Guttenberg, Schavan, Merkel: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Kanzlerin Angela Merkel (Dr. rer. nat.) zeichnet sich durch hohes Geschick aus. Und das in vielerlei Hinsicht. Abwartend der Entwicklung eines Konfliktes nimmt sie immer wieder die ordentliche Rolle bei der Lösung eines Problems ein. In Wissenschaft und Politik gibt es verschiedene Verfahrensansätze. Entweder wird versucht aus der Analyse des Problems und seiner Vorgeschichte oder Voraussetzung die Strömungen und Kräfte zu analysieren, oder man geht davon aus, welches Ziel zu erreichen erwünscht ist und untersucht daraufhin die Kräfte, um danach zu handeln.

Als „Mädchen“ Helmut Kohls beteiligte sie sich nicht an der Diskussion um Spendenaffäre der CDU (1), tauchte wahrscheinlich auch nicht in der Doktorarbeit von Frau Constanze Paffrath (CDU) auf, die ausführlich in ihrer Dissertation die finanziellen Machenschaften zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung 1989 aufdeckte (2).

Lenin: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Müsste eigentlich Angela Merkel aufgrund ihrer „verschollenen“ Marxismus-Leninismus Arbeit wissen.

Frau Merkel gelangte ohne Ecken und Kanten, mit weißer Weste als Nachfolgerin einer zwielichtigen Politikerriege zum Kanzleramt. Als begeisterter Fussballfan sichert sich die nach erzielten Torschüssen glücklich aufspringende „Mutti“ so auch die Sympathie einer breiteren Masse und ihr „staatsmännisches“ Geschick kürt sie auch in den Augen vieler als „Germania“, die für Deutschland wieder internationales Ansehen erreicht. Grossherzig lässt sie Präsidenten aus Griechenland, Spanien und Ägypten laden und Rapport machen und verteilt Noten.

Mittlerweile soll die selbst kinderlose „Mutti“ beliebter sein als alle anderen deutschen Politiker, was zwar bei dem unglücklichen Kandidaten Peer Steinbrück nur logisch erscheint, aber aufgrund ihres ‚geschickten‘  Wirkens nicht unverdient ist.

Nur jetzt wieder, beim nachgewiesenen Plagiat von Frau Schavan und vorher bei Karl-Theodor zu Guttenberg entsteht eine unüberbrückbare Widersprüchlichkeit in ihrer Aussage und ihrem Verhalten.

Sie könnte „Nichts“ sagen oder „kein Kommentar“. Nein, sie zieht es vor, bis zur letzten Minute ihr persönliches Vertrauen laut zu verkünden, die zu diesem Zeitpunkt schon das Vertrauen verloren haben.

Ein eigenartiges Verhältnis zu Vertrauen, welches das menschliche Empfinden als politischen Joker einsetzt. Wenn aber „Vertrauen“ nicht mehr als persönliche menschliche Eigenschaft, sondern als politische Waffe von Angela Merkel eingesetzt wird, dann sollte sich jeder Staatsbürger selbst fragen, wie es mit seinem Vertrauen in Angela Merkel bestellt ist.

„Sage mir woher du kommst, dann sage ich dir wo es hingeht.“ Und zu dieser Frage gibt es eine reichhaltige Story, die von Angela Merkel sorgsam verdeckt wird. (3) (4) (5) (6) Frau Dr. Angela Merkel wäre gut beraten, diese – ihre – Fragen einmal offen zu beantworten.

(1) Spendenaffäre http://de.wikipedia.org/wiki/CDU-Spendenaff%C3%A4re

(2) http://tv-orange.de/2013/01/constanze-paffrath-cdu-enthuellt-die-machenschaften-von-kohl-und-gefolge-bei-der-wiedervereinigung/

(3) Beispiele bei einer Internet-Recherche:
Angela Merkel in der DDR als Funktionärin der FDJ.  Ihre besondere Art der „Bekanntschaft“ mit Havemann u.v.m.

(4) Verschwinden einer politischen Selbsterklärung zum Marxismus-Leninismus als Voraussetzung einer guten Diplom- Doktorarbeit in der DDR und primäre Voraussetzung einer guten FDJ-Funktionärin.  Solch ein einzigartiges Dokument hebt man doch persönlich auf.  http://de.wikipedia.org/wiki/Angela_Merkel

(5) Unkenntlich machen des Fotos von Angela Merkels. Was der WDR-Film „Im Auge der Macht – die Bilder der Stasi“ nicht zeigen durfte. http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,377389,00.html
D
ieser Youtube-Link dürfte der WDR Filmdokumentation entsprechen:
http://www.youtube.com/watch?v=8SYCJiy_gKc

(6) Ein international öffentliches Archiv von Interessierten für Interessierte zu diesem Thema:  www.Archive.ORG  

1 comment for “Guttenberg, Schavan, Merkel: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

  1. Rotzbua
    9. Februar 2013 at 09:27

    wenn die Stasi mit der Plagi unter den Linden wandelt und GLuückler als Star unter Muff-perücken am Wiener Opernball herumsaust…dann ist Fasnacht !
    Nein weiss Gott, ich bin nicht neidisch !

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