2013 wieder €urokraten wählen? Ein Interview mit Herrn Thomas Roller von der Wahlalternative 2013

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Professor Lucke von der Wahlalternative 2013 ( www.wa2013.de) und Dirk Müller fanden sich jüngst bei Maybrit Illner in der Runde mit der Journalistin Flaminia Bussotti, Herrn Brüderle, Lafontaine und Jean Asselborn. Herr Lucke und Herr Müller gaben sich alle Mühe, Herrn Brüderle und Herrn Asselborn zu überzeugen, dass der € keine Garantie für ein positives Europa darstellt, ja sogar zu einer Gefahr für ein friedliches und soziales Europa werden kann.  Ihre Argumente waren für viele Besucher und TV-Zuschauer sehr einleuchtend, aber besonders Herr Brüderle zeigte sich äußerst resistent.

Da von allen möglichen Parteiseiten fälschlicherweise immer wieder die Währung € mit dem Gedanken Europa gleichgesetzt wird, von Joschka Fischer bis zu Angela Merkel, nahm ich dies zum Anlass einen Vertreter der „Wahlalternative 2013″ zu interviewen. Die WA2013 vertritt einen äußerst kritischen Kurs gegen die €-Vereinheitlichung Europas.

Herr Thomas Roller lebt in Nagold/Schwarzwald. Er ist Bankkaufmann, seit 2005 selbstständig als Vermögensberater

Geb. 1960, wohnhaft in Nagold/Schwarzwald  Bankkaufmann, seit 2005 selbstständig als Vermögensberater (GenoAkademie Stuttgart), seit 2009 bei der BSB GmbH, Finanz &Wirtschaftsberatung – Schloss Nordstetten, Ehemals Bereichsleiter Privatkunden in einer Genossenschaftsbank Nordschwarzwald, seit 1994 Vorstand eines Fussballvereins in Nagold – ehemals CDU Vorsitzender in Nagold (2003-07).

Geb. 1960, wohnhaft in Nagold/Schwarzwald
Bankkaufmann, seit 2005 selbstständig als Vermögensberater (GenoAkademie Stuttgart), seit 2009 bei der BSB GmbH, Finanz &Wirtschaftsberatung – Schloss Nordstetten, Ehemals Bereichsleiter Privatkunden in einer Genossenschaftsbank Nordschwarzwald, seit 1994 Vorstand eines Fussballvereins in Nagold – ehemals CDU Vorsitzender in Nagold (2003-07).

(GenoAkademie Stuttgart), seit 2009 bei der BSB GmbH, Finanz &Wirtschaftsberatung – Schloss Nordstetten. Ehemals tätig als Bereichsleiter Privatkunden in einer Genossenschaftsbank Nordschwarzwald, seit 1994 Vorstand eines Fussballvereins in Nagold – ehemals CDU Vorsitzender in Nagold (2003-07).

TV-Orange: Es scheint höchste Zeit, dass in Deutschland die Wähler oder Nichtwähler selbst endlich aktiv werden. Allgemein wird Verdrängung und Ablenkung, oder der Weg in die private Nische gesucht, um dem Frust und dem Ärger des Alltags, der Unsicherheit und dem Druck der Arbeitswelt und gegenseitigem Misstrauen zu entgehen. Ist der Leidensdruck zu groß, dann allerdings kommt Bewegung in die Sache. Was bewegte Sie sich nun politisch zu engagieren und warum führte sie dies zu der Wahlalternative WA2013 ?

Thomas Roller: Leidensdruck verspüre ich keinen, wohl aber hatte und habe ich immer großes Interesse an Politik – und zwar, weil demokratische Staaten vom Mitmachen leben – es ist der Humus, auf dem das „zarte Pflänzchen Demokratie“ wächst. Es ist das Streiten, um den guten Weg in der Gesellschaft – und da habe ich den Eindruck, dass sich die herrschende Politik in eine desaströse Sackgasse verrannt hat – ein künstliches Euro Gebilde, dass keine demokratische Legitimation vom Volk besitzt, wurde instrumentalisiert und gegen europäisches Recht (no bail out) verstoßen. Das macht mich nicht nur nachdenklich, sondern hat mich wieder motiviert eine neue politische Gruppierung zu suchen, die hier gegensteuert, und zwar im Sinne der Bürger Deutschlands – deshalb Alternative für Deutschland!

TV-Orange: Der € ist kein Medikament für ein Europa, das einen sozialen Frieden brachte. Im Gegenteil. Diese Währung war ein Instrument, um eine europaweite Kontrolle über die Währungen der einzelnen Länder und somit eine Einflußnahme auf die einzelnen Volkswirtschaften zu erlangen. Der € wurde ohne Rückfrage beim Volk von oben diktiert. Von Joschka Fischer bis Brüderle schmeißen €  und den Gedanken Europa in einen Topf. Was denken sie heute über die Einführung des € und die Art wie man diesen ohne Legitimation des Volkes einführte ?

Thomas Roller: Einen Teil der Antwort habe ich schon oben gegeben. Grundsätzlich wird von der Politik sehr häufig und gerne die Idee von Europa (gemeinsamer zollfreier Markt, Abbau von Handelsbarrieren, Europa der Nationalstaaten (de Gaulle/Adenauer) vermengt und vermischt mit dem Euro.

Die Idee des Euro und deren Maastricht Kriterien waren richtig – nur hat sie niemand beachtet – man hat die politische Vision Europas in die Euro Fiskalkriterien hinein manövriert, dies wurde spätestens mit dem Euro Beitritt Griechenlands und dem Bruch der Euro Kriterien  Deutschlands unter Schröder/Eichel politisch instrumentalisiert – eine „Sollbruchstelle“ ohne Konsequenzen für die politisch Handelnden. Danach wurden die Euro Kriterien auch von anderen Ländern bewusst missachtet – und am Schluss hat man die Regeln komplett gebrochen (no bail out) und eine Vergemeinschaftung der Schulden beschlossen (EFSF bzw. ESM). Gleichzeitig hat die Europäische Zentralbank ebenfalls einen Gesetzesbruch begangen, in dem sie Staatsanleihen aufkauft, auch und mit der Option dies unbegrenzt zu tun (Vgl. Kommentar EZB Präsident Draghi im Herbst vergangenen Jahres)!  Ergänzende Anmerkung: Die Fed (Federal Reserve – Zentralbank der USA) tut dies schon seit geraumer Zeit!

Man kann Geld drucken, aber nicht Vertrauen!

TV-Orange: Ich denke es steckt grundlegende eine falsche Methode dahinter, von „oben“ herab unterschiedlich entwickelten Volkswirtschaften eine gemeinsame Währung zu diktieren. Auch Prof. Lucke von der Wahlalternative 2013 erklärte, dass solch ein Vorgehen überhaupt nicht geeignet ist, um Schwächen von Volkswirtschaften zu beheben oder gar schwächere und stärkere Volkswirtschaften zusammen zu führen. Wäre es nicht besser, wenn die Wahlalternative2013 nicht nur vom Geldgeber Deutschland in diesem Zusammenhang spricht sondern genauso darauf hinweist, dass die Bevölkerung in Griechenland, Spanien, Italien, Portugal etc.pp genau so geben. Denn was man diesen Menschen wegnimmt durch „Sparprogramme“ ist deren Verdienst und Vermögen.

Thomas Roller: Sie haben mit Ihrer Aussage einen ganz wichtigen Punkt angesprochen – pardon „angeschrieben“. Es ist in der Tat so, dass fast die gesamten Rettungsmilliarden nicht den Menschen zugute kommen, sondern ausschließlich den notleidenden Banken dort, weil man den Zusammenbruch der Geldversorgung fürchtet, sogenannte systemrelevante Prozesse.

Man kann keine Volkswirtschaft in der Krise kaputtsparen, weil ca. 60% des BIP (Bruttoinlandsprodukts) vom Konsum abhängen, in den Südländern sogar noch mehr. Das Ergebnis lässt sich in diesen Ländern erkennen – steigende Arbeitslosigkeit, deutlich fallender Konsum, überforderte Sozialsysteme, steigende Armut! Nur über die „Dehnfuge“ Auf/Abwärtung ist eine solch schwierige Phase zu überstehen; dies ist den Ländern aber versagt, weil man Angst um ein System hat, das künstlich geschaffen, sonst kollabiert!

TV-Orange: Wenn also die einfachen Leute in Griechenland, Spanien, Italienen, Portugal nichts erhalten von „unserem Rettungsschirm“ sondern selbst geben müssen, dann stellt sich doch die Frage, an wen geben wir Deutsche, Griechen, Spanier, Italiener, Franzosen, Portugiesen denn eigentlich unser Geld ? Da springt es doch sofort ins Auge, dass die gesamte EU-Politik und die Politik der Einzelländer zum Wohle der internationalen Finanzwelt handelt. Ist es dann nicht angebracht, nicht die Ablehnung des auf oktroyierten €, sondern die Allmacht der Finanzwelt in den Mittelpunkt der Kritik zu stellen.

Thomas Roller: Das Problem ist, dass die Banken lange Zeit die Handlanger der sich verschuldenden Staaten waren. Die USA und Europa haben sich über die Emission der von den Banken ausgegebenen Staatsanleihen hemmungslos verschuldet. Unter der Regierung Bush hat man eine besonders perfide Idee entwickelt, die Fed hatte die Zinsen niedrig zu halten, gleichzeitig wurde eine riesige Immobilienblase entwickelt, die versprach – Ihr braucht gar kein Eigenkapital – Ihr bezahlt euren Schuldendienst über den steigenden Wert Eurer Immobilien.

Nachdem diese Blase zu platzen drohte, haben die Amerikanischen Banken sogenannte „Asset Backed Securities“ entwickelt, also Forderungspakete, die „verseucht“ waren mit uneinbringlichen Schuldtiteln, die nichts mehr wert waren. Diese hat man „externalisiert“ also ins Ausland verschoben – mit Tripple A versehen – waren diese aufgrund der höheren Verzinsung gern angenommene Pakete der deutschen Landesbanken – mit all deren Folge für (LBBW, Sachsen LB, HSH Nordbank, Westd. Landesbank), die jetzt als Bad Bank ausgelagert dem deutschen Steuerzahler aufgebürdet wurden.

Gleichzeitig instrumentalisiert die EZB auch die nationalen Banken damit, dass sie zu extrem niedrigen Zins den Markt flutet, damit die Banken –  ohne Eigenkapital hinterlegen zu müssen – Staatsanleihen der Krisenstaaten kaufen können, während sie z.B. für Aktieninvestments Eigenkapital hinterlegen müssen! Das ist ein perfides System, dass alle Handlungsbeteiligten irgendwann In die gleiche Problematik versetzt, wie in den USA in anderer Form schon geschehen (s.o.).

TV-Orange: Wenn wir heute die politische Kritik zu sehr nur am € festmachen, dann vermitteln wir den Eindruck: € weg und alles ist gut. Das ist genau so platt und falsch wie die Aussage : Der € garantiere ein friedliches Europa. Die Bürger werden so über die eigentlichen Zusammenhänge getäuscht, dass der € nur ein Instrument war um die Geschäfte der internationalen Superbanken mithilfe von politischen Marionetten durch zu setzen. Die Isländer haben diese Finanz-Mafia des Landes verwiesen und bauen nun „Good Banks“ auf. Sehen Sie eine Möglichkeit, dass sich die Wahlalternative2013 zu dieser Erkenntnis durchringt ?

Thomas Roller: Ich glaube, dass wir ein Europa der zwei Geschwindigkeiten haben und auch brauchen – nicht alle Länder sind in der Lage oder willens, ähnlich wie Deutschland, Österreich, Finnland, die Niederlande und Luxemburg einen solch hohen Wettbewerbsdruck auszuhalten, der in diesen Volkswirtschaften herrscht und der gute Zahlungsbilanzen möglich macht.

Deswegen sage ich – ja, lasst uns für die Länder, die diesem Druck nicht standhalten können –  eine Parallelwährung ähnlich dem Vorgänger des Euro (ECU) bereithalten – die sich innerhalb einer gewissen Bandbreite (sog. Range / Auf- und Abwertung zum Euro ) bewegen kann. Habt ihr die notwendigen Anpassungen vollzogen, könnt Ihr in die „Königsklasse“ Euro aufsteigen, solange dies nicht der Fall ist, bleibt ihr in einer Parallelwährung.

Scheitert der Euro, scheitert Europa – die Aussage von Kanzlerin Merkel ist falsch und gleichzeitig richtig. Falsch, weil Europa viel mehr ist, als nur der Euro, richtig, weil die Politik sich dermaßen in eine falsche Richtung verrannt hat, dass sie dabei ist – und das ist nicht übertrieben, eine Weltwirtschaftskrise auszulösen, die wir uns nicht vorstellen können. Ich bin grundsätzlich ein positiv eingestellter Mensch, wenn es um die Politik geht und deren Qualität in Finanzfragen werde ich sehr nachdenklich, um es ganz vorsichtig zu formulieren.

Insofern müssen die Banken „bilanziell abrüsten“, weil das Eigenkapital viel zu gering ist, im Verhältnis der Risiken, die diese in Ihren Bilanzen haben – nur man muss es so deutlich sagen – dafür wurde der ESM und der ESFS geschaffen und nicht zur Hilfe der Menschen in den notleidenden Staaten.

Inwieweit die aus der WA 2013 hervorgehende Alternative für Deutschland diesen politischen Prozess revidieren kann, entscheidet der Wähler!

TV-Orange: Hierzulande ist kaum bekannt, dass in südlichen Ländern der Mindestlohn gesetzlich geregelt ist. In verschiedenen Ländern Europas ist die Privatisierung und Kommerzialisierung von Gesundheitswesen nicht so auf den „Hund gekommen“ wie in Deutschland. In Deutschland führte man Harz4 ein und will nun, dass die anderen Länder ähnlich Armutprogramme und Lohndumping und Privatisierung betreiben. Die Mentalität ist in Deutschland auf Null und die Geldgaunerei  mit dem „Harzen“ und 1-Euro-Jobs ist schon verbrecherisch. So schießen staatliche Stellen, die mit unserem Geld hantieren, den Unternehmen den Differenzlohn von 9 und mehr €uros zu bei der Einstellung von 1-Euro-Jobbern. Ist das nicht ein Verbrechen ähnlich dem staatlich tolerierten Steuerflucht der Konzerne und Holdings ?

Thomas Roller: Der Mindestlohn ist leider kein „Allheilmittel“. Gerade wenn es darum geht, Menschen wieder in Arbeit zu bringen, kann der Mindestlohn leider zu einem Beschäftigungshemmnis werden. Ich sage leider – in Deutschland brauchen wir eine „Leiter“ für Menschen, deren Einkommen nicht ausreicht, um ihre Ausgaben zu decken.

Ich halte die Lösung, dass wir Zeitarbeiter nach einer kurzen Einlernzeit, annähernd gleiche Löhne zahlen, wie Festbeschäftigen für einen richtigen Ansatz, der die Unternehmen nicht dazu animiert, Lohndumping zu betreiben. Gleichzeitig muss man aber auch hinzufügen, Lohnsteigerungen müssen immer einher gehen mit Produktivitätssteigerungen, sonst sinkt die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes mit erheblichen Auswirkungen, gerade für die Menschen, die Arbeit suchen.

Zusammengefasst: Kann der Staat einen Mindestlohn festlegen? Ich halte es für klüger, es die Tarifparteien machen zu lassen – dem Staat traue ich eine solche Lösung für alle Branchen nicht zu!

Das Gesundheitswesen in Deutschland ist mit der Schweiz und den skandinavischen Ländern, das beste der Welt. Ein bürokratischen Monstrum hat allerdings Fesseln entwickelt, die dieses System undurchlässig machen. Ich halte die Private Versicherung für eine wichtige Säule, deren Wert man erst erkennen würden, wenn es sie nicht mehr gäbe. Allen Unkenrufen und allen Schwierigkeiten zum Trotz: Das deutsche Sozialsystem ist besser als sein Ruf, mit allerdings erheblichsten bürokratischen Fehlsteuerungen.

Eurocrat Eurocrat make use of your tie ! On the lamp posts in the European quarter in Brussels - Eine Feldpost von den Eurokraten

Eurocrat
Eurocrat make use of your tie !
On the lamp posts in the European quarter in Brussels – Strassenmalerei in Brüssel

TV-Orange: Es stünde der Wahlalternative2013 gut zu Gesicht, wenn sie Ross und Reiter benennen. Die €-kratischen Parteipolitiker arbeiten direkt im Sinne der Superbanken. Der Kern der Finanzkrise liegt ja wohl in ihrem Inneren Wesen. Eine Gesellschaft, die es zuläßt, dass mit Geld Geldprofit generiert wird, dass also mit der Feilschen und Spekulieren mit Geld, aus dem Defizit der Schuldner Finanzprofit entsteht, driftet nicht nur in Arm und Reich immer mehr auseinander. Solch eine Finanz-Wirtschaft kann auch keine Stabilität der Währung und des allgemeinen Einkommens garantieren, weil sie immer auf nur durch die Verlierer gewinnt.  Sie haben ja selbst eine Genossenschaftsbank geleitet. Ist es nicht logisch zwingend, eine Reform des gesamten Finanzwesens in den Mittelpunkt der Forderungen zu stellen. Banken als nicht-profitorientierte Dienstleistung. Geldschöpfung, Kreditvergabe unter transparenter Kontrolle der gesamten Gesellschaft… usw.usf. ?

Thomas Roller: Finanzdienstleister  haben eine elementare Schlüsselrolle in einer Volkswirtschaft. Ohne sie gibt es kein Wachstum, weil Wachstum immer auch mit Investitionen verbunden ist, die in der Regel vorfinanziert werden müssen, insofern haben Finanzdienstleister auch eine dienende Funktion. Wie sollten wir Häuser und Wohnungen erwerben können, ohne dass nicht Banken über lange Zeit Partner Ihrer Kunden wären?

Banken sind aber auch Dienstleister – Sie müssen der Gesellschaft den Sinn und Nutzen Ihrer Produkte erklären und sie müssen der Gesellschaft in transparenter Form Lösungen für deren Probleme liefern. Heute muss sich ein Exporteur seine Zahlung oder sein Forderung absichern lassen, weil Währungen innerhalb kürzester Zeit an Wert verlieren oder gewinnen können – also brauchen wir Finanzinnovationen, die eine Kalkulation für den Unternehmer möglich machen. Aber auch für den privaten Investor, der sein Kapital in Aktien investiert, und eine gewisse Absicherung wünscht in unruhigen Zeiten, dazu braucht es Absicherungsmodelle, die ohne moderne Finanzdienstleister nicht möglich ist. Ohne Profit geht es nicht, es sei denn wir wollten ein anderes System. Ich glaube wir müssen unser System weiterentwickeln, ohne es zu zerstören! Alfred Herrhausen – ehemalige Vorstand der Deutschen Bank und Vordenker für eine gerechtere Welt(ermordet von der RAF) hat einmal einen klugen Satz gesagt: „Freiheit und Verantwortung sind siamesische Zwillinge“ man sollte diesen Satz in Stein meißeln!

Ich danke Ihnen Herr Thomas Roller für das Gespräch und wünsche Ihnen und ihren Mitstreitern einen weiten Blick und solch einen Erfolg, dass sich die gesellschaftlichen Zustände in Deutschland und Europa zum Guten wenden.

Das Interview führte Wolfgang Theophil

8 comments for “2013 wieder €urokraten wählen? Ein Interview mit Herrn Thomas Roller von der Wahlalternative 2013

  1. 12. August 2014 at 12:14

    Der Artikel ist jetzt gut 1,5 Jahre alt. Interessant ist er um so mehr, die Weitsichtigkeit von Thomas Roller ist interessant. In vielen Dingen prophezeite er die Situation, in der wir uns befinden. Danke für das Interview

  2. 23. März 2013 at 18:13

    Nicht schlecht gemacht.

  3. 14. März 2013 at 19:50

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  4. 14. März 2013 at 19:50

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  5. 14. März 2013 at 19:49

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  6. 14. März 2013 at 19:49

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  7. Dr. Seidel
    12. März 2013 at 01:00

    Ich glaube, dass wir die beabsichtigte Beteiligung zur Wahl 2013 von Schramm, Pelzig, Pispers brauchen wie angekündigt im Artikel „Schramm, Pelzig, Pispers treten zur Bundestagswahl 2013 an – Grillo Effekt“ bei neopresse, Feb 28, 2013. Wer sich dann auch den Inhalt des Programms von Beppe Grillo durchliest (siehe z.B. „Beppe Grillo und sein Programm “ bei einarschlereth.blogspot.com), wird vielleicht fündiger als bei der „Wahlalternative 2013″ und so dürfte eine weitere Partei für die bereits jetzt ca. 25% der ausgesprochen eurokritischen Wähler, kann nur noch mehr werden, für Bewegung sorgen.

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