Verteidigt die Würde des Lebens – verhindert das sadistische Spektakel des Adel Abdessemed

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Adel Abdessemed hätte genug Möglichkeit gehabt, seinen „Schrei nach Wahrheit“ zu überdenken. Aber er bleibt dabei, die  enthemmte Gewalt, den Sadismus der unkontrollierten, blutrünstigen Tat zu feiern. Und er bekennt sich auch zu seiner politischen Wirkung. Siehe ARTE (1) Tausende fordern deshalb die Absetzung und Verhinderung seiner Vorstellung am 7. Januar im Centre Pompidou in Paris.

http://www.avaaz.org/fr/petition/Arr…ocent/?tjEQoab

Seine Leiden wären die Leiden der Minderheiten,  meint er und huldigt gleichzeitig jenen Kräften, die sich jeglicher Kontrolle entziehen. Es lebe der gelebte Sadismus.  Das Schaudern vor Brutalität wird bei ihm zu einem Bestaunen grenzenloser Brutalität.  Es ist politisch unverantwortlich, dass in Frankreich, der Heimat der Aufklärung und Brüderlichkeit dem System des Nihilismus gehuldigt wird. Dieser „Schrei der Wahrheit“, die Zerstörung aller Werte, des grenzenlosen Gewalt- und Blutrausches, des Sadismus und Sexismus wird vielerorts „zelebriert“. Nicht zuletzt in der brutalen Vergewaltigung und bestialischer Ermordung einer indischen Studentin, in den Terroranschlägen eines Breivik in Oslo und den Blutbädern an Schulen in den USA, in Deutschland … Herr Abdessemed, sie verkleiden diesen Sadismus im Gewande der Kunst!

Adels Minderheit, zu der er sich zählt, findet sich in den Nazi-Kreisen eines Göbbels und Hitlers, in einem System des absoluten und sinnlosen Mordes und Totschlags. Das Frönen im Sadismus. Eine solche „Geisteshaltung“ wird heute geduldet, ja sie wird sogar gefördert in Medien und Politik, denn die Ungerechtigkeit und die politische Gewalt in der heutigen Welt braucht seine entsprechende „kulturelle“ Legitimation und die mörderische Bereitschaft des Menschen.

Planst du das Elend der Menschen, dann pflanze Sadismus in ihre Herzen!

Wikpedia informiert über diesen „Sado-Künstler“ Adel Abdessemed: „…In seinen Video- und Fotoarbeiten benutzt Abdessemed oft Tiere als Motiv, um Gefahr, Gewalt oder den Tod zu thematisieren. Für die inszenierte Fotoserie Séparation (2006) ließ er wilde Tiere – unter anderem einen Löwen – in den Straßen von Paris laufen, während andere Videos Straßenkatzen in Berlin (Happiness in Mitte, 2003) und Paris (Birth of Love, 2006) bei ihren Freßgewohnheiten zeigen. Eine Serie von Videos unter dem Titel Don’t Trust Me, in denen Abdessemed in einem Dorf in Mexiko das Erschlagen verschiedener Tieren mit einem Hammer dokumentierte, führte nach Morddrohungen zu einer vorzeitigen Schließung einer Einzelausstellung am SFAI in San Francisco…“

Dem Sadismus keine Handbreit

Tierschützer, Künstler berichten: Abdel Abdessemed stellt am 7. Januar im Centre Pompidoi aus. Sein Programm ist es, ein Schwein, eine Ziege, ein Schaf, eine Kuh, ein Kalb und ein Pferd dort mit einem Vorschlaghammer zu töten. Das Tier wird dabei an eine Wand gefesselt / befestigt und mit Hammerschlägen zu Tode gebracht. Die Schläge sollen immer wieder fallen, wie eine Wiederholungschleife, mit der Begleitung des gedämpften Sounds von Schläge gegen einen Metalschädel oder irgendein sonstiges Instrument oder ähnlichem.

… und Abdel Abdessemed hat keiner dieser Meldungen widersprochen

Was hier geplant ist, hat nichts mit Kunst zu tun. Es ist eine Orgie sinnlosen Mordens von Tieren vor den Augen des Publikums. Solch eine Vorstellung reiht sich ein in die Zerstörung sämtlicher positiver Werte der Menschlichkeit, in der zur Beweihräucherung des Mordens als Kulturereignis. Es ist nichts anderes als ein Teil einer blutrünstigen Gewaltkultur, deren Sinn nur die Zerstörung allen Lebens ist, wie Millionen Menschen dies schon in den Diktaturen erlebten. Die allgemeine Entwertung aller Werte soll hiermit weiter voran schreiten. In voyeuristischer Manier sollen die Menschen Gefallen an Mord und sinnloser tödlicher Metzelei finden.

Es ist ein nihilistischer Angriff auf alle unsere Werte einer freien, menschlichen Gesellschaft. Nichts soll mehr gelten, weder das Leben des Tieres, das Leben der Menschen und grundsätzlich auch nicht die Würde des Lebens und der Schöpfung und das unveräußerliche Menschenrecht auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit. 

 „Wir müssen diese Aktion verhindern“ fordern immer mehr Menschen

Und die Protestierenden sagen weiter: “ … Das ist als “Kunst” nicht akzeptabel, weder was die Seite des Künstlers noch des Kunstpublikums anbetrifft kann dies hingenommen werden. Tiermord ist keine Kunst. Es ist inhuman so ein Projekt zu untersützen oder durchgehen zu lassen. Solch eine Ausstellung / Performance ist für Tierschützer und Tierrechtler inakzeptabel und wir lehnen diese Form von “Kunst” grundsätzlich ab. Wir bitten Sie unsere Petition zur Verhinderung der Ausstellung Abessemeds mit zu unterzeichnen und die Information weiter zutragen…“

http://www.avaaz.org/fr/petition/Arr…ocent/?tjEQoab

CRUELTY IS NOT ART

MURDER IS NOT ART 

(1) http://videos.arte.tv/de/videos/adel-abdessemed-ein-umstrittener-kuenstler-in-paris–7012848.html

3 comments for “Verteidigt die Würde des Lebens – verhindert das sadistische Spektakel des Adel Abdessemed

  1. Fx
    6. Januar 2013 at 19:53

    Avaaz.org und der geheime Informationskrieg um Syrien
    Was Sie über die Kampagnenorganisation wissen sollten, bevor Sie klicken

    http://zeitgeist-online.de/exklusivonline/dossiers-und-analysen/880-avaazorg-und-der-geheime-informationskrieg-um-syrien.html

  2. Lotar Martin Kamm
    6. Januar 2013 at 15:43

    Tierschutz muß genau dort einschreiten, somit auch der Kunst Grenzen setzen !

  3. 6. Januar 2013 at 12:33

    Über Kunst lässt sich bekanntlich trefflich streiten, doch sinnlose Tötung und Tierquälerei darf niemals als solche anerkannt werden! Was motiviert den Kurator und die Stadt Paris, dies als Kunst zu kommerzialisieren? Ich hoffe, dass Bürger und Touristen von Paris diese Form der Kunst gemeinsam boykottieren.

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