Schutz des Lebens – für alle, auch in Kamp-Lintfort

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Wie man die Natur und die Lebensbedingungen systematisch ruiniert und vergiftet, zeigt sich auch in Kamp-Lintfort am Eyller Berg. Wir berichteten bereits über das Engagement der Bürger. Klicken Sie hier für eine Übersicht der Artikel.

Herr Malonek hat sich nun in einem Schreiben an den Staatssekretär Peter Knitsch gewandt. Aktuell werden Untersuchungen wegen Vergiftung der Bevölkerung durchgeführt. „…Wir haben noch etwa 2o Proben aus dem Monat Februar 2013 (Schnee- und

Bedrohtes Leben, bedrohte Menschen. bedrohte Kinder

Bedrohtes Leben, bedrohte Menschen. bedrohte Kinder

Erdproben)zum Analysieren bei Dr.Wortberg liegen und bis jetzt haben sich schon über 25 Anwohner auf Schwermetalle untersuchen lassen. Jeder 2. Anwohner ist bis jetzt mit Schwermetallen belastet und jeder 4. Anwohner hat mehr als 4 Schwermetalle im Körper, die auch für Krebsentstehungen verantwortlich zeichnen, so der Umweltmediziner. 

Um die Finanzierungen aller Analysen durchführen zu können müssen wir nach Ostern erst wieder eine Spendenaktion starten. Die Allgemeinheit ist an dieser Giftmülldeponie in einer großen Gefahr, das müssen wir mit den Untersuchungsergebnissen untermauern und den Umweltminister Remmel zum Handeln zwingen. Sein Umweltministerium NRW fordert nach unseren Ergebnissen jetzt eine Stellungnahme vom Landesamt Lanuv ein. Am 18.04.2013 werden unsere Messergebnisse und meine Krebskarte Gesprächsgegenstand zwischen Umwelt- und Gesundheitsministerium sein.

Im Anhang (im Artikel weiter unten) noch einmal die Stellungnahme von Dr. Wortberg, eine Grenzwertüberschreitung der Messergebnisse von den Anwohnern und eine Kinderidee mit deren Unterschriften zur VerbreitTrotzdem ein frohes Osterfest wünscht Lutz MaloneInteressengemeinschaft Endlager Mensch e.Buchenstr.47475 Kamp-LintfortTel.: 02842-8400 od. 6345

Mobil: 0175-7747813
Mail: lutz.malonek@t-online.de

Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Datum: 25.03.2013

Herrn
Staatssekretär Peter Knitsch
Schwannstraße 3
40476 Düsseldorf

Sehr geehrter Herr Staatssekretär Knitsch,

wir haben in der Protestwoche, vom 12.03. bis 16.03.2013, mit dem SCWARZEN KREUZ in Sachen Giftmülldeponie „Eyller Berg“ viel bewegen können. Ein positives Resumèe möchte ich als Vorsitzender der IG Endlager Mensch e.V. nach dieser Aktion „Kreuzzug“ jetzt ziehen.

Nach den Stationen in Rheinberg, Rayen, Neukirchen-Vluyn, Moers und Osterath sind wir mit dem Vorsitzenden des Umweltausschusses der SPD und den Freien Bürgern aus unserer Stadt Kamp-Lintfort bei Ihnen am Landtag in Düsseldorf angekommen. Wir wurden daraufhin auch 4 Tage später von Ihnen, Herr Staatssekretär, im Landtag empfangen, durften den Umweltskandal Giftmülldeponie Eyller Berg Ihnen darlegen und Sie um Lösungen bitten.

Der eigentliche Skandal ist, dass das Landesamt für Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) vor längerer Zeit schon ihre eigenen Erdproben am Fuße des Eyller Berges genommen und die Ergebnisse, wie auch der Fall vom Wyler Meer bei Kranenburg zeigt, nie veröffentlicht hat.

Die von uns darauf hin im Februar 2013 in Auftrag gegeben Schnee- und Erdproben, entnommen von dem Umweltmediziner Dr.med.Wortberg, beinhalten doch ein niederschmetterndes Ergebnis. Die Schwermetalle Blei und Aluminium sind auf der Eyller Berg Straße / Eyller Straße, d.h. vom Gewerbepark Dieprahm bis zu den Ortseinfahrten von Rayen und Kamp-Lintfort mindestens 3 bis 11 fach erhöht, als es die gesetzlichen Grenzwerte erlauben.
Wenn diese Zufahrtswege abtrocknen, dann werden diese Schwermetalle durch den aufkommenden Kraftfahrzeugverkehr aufgewirbelt und durch dessen Strömung in der Umgebungsluft weiter verbreitet. Bei den unmittelbaren Anrainern, die ebenfalls von diesem Umweltmediziner untersucht worden sind, kann man auch Aluminium, Kupfer, Nickel und noch weitere Schwermetalle in ihren Körpern nachweisen, die die gesetzlichen Grenzwerte mit einem 30 fachen Gesamtwert übersteigen.
An diesen Zufahrtswegen zwischen Rayen und Kamp-Lintfort zu leben, das ist mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland einfach nicht mehr zu vereinbaren. Die Landespolitik in Düsseldorf ist jetzt mehr denn je gefordert, dieses schmutzige Spiel mit der Giftmülldeponie sofort zu beenden. 

Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass sich jetzt schon in der Umgebung des Eyller Berges hinter jeder zweiten Haustür wenigstens ein Krebsfall befindet und nach den Untersuchungsergebnissen der dort wohnenden Menschen zeichnet sich ab, dass jeder zweite Mensch an diesem Berg mit den Schwermetallen Cadmium, Kupfer, Nickel, Palladium und Aluminium belastet worden ist. Wir werden in den nächsten Wochen weitere Ergebnisse der noch genommenen 20 Proben veröffentlichen um eine Gefahr für die Allgemeinheit zu untermauern.

Tun Sie bitte der Kinder wegen etwas, die mit den hohen Schwermetallbelastungen an diesem Berg nicht aufwachsen dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Lutz Malonek

 

Hier der Untersuchungsbericht von Dr.Wortberg

 

Eine Übersicht über die Giftbelastung.

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