Lassen wir uns nicht länger f(l)oppen

Bereits im Artikel über den Hype und zugleich FIZZE-FAZZE-Facebook-Börsenflopp wiesen wir auf die Geduldigkeit von Papier hin. Wertpapiere sind wortgemäß Werte voller Papiere, Aktien, Geldtransfer, Spekulation – dies alles ist nur Doping für eine Volkswirtschaft. Selbst Mister DAX Dirk Müller ein Börseninsider widerspricht dem nicht. Ganz schlimm ist es, wenn genau diese Triebkraft, die Hatz des schnellen Geldes der Zocker und Heuschrecken die Geschicke der Volkswirtschaften bestimmt. Und genau diesen Zustand haben wir seit 50 Jahre nach dem 2. Weltkrieg.

Die Fianzimperien und Superkonzerne entscheiden über das Wohl und Wehe der europäischen Länder, über das Schicksal der europäischen Bürger und über das heute und morgen von dir und mir. Die Politiken, die Regierungen aller Länder Europas steuern seit Jahrzehnten diesen Kurs. Gemästet und gesponsert von Wirtschaft, Banken, Oligarchen und deren Lobby führen die Regierungen Europas ein Land nach dem anderen in den Bankrott. Eine riesige Geldkonzentration bei den Superreichen und Fianz-Oligarchen, Schmalhans und Verarmung im breiten Volk hat in Südeuropa begonnen. Das ist eine riesige Enteignung der Bevölkerungen. Es gibt weder für die einzelnen Volkswirtschaften noch für den einzelnen Bürger DEN Tip für einen Ausweg aus der Krise. Das einzige was wir machen können, schon heute für morgen und für die Zukunft:

  • Die eigene Bank wechseln – Die Macht des Finanzimperiums zurückdrängen und damit Politik verändern.Denn deren – eigentlich unser – Geld regiert heut die Welt.
  • Sich politisch einbringen und eine Partei wählen, die für die Stärkung der regionalen Wirtschaft eintritt.Exportweltmeister ist nur eine gefährliche Gradwanderung auf der Schneide der Währungskurse.
  • Mehr in den Läden, bei den Bauern und Handwerkern einkaufen, die regionale Produkte anbieten.Handwerker und mittelständische Untgernehmen sollten verstärkt in Kooperation gehen und Genossenschaften gründen.
  • Die Landwirtwschaft durch Direktkauf bei den Bauern unterstützen und mit Ihnen zusammen Vertriebs- und Verkaufsgenossenschaften gründen.
  • Kreditnehmer und Immobilenbesitzer sind gut beraten, ihre Verschuldung zu reduzieren.Denn Inflation und Geldverflust und weitere staatliche Spar-umlagen (wie in Spanien) läßt manche Kredite unbezahlbar werden.Auf diesem Wege wurden viele Wohnungs- und Hausbesitzer schon ihr Hab und Gut los.
  • Es wäre Augenwischerei die Wirklichkeit zu verschweigen, das nämlich Politik und Staatliche Institutionen beherrscht sind von denen, die die eigentliche Finanzgewalt in den Händen haben. Der politische Kurs der EU-Dirigenten und Länderregierungen ist der Kurs ihrer Auftraggeber. Eine poltische Veränderung kann nur durch eine grundsätzliche Veränderung des gesellschaftlichen Zusammenlebens stattfinden. 1989 wurde die Berliner Mauer überwunden, die Todeszone zwischen beiden Teilen Deutschlands wurde beseitigt, warum sollten wir nicht ein weiteres Mal erfolgreich sein ?

Insgesamt gilt es einen Wirtschaftskurs einzuschlagen, der die Kraft der regionalen und hemischen Wirtschaften, der mittelständischen Unternehmen und Landwirtschaften stärkt und durch die eigene Entscheidung zu einem Bankwechsel, um die Banken zu stärken, die ihr Geschäft NICHT der Spekulation und des schnellem Geld wegen an der Börse betreiben. Weg von dem Paradoxon Exportweltmeister, hin zu einer Wirtschaft, die den Menschen, den Käufern und Produzenten in den Regionen nutzt.

Ob Schulden oder Inflation und schließlich allgemeiner Bankrott. Die Profiteure waren immer die gleichen.

Ein neues Reich, ein besseres Reich
wollen wir uns jetzt erringen.
Und einer sei dem anderen gleich,
soll keinen anderen zwingen...
(Text von Heinz R.Unger aus Proletenpassion)

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