Rot-Grüner Brummkreisel schert sich wenig um die Menschen in Kamp-Lintfort

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Die Interessengemeinschaft Endlager Mensch e.V. schreibt:

„Sehr geehrte Redaktion,

wir drehen uns nach einem Jahr Rot/Grüner Landesregierung im Kreis und sind mit den zuständigen Behörden in Sachen Deponieschließung „Eyller Berg“ in Kamp-Lintfort noch keinen Schritt weiter gekommen. 

Die Farbe Grün ist im Hinblick auf diesen giftigen Eyller Berg in der einjährigen Regierungszeit von NRW stark verblasst.
Grüner Natur und Umweltschutz, was ist daraus geworden?

Es ist sehr traurig, dass wir als Anwohner selbst Initiativen für unserer Gesundheit ergreifen müssen.
Mit einem anerkannten Umweltmediziner müssen wir die Gefährlichkeit, einer vor unserer Haustür liegenden Giftmülldeponie der höchsten Gefahrenklasse, auch nachweisen.
Dies ist eigentlich die Aufgabe GRÜNER UMWELTPOLITIK. Beschämend ist weiterhin die Tatsache, dass die Kosten für die Untersuchungen von den Anwohnern selbst getragen werden müssen obwohl die Gesundheit der Anwohner nachweislich gefährdet seien könnte.  

Schneeproben haben deutlich erhöhte Bleiwerte ergeben. Sie überschreiten die Referenzwerte (Normalwerte) mindestens um das 3fache, teilweise bis um das 9fache. Eine Probe ergab erhöhte Werte für Blei und Aluminium, eine zeigte erhöhte Werte für Blei, Aluminium und Kupfer, eine weitere für Blei und Kupfer. Diese Proben werden vom Landesumweltamt NRW (s.Anhang) als keine besonderen Auffälligkeiten bezeichnet.

Die Untersuchungen der oberflächlichen Bodenschicht auf Metallbelastung ergab erhöhte Werte für Aluminium und Blei.
In der tiefen Bodenschicht wurden die Referenzwerte bei Blei um das 63 fache überschritten, bei Zink und Cadmium um das jeweils 14 fache. Für Zinn lag der Belastungsfaktor bei ca.8, für Kupfer bei 7, für Nickel bei 2 und für Arsen bei 1,4.

Direkte Anwohner vom Eyller Berg haben daraufhin auch an einem Schwermetalltest teilgenommen.
Jeder zweite Anwohner von den bisher 19 getesteten Personen hat Schwermetalle im Körper, bei einige Anwohner hat man bis zu vier Schwermetalle sowie Arsen mit einer insgesamt 30fachen Belastung nachweisen können.

Dazu hat das Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz (Lanuv) folgende Erklärung an das Umweltministerium abgegeben:
Verglichen mit Literaturdaten (Schneeproben)aus Sapporo (Japan), Bukarest (Rumänien), Innsbruck, Montreal (Kanada), Norwegen und Finnland zeigen die in Kamp-Lintfort gefundenen Werte an Blei und Aluminium keine besonderen Auffälligkeiten.

Wo leben wir denn?

Wir leben am Eyller Berg in Kamp-Lintfort und hier könnte, schon unserer Kinder und Kindeskinder wegen, die  Gesundheit der Anwohner mit richtig GRÜNER UMWELTPOLITIK gerettet und nicht mit System zerstört werden!

Mit freundlichen Grüßen

Lutz Malonek    

4 comments for “Rot-Grüner Brummkreisel schert sich wenig um die Menschen in Kamp-Lintfort

  1. 16. Mai 2013 at 10:50

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  2. 15. Mai 2013 at 22:20

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