Heute ist Eltern-Kind-Entfremdung-Gedenktag

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Heute am 25. April wird weltweit der Parental Alienation Awareness Day begangen.

Parental Alienation Awareness Day - Kinder brauchen beide leiblichen Eltern.

Parental Alienation Awareness Day – Kinder brauchen beide leiblichen Eltern.

Folgende Länder (participating countries) nehmen bereits an der Vernetzung teil: Austria Australia Belgium Bermuda Brazil Canada Costa Rica Czech Republic England Finland Germany Holland Ireland Italy Mexico New Zealand Poland Portugal Slovak Republic Singapore South Africa Spain Sweden United Kingdom United States. Kindesentzug und Entwurzelung der Kinder von ihren Eltern und Großeltern ist ein Missbrauch an unseren Kindern. Zentral wird das Recht der Kinder auf beide Eltern, Geschwister und Großeltern gefordert. Die Regierungen samt Behörden und Justiz schaffen Fakten, indem sie Kinder durch Trennung foltern. Sie wollen es nicht bewerkstelligen im Vorfeld bereits Sorge dafür zu tragen, damit alles getan ist, um den Familien die notwendigen Grundlagen zu schaffen, um gut mit ihren Kindern leben zu können. Missbrauch wird von Staatswegen gefördert. Jeder Staat schafft seine eigenen Täter.

Heiderose Manthey in ihrer Funktion als Vernetzerin neben Günter Mühlbauer im Kostüm des Blauen Weihnachtsmannes von der Initiative "Trennungseltern" und Stefan Sieferer vom VAfK bei der Kundgebung in Karlsruhe am Tag der Menschenrechte.  Forderung: "Gemeinsames Sorgerecht. Kinder brauchen beide Eltern." Foto: Peter Hoodwinked

Heiderose Manthey in ihrer Funktion als Vernetzerin neben Günter Mühlbauer im Kostüm des Blauen Weihnachtsmannes von der Initiative “Trennungseltern” und Stefan Sieferer vom VAfK bei der Kundgebung in Karlsruhe am Tag der Menschenrechte. Forderung: “Gemeinsames Sorgerecht. Kinder brauchen beide Eltern.”
Foto: Peter Hoodwinked

“Kindesraub und Kindesentzug ist die schlimmste Folter, die Kindern passieren kann. Die körperlichen, geistigen und seelischen Schäden an entfremdeten Kindern sind nicht wieder gutzumachen.”, so Heiderose Manthey, die Leiterin der ARCHE, einem Netzwerk für Familienerhalt mit Sitz in Keltern-Weiler. ARCHE vernetzt einen Großteil dieser Länder, die am Parental Alienation Awareness Day teilnehmen, und verschickt regelmäßig Nachrichten über ihren Verteiler AZ – Zukunft für uns und unsere Kinder. Heute leitete ARCHE einen Rundbrief von Maria Gehlmann, der Vizepräsidentin der Internationalen Medizinisch-Juristischen PAS-Gesellschaft (IM-JPG) e.V.http://www.imjpg.de, weiter.

Im Brief heißt es:

“Liebe LeserInnen,

am heutigen Parental Alienation Awareness Day möchte ich alle LeserInnen daran erinnern, dass wir Kinder vor einer Eltern-Kind-Entfremdung (EKE) schützen wollen. Dazu übersende ich den Artikel von Dr. Dum vom Max-Plank-Institut, der für mich ein ausgesprochen kenntnisreicher Protagonist gegen EKE ist und durch seine internationalen Kontakte einen ausgewiesenen Überblick über die internationalen Publikationen über parental alienation syndrome (PAS) hat.”

 

Hier sein Artikel:

“AKTUELLES IM ÜBERBLICK

Am Donnerstag 25.4. ist Parental Alienation Awareness Day an dem es weltweit zahlreiche Veranstaltungen gibt, die auf das Phänomen der Eltern-Kind-Entfremdung und seine Folgen aufmerksam machen wollen. In zahlreichen Bundesstaaten der USA und in kanadischen Provinzen wurden dazu auch offizielle Proklamationen erlassen. In Deutschland dagegen, sofern die Begriffe Parental Alienation (PA) oder Parental Alienation Syndrom (PAS) überhaupt Erwähnung finden, werden damit in erster Linie alte, nutzlose Kontroversen und ungeprüfte Behauptungen wiederholt. Es wird behauptet, dass diese “Theorien” keine wissenschaftliche Anerkennung fänden, wobei einfach völlig ignoriert wird, dass es weltweit viele hunderte von Veröffentlichungen zu diesem Thema in wissenschaftlichen Zeitschriften gibt, die anders als meist in Deutschland auch einer strengen Qualitätskontrolle, einem sogenannten “peer review” durch anerkannte Fachkollegen unterliegen. Ebenso wird behauptet, dass PA oder PAS Vorwürfe in erster Linie von Vätern dazu benützt würden um von ihren eigenen Misshandlungen und häuslicher Gewalt abzulenken, ohne dass jemals ein konkreter Fall aufgeführt wird, der dies bestätigt oder in dem es gar gelungen ist damit die Gerichte zu täuschen. Übersehen wird dabei auch, dass es zunehmend auch immer mehr Mütter gibt die von Umgangsvereitelung und Eltern-Kind-Entfremdung betroffen sind, weil das nicht eine Frage des Geschlechts ist, sondern in erster Linie der Macht als Wohnelternteil.

Im Gegensatz zu solchen Behauptungen, die das Phänomen selbst in Abrede zu stellen suchen, ist es durchaus angebracht und kann dem wissenschaftlichen Fortschritt dienen, wenn man einzelnen Theorien zu seiner Erklärung kritisch gegenüber steht. Zumindest zur besseren Übersicht über bekannte Literatur und relevante Gerichtsurteile würde es zunächst auch genügen PA oder PAS nur als nützliche Bezeichnungen zu sehen die sich nun einmal weltweit eingebürgert haben, um grob auf bekannte Verhaltensmuster hinzuweisen, ohne damit eine bestimmte Theorie zu verbinden oder einen Elternteil oder ein Kind damit zu diagnostizieren.

Es gibt auch in Deutschland nicht wenige familiengerichtliche Urteile, die zwar die Begriffe PA und PAS meist meiden, aber in aller Deutlichkeit beschreiben wie ein Elternteil das Kind negativ gegen den anderen Elternteil beeinflußt, den Umgang verhindert und durch diese psychische Misshandlung dem Kind schweren Schaden zufügt. Das große Problem hier ist nur, dass es überwiegend bei diesen Worten bleibt und wenig und vor allem nicht früh genug etwas unternommen wird, um Umgangsvereitelung und Eltern-Kind-Entfremdung zu beenden. Wie die umfangreiche Erfahrung, vor allem aus Nordamerika zeigt, sind bloße Appelle an die Einsicht von entfremdenden Elternteilen weitgehend nutzlos. Es braucht klare gerichtliche Anordnungen, die auch durchgesetzt werden. Das ist auch die Voraussetzung für eine Therapie zur Wiederannäherung zwischen Kind und entfremdetem, ausgegrenzten Elternteil, vor allem weil sie der entfremdende Elternteil meist zu torpedieren versucht. In Deutschland, wenn eine Therapie überhaupt angeordnet wird, gelingt das sogar meist von Anfang an in einem Beschwerdeverfahren etc. Außerdem zeigt die Erfahrung, dass eine Therapie bei Eltern-Kind-Entfremdung spezielle Techniken erfordert, eine konventionelle Psychotherapie dagegen die Situation sogar verschlimmern kann, vgl. z. B. die einzelnen Kapitel darin erfahrener klinischer Psychologen und Autoren in Baker, Amy J. L. and Sauber, R. L., Working with alienated children and families: A clinical guidebook, Routledge, New York 2012, und ähnliche Fachbücher, von denen es in Deutschland bisher allerdings kein einziges gibt, und das nicht einmal in Übersetzung.“

Peter Hoodwinked und Heiderose Manthey
Leiterin der ARCHE, Pädagogin, Freie Journalistin

Weiterführende Hinweise:  Am 04. Mai 2013 findet in Karlsruhe der Vernetzungskongress für kid – eke – pas statt.

http://www.vaeter-fuer-gerechtigkeit.de/component/content/article/1-aktuelle-nachrichten/441-vernetzungskongress-am-04052013-in-karlsruhe.html

http://www.väterwiderstand.de/index.php?option=com_content&view=article&id=156:vernetzungskongress&catid=1:news

http://gleichmass.wordpress.com/2013/03/20/vernetzungskongress-in-karlsruhe-am-04-mai-2013-2/

http://zusammenkaempfen.bplaced.net/2013/02/interview-zum-vernetzungskongress-im-gefangenen-info-nr-374/

http://kuckucksvater.wordpress.com/tag/vernetzungskongress/

http://www.trennungsfaq.de/forum/showthread.php?tid=


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