll? Wenn ich diese Frage an die Studierenden meiner Hochschulseminare richte, meinen diese meist, sie müssten jetzt große Pädagogen oder aktuelle wissenschaftliche Theorien zitieren. Aber im Grunde ist das ganz ohne fachliches Wissen zu klären, wenn wir uns das Ziel von Erziehung vergegenwärtigen: Dass die ehemals Kleinen mit 20 – 25 Jahren auf eigenen Beinen durchs Leben gehen können, emotional, sozial und finanziell!

Können Sie das etwas präzisieren?

Albert Wunsch: Bei der Erziehung handelt es sich um einen zielgerichteten Prozess, in welchem Eltern und andere Funktionsträger Kindern und Jugendlichen wichtige Starthilfen zu einem eigenständigen und selbstverantwortlichen Leben zukommen lassen. Damit grenzt sich ein erzieherischer Prozess deutlich von Vorgängen ab, welche allgemein als Sozialisation bezeichnet werden. Diese Unterscheidung ist besonders deshalb wichtig, weil heute häufig die Bedeutung der Erziehung nivelliert und durch den Sozialisations-Begriff zu ersetzen gesucht wird. Würden wir dieser Tendenz folgen, würden wir jedoch unsere Kinder komplett den verschienen öffentlichen Wirkmächten ausliefern und sie ziellos ins Leben gleiten lassen.

Wie ist das aber zu erreichen?

Besonders in den ersten Lebensjahren benötigen Kinder: intensive und positive Bindungs-Erfahrungen, reichlich Umgangszeit und ermutigende Bedingungen des Aufwachsens, am günstigsten natürlich mit den eigenen Eltern. Ziel dieser Bemühungen sollte sein, dem Kind nachhaltige Lebens-Chance durch Nähe zu ermöglichen. Besonders unter dem Gesichtspunkt der wichtigen Bindungs-Erfahrungen sollten wir uns noch einmal vergegenwärtigen: Der Erziehungs-Prozess beginnt als bewusster Vorgang einen Tag nach der Geburt, aber indirekt schon früher. Die aus dem Buch: Die neuen Eltern von Erich Bruckberger entnommene Lebensformel 9 + 36 = 90 verdeutlicht dies anschaulich: 9 Monate Schwangerschaft und die ersten 3 Lebensjahre machen 90% von dem aus, was einen Erwachsenen prägt! Diese Zusammenhänge werden heute in Politik, Medien und Wirtschaftwelt zu häufig gezielt verdrängt.

Dies klingt ja plausibel. Aber heute fehlt doch ständig die notwendige Zeit für solche Erfahrungen.

Albert Wunsch: Nun, das meinen die Menschen, denn jeden Tag erhalten Alle gleichermaßen um 0 Uhr jeden Tag neu 24 Stunden. Wie sie diese einteilen, liegt – trotz aller beruflichen oder sonstigen Zwänge – auch an Ihnen. Wenn es heute im Umgang mit Kindern um den Faktor Zeit geht, wird schnell – wegen der permanenten Zeitknappheit – der Begriff Qualitäts-Zeit eingebracht, frei nach der Devise. dass es ja nicht um eine zeitliche Quantität im Umgang mit Kindern gehen könne. So nachvollziehbar diese Sicht auf den ersten Blick auch sein mag: Eine ständige Reduzierung von Zeit entlarvt die Entwertung der Bedeutung des Umgangs zwischen Kindern und Eltern. Max Horkheimer unterstricht einmal den Zusammenhang ‚Zeitreduktion und Beziehungsverlust’ so: „Zeit aber steht für Liebe; der Sache, der ich Zeit schenke, schenke ich Liebe; die Gewalt ist rasch“. Und bei der ‚Erziehungs-Sache’ handelt es sich um unsere Kinder. Und da der bundesdeutsche Durchschnitts-Erwachsene täglich ca. 3 Stunden vor TV-und anderen Mediengeräten als ‚Freizeitgestaltung’ verbringt, ist somit reichlich Umverteilung möglich.

Und was soll dann in dieser Zeit großartiges passieren?

Albert Wunsch: Gerade nichts Großartiges, sondern viel unbedeutsam erscheinendes Alltägliches. Denn gerade in der normalen Umgangzeit vollzieht sich ganz praktisch die Einführung ins Leben, nicht in quasi-qualitativ aufgemotzten Mini-Sonder-Zeiten. Der große schweizer Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi bringt diesen Vorgang so ins Wort: „Erziehung ist Vorbild und Liebe, sonst nichts.“ Einstein sagt, die Erziehung besteht fast nur aus vorleben. Und der Schriftsteller Jean Paul verdeutlicht:  „Mit einer Kindheit voll Liebe kann man ein halbes Leben hindurch die kalte Welt aushalten.“ Somit steht innerhalb des erzieherischen Umgangs nicht das gesprochene Wort, sondern das Handeln der Erziehungskräfte in Elternhaus, Kindergarten und Schule – also der gemeinsame Umgang – im Zentrum. der Spruch: Was ich Ihnen auch sage, sie machen mir sowieso alles nach! bringt dies schön auf den Punkt. Wird dies nicht erfahren, holen sich Kinder und Jugendliche häufig das Fehlende irgendwie und werden Verhaltens-Auffällig.

Damit kommt den Eltern also die Hauptaufgabe zu. Wie ist das zu schaffen?

Albert Wunsch: Dazu brauchen Eltern viel Unterstützung. Kein vernünftiger Mensche würde seinen PC von Jemand programmieren lassen, welcher außer ein paar Lebenserkenntnissen – quasi aus dem Bauch heraus – nur noch ein paar Tipps von Mutter oder Oma parat hat. Beim Umgang mit Kindern ist dies meist der Fall. Daher sind Eltern für ihre Aufgaben gezielt zu qualifizieren. Gerade in einer durch Verwöhnung und Spaß geprägten Konsumgesellschaft sind klare Erziehungsgrundsätze und förderliche Rahmenbedingungen des Aufwachsens besonders wichtig. Ein wichtiger Grundsatz: Partnerschaftsprobleme schaffen Erziehungsprobleme, aber Erziehungsprobleme schaffen Partnerschaftsprobleme. Das ‚Ergebnis’ von Beidem sind dann Problem-Kinder, die entweder per Aggression oder Depression auf sich aufmerksam machen. Es lohnt sich, gezielt in die elterliche Erziehungsqualifikation zu investieren, denn ein Crash erfordert noch mehr Kräfte – und meist auch Kosten – zur Aufarbeitung.

Wie kann denn ganz konkret Erziehung positive Prozesse auslösen?

Albert Wunsch: Wirkungsvoll ist eine Erziehung, wenn sie durch die Faktoren: wohlwollend, vorlebend und konsequent geprägt ist. Wichtig ist dabei: Konsequenz ohne Wohlwollen ist Härte!  Konsequenz ohne Vorleben ist Lüge!  Wohlwollen ohne Konsequenz ist Feigheit! Ein kleiner Ausflug in die Finanzwelt soll meine Ausführungen zu diesem Aspekt ergänzen:

Seit einiger Zeit wird unter den Stichworten Basel 2 und 3 über eine Erhöhung des Eigenkapitals von Wirtschaftsunternehmen diskutiert, um in schwierigen Zeiten einen finanziellen Stabilisierungs-Puffer zu haben. In der Übertragung auf den Erziehungsbereich heißt das: Je größer das auf verlässlichen positiven Bindungen basierende Beziehungs-Kapital ist, welches Eltern durch einen erfüllenden Umgang mit ihren Kindern anlegten, je umfangreicher werden diese in der Pubertät und darüber hinaus gegenüber schädlichen Außen-Einflüssen resistent sein.

Nach diesen Ausführungen zum Bereich Erziehung: Was wird unter Peergroup verstanden?

Albert Wunsch: Alltags-sprachlich wird meist von der Gruppe der Gleich-Altrigen bzw. Gleich-Rangingen gesprochen. Konkret geht es um Freundschafts-Cliquen, intensivere Schulklassen- oder Freizeit-Kontakte, Jugend-Gruppen in Kirchen, Sozialverbänden, Sportvereinen oder um Banden. Vor allem ab der Pubertät und im späteren Jugendalter erhalten diese Kontakte einen beträchtlichen, überstarken oder auch gefährlichen Einfluss. Peers steht für: attraktive neue Erfahrungen,
Freundschafts-Kontakte, Anerkennung gebend, Grenzen austesten, Freiheit!  Häufig orientieren sich solche Gruppierungen an Leistungs- bzw. Schul-Verweigerung, Auflehnung, Gewalt oder Drogen. Ein negativer Einfluss der Peers hindert Kinder und Jugendliche jedoch nicht an einer Mitwirkung. Die Kontakte erhalten eine zu große Wirk-Macht, schaffen das Gefühl von Verbundensein und ermöglichen vielfältige Freundschaften. Ziel (fast) aller Heranwachsenden ist somit: Raus aus dem Elternhaus und rein in die Peers!

Und was machen Eltern in dieser Zeit? Sie können doch möglichen negativen Entwicklungen nicht tatenlos zuschauen?

Albert Wunsch: Eine allgegenwärtige Erfahrung lehrt: Je ungünstiger oder druckvoller Eltern auf diese Außeneinflüsse ihrer Kinder reagieren, desto umfangreicher wird der Einfluss der Peers sein. Ziel der Bezugsgruppen ist die Verdeutlichung der eigenen  ICH-Stärke, die Abgrenzung bzw. Emanzipation vom Elterhaus. Fakt ist bei allem für und wieder, dass Kinder und Jugendliche die Kontakte im Umgang mit den Gleichgestellten zur eigenen Identitäts-Entwicklung brauchen. Neben der Ablösung vom den Eltern geht es um alternative Lebensmuster und die Suche nach Anschluss und Anerkennung. Demnach beeinflussen solche Bezugsgruppen das Verhalten von Kindern und Jugendlichen erheblich. Aber auch hier gibt es zwei Richtungen: Gefahr: ‚Peers der Straße bzw. des Zufalls’ entwickeln häufig einen starken Gruppendruck. Je stärker die dort existierenden Werte und Normen von den Vorstellungen der Eltern bzw. der des Staates abweichen, je größer wird eine negative Prägung sein. Hier ist eine Quelle von typischer Jugendgewalt. Chance: Peers, wie sie im Umfeld von Kirchengemeinden, Jugendverbänden, Sportvereinen oder sozialen Initiativen existieren, geben Kindern und Jugendlichen vielfältige Positiv-Impulse.

Reagieren alle Kinder und Jugendliche gleich stark auf diese Außeneinflüsse?

Albert Wunsch:  Besonders werden Peers von solchen Kindern und Jugendlichen gesucht, die kaum Rückhalt durch ihre Eltern oder andere wichtige Bezugspersonen erhalten. Denn: Wer sich zu Hause als Störfall vorkommt, wird diesen Ort meiden. Wenn Eltern in Gleichgültigkeit oder Erstarrung dahinleben, wir der Nachwuchs flüchten wollen oder müssen. Wer mit einer zur kargen Mitgift in die Eigenständigkeit starten soll, wird sich das Leben nicht zutrauen und nach ‚starken’ Verbündeten suchen. Er oder Sie sucht Orientierung außerhalb seiner Familie, sucht eine Ersatzheimat unter dem ‚Dach der Peers’. Ich hatte innerhalb der Tagung die Möglichkeit, durch eine kleine Kunst-Ausstellung die Gefühle von Jugendlichen zwischen Verlassenheit und Ausgeliefertsein zu visualisieren.

Hier ein Auszug der Zwiesprache einer 14jähirgen mit dem Spiegelobjekt innerhalb einer vor einigen Jahren durchgeführten Ausstellung, welche ihre Gedanken beim Betrachten der Kunstwerke aufschreiben sollten:

Ich habe mir das Kunstwerk „Ohne Titel“ ausgesucht weil das eigentlich

so wie ich bin. Für mich nenne ich es zerbrechlich, so wie ich es im Moment bin. Es ist ein großer Spiegel vor mir, der ist zerbrochen, da sehe ich mich selber und sehe, wie ich in dem Spiegel in Wirklichkeit aussehe, so zerbrechlich, wie ein Glas. Anscheinend kann es denken wie ich, glauben wie ich und es sieht so aus ich.

Es ist auch so groß wie ich. Bestimmt sehe ich von innen so aus, wie dieser Spiegel vor mir. Er kuckt mich an, ich kucke ihn an, kann aber nur mich erkennen! Es sieht genau wie ein Mensch aus hat Arme, Beine, Füße, einen halben Kopf aber alles aus Holz. Es steht da als würde er Jahrelang da stehen. Die Schultern sind so hoch (eingezuckt). Es sieht so schwach aus  und so traurig, als ob man ihm was Schreckliches angetan hätte.

Es sieht so aus, als würde es jeden Moment umkippen, dass es ganz zerbricht. Als ob es das will. Nicht mehr stehen. Wie ein Mensch „nicht mehr leben.“

Es hat viel zu viele Risse, als ob das Falten wären, als ob es schon ganz viele Jahre hinter sich hätte. Es sieht so aus, als würde es immer so ausgeschimpft, man hätte mit ihm gemacht was man wollte. Es sieht so aus, als wäre es eine Beschreibung meines Herzens. Es steht zwar gerade auf dem Boden, es sieht so aus, als würde es gar nicht existieren.  Es kann nicht leben!         (Haupt-Schülerin aus Köln)

Herr Wunsch, nun aber zur zentralen Frage: Was prägt denn letztendlich mehr, die Familie oder die Peerkontakte? 

Albert Wunsch:  Ja, die Peers haben eine große Wirkung auf Kinder und Jugendliche, bieten sie doch meist eine als sehr attraktiv erachtete alternative Lebenswelt, welcher einer Kontrolle durch die eigne Familie weitestgehend entzogen ist. Und einen Pubertierenden von diesen Bezügen fern halten zu wollen wirkt, wie mit einem Bindfaden einen PKW nach Hause schleppen zu wollen. Dennoch: ‚Kinder erhalten Zweidrittel ihrer Lebensprägung durch die Familie’, so Prof. Dr. W. E. Fthenakis: ‚ – Und der bekannte dänische Familien-Therapeut Jesper Juul verdeutlicht, es gebe zwar keine perfekte Familie, „doch die größte therapeutische Kraft in unserem Leben ist die Familie“.

Auch die meisten Bildungsberichte verweisen auf den großen Einfluss der Herkunftsfamilie, ziehen daraus jedoch nicht den Schluss, in diese investieren zu sollen, sondern setzten stattdessen auf Fremdbetreuung und Ganztagsschule. Und selbst Ministerin Ursula von der Leyen stellt heraus: „Nichts richtet mich so gut auf, wie Gespräche mit meiner Familie.“ Dass eine Familie, um ein solch verlässlicher Ort sein zu können, viel Engagement und reichlich Zeit benötigt, scheint Frau von der Leyen jedoch in ihrem politischen Handeln zu verdrängen. Denn seit Jahren verkündet sie, dass eine volle Erwerbsarbeit beider Eltern zur Regel werden soll. Dies wirft die Frage auf, wer wen aufrichtet, wenn Zuwendung gebraucht wird und allen die Kraft oder Zeit fehlt.

Also prägt die Familie doch mehr als die Gruppe der Gleichaltrigen??

Albert Wunsch: Wir müssen uns zur Klärung der Frage die Qualität des Zusammenlebens in den je anderes gearteten Familien genauer anschauen. Wofür steht Familie?  Ist sie verlässlich, zuflucht-bietend  klar und wohlwollend? Ist sie kontrollierend, überbehütend einengend? Oder ist sie kalt, starr bzw. indifferent? oder in den Worten von zwei Ausstellungs-Objekten: sind die Eltern als  ‚ich bin für dich da’ oder als  ‚Du sollst wie ich will’ für ihre Kinder bzw. Jugendlichen präsent.

Somit kommt es bei der Frage ‚Eltern oder Peers’ auf:

  • die Art der Reaktion auf die Außeneinflüsse
  • die Qualität der Auseinandersetzung,
  • die Offenheit oder Geschlossenheit des Systems Familie
  • die Wirksamkeit des gezielt angelegten ‚Beziehungs-Schatzes’     an

Mit anderen Worte: Findet mit den eigenen Töchtern und Söhnen eine offene und partnerschaftliche Auseinadersetzung mit den von außen einwirkenden – meist als fremd oder schädlich erachteten – Einflüssen statt, dann wird dies für einen positiven Abnabelungs-Prozess zwischen Kindern und Eltern sehr förderlich sein. So kommen Normen und Werte der Peers und des Elternhauses auf den Prüfstand, werden im Ringen um Lebens-Perspektiven wichtige Weichenstellungen vorgenommen.

Welche Folgerungen ergeben sich daraus?

Albert Wunsch: In der Zeit von Pubertät und Jugendalter haben die Peers in der Regel einen größeren Einfluss auf den Nachwuchs als die Eltern.

  • Im verlässlichen, zuflucht-bietenden, klaren und wohlwollenden Familie-Typ ist ein negativer bleibender Einfluss nicht zu erwarten.
  • Im kontrollierenden, überbehütenden und einengenden Familien-Typ ist ein deutlicher negativer Einfluss zu erwarten und dieser wird sich auch nicht so schnell ‚auswachsen’.
  • Im kalten, starren und/oder indifferenten Familien-Typ wird ein negativer Einfluss prägend sein, sich festsetzen und häufig nicht, nur teilweise oder recht spät ‚auswachsen’, meist eingeleitet durch das Eingehen einer Partnerschaft mit positivem Einfuß oder durch starke förderliche Sozial-Bezüge.

Insgesamt wirkt dabei das in der Kindheit geschaffene positive Beziehungs-Kapital  – falls vorhanden – als ‚Joker’!

Haben Sie noch ein persönliches Fazit für unsere Leser?

Wer diese Botschaft aufgreift, wird reichlich Anhaltspunkte dafür finden, wie durch wohlwollend-ermutigende Eltern ein negativer Einfluss der Peers begrenzt und ein guter verstärkt werden kann, um so nicht Gewalt – ob als eher ‚stiller’ innerer Rückzug oder als ‚laut’ deutlich werdende Aggression – sondern Zutrauen und Ich-Stärke wachsen zu lassen. Es liegt an uns, ob wir Zuschauer oder Akteure dieses Prozesses sind.

Wir danken Ihnen sehr für dieses Interview. Wir empfehlen zwei Bücher von Dr. Albert Wunsch zum Thema Erziehung:

 




Homepage     http://www.albert-wunsch.de/

Wikipedia über Dr. Albert Wunsch:     http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Wunsch

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