Carlos Zeyen EU-Vize von Eurojust vorher Strohmann der „verschwundenen“ SED/PDS Gelder ?

BRANDAKTUELL: Berlin, 16.01.2013/cw – Hubertus Knabe hat laut einer Vorab-Meldung von BILD-online den Rücktritt des Vize-Präsidenten der EU-Justizbehörde EUROJUST, Carlos Zeyen, gefordert.

BILD.de zitiert den Direktor der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen in Berlin: „Allein die Tatsache, dass Herr Zeyen Millionenbeträge aus dem beiseite geschafften SED-Vermögen in seinen Firmen parkte, disqualifiziert ihn meines Erachtens für sein jetziges Amt – unabhängig davon, ob er über die Herkunft des Geldes im Einzelnen Bescheid wusste. Er sollte seinen Posten niederlegen.“

BILD.de hatte zuvor berichtet, dass der EU-Spitzenbeamte „in seiner früheren Funktion als Rechtsanwalt in die Verschiebung von illegalen SED-Millionen verwickelt war.“ Nach diesen Recherchen hatte Zeyen „für einen Strohmann der SED/PDS kurz nach dem Mauerfall drei Briefkastenfirmen verwaltet. Allein auf einem Konto der Firma „Ravenburg Ltd, Gibraltar“ landeten nach bild.de-Angaben 5,2 Millionen DM (2,6 Millionen Euro) SED-Geld.“

Heute koordiniert Zeyen „europaweit Ermittlungen wegen Geldwäsche, Korruption und Terrorismus,“ so BILD.de in einer Vorab-Mitteilung.

Auch der Geschäftsführer von Transparency Deutschland, Christian Humborg, fordert nach BILD.de Konsequenzen: „Wer in leitender Funktion Kriminalität bekämpfen soll, darf nicht selbst – auch nicht vor zwanzig Jahren – an fragwürdigen Briefkastenfirmen beteiligt gewesen sein. Auch die luxemburgische Regierung muss sich äußern, denn sie hat Herrn Zeyen zu EUROJUST abgeordnet.“

 Eine aktuelle Information der Redaktion Hohenecker Bote, C.W.Holzapfel, www.17juni1953.de

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