Skandale und das ganz normale Geschäft von Banken und Börse

Der Untergang eines Schiffes deutet sich oft durch Knirschen und Brechen der Spanten an. Der Niedergang in der Politik durch die Anhäufung von Skandalen. Wie also soll es in der Wirtschaft und Finanzwelt anders sein. Da wird Porsche Wedekind wegen Finanz-Manipulationen angeklagt, Fitschen von der Deutschen Bank und einige seines Personals geraten ins Zwielicht. 

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Und es wird sogar auf Ebene der Staatswirtschaft sichtbar, welche hinterhältige Praktiken von einer international tätigen Finanz-Mafia betrieben wird. So berichtet die „Deutsche Wirtschafts Zeitung“ am 19. Dezember: „…Am Mittwoch sprach ein Mailänder Gericht die Deutsche Bank, UBS, JP Morgan und die Depfa Bank wegen Betrugs für schuldig. Ihnen wurde vorgeworfen, die Stadt Mailand bei einem Zins-Swap zur Umschuldung ihrer Schulden schwer betrogen zu haben. Dabei ging es um die Umschuldung einer 1,7 Milliarden Euro schweren Anleihe, die die Stadt 2005 verkauft hatte, um Geld aufzunehmen. Die Zinsen der Anleihe sollten durch den Swap gesenkt werden. Doch der Deal kostete die Stadt Mailand Millionen (Pforzheim hatte sich mit einem ähnlichen Deal auch einmal überhoben – mehr bei den DMN)….“

Solch spekulative Wirtschaftspolitik führt letztlich dazu, dass Kommunen und Gemeinden ins absolute Haushaltsdefizit geraten und dann natürlich überall gestrichen wird und vor allem bei denen die sich am wenigsten wehren können. So berichtet die „deutschen Mittelstandsnachrichten“ (2), wie z.B. die Stadt Pforzheim von JP Morgan für dumm verkauft wurde. Ein aktueller Bericht über die Auswirkungen auf den Sozialhaushalt der Stadt Pforzheim wird in den nächsten Tagen folgen. 

Die DMN berichtet weiter über die „Geschäftchen“ der Banken: „…Für die Deutsche Bank bedeutet das Urteil einen erneuten Rückschlag. Neben den Ermittlungen im Libor-Skandal (hier), wurde die Deutsche Bank in diesem Monat auch zu Schadensersatzzahlungen an die Kirch-Erben verurteilt (mehr hier).  Doch damit nicht genug, Anfang vergangener Woche führte die Polizei eine Großrazzia wegen Verdacht der Steuerhinterziehung durch (hier). Das die Deutsche Bank zudem am Schuldenrückkauf Griechenlands verdient (hier) und versucht, auch an der neuen spanischen Bad Bank zu verdienen wirft ebenfalls ein zweifelhaftes Bild auf das Geldinstitut (mehr hier)…“ Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten (1) (Alle Verweise auf Berichte der DWZ)

Tragisch dürfte nicht sein, dass die Geldhaie einen „symbolischen, kleinen Obolus“ als Strafe auferlegt bekommen, sondern dass diese Drahtzieher der international tätigen Finanzmanipulation ganze Volkswirtschaften in den Ruin treiben und davon auch noch profitieren. Unsere Geschichte ist die Geschichte von Finanzkrisen, die letztlich zu gewaltigen Wirtschaftskrisen und zu allgemeiner Zerstörung der Gesellschaften und Zivilisation durch Verarmung, Krieg und Weltkriege führten. Das bisschen Geldstrafe löst dieses Problem nicht. Es braucht eine grundlegende Änderung, eine grundlegende Reform des Finanz- und Geldwesens, um ein soziales Gemeinwesen möglich zu machen.

Für Banken, die den Menschen dienen!

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Bitte lesen sie auch :
http://tv-orange.de/2012/08/volksabstimmung-fuer-banken-die-den-menschen-dienen-2/

(1) http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/12/19/der-naechste-schlag-italienisches-gericht-verurteilt-deutsche-bank-wegen-betrugs/

(2) http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/03/39261/

 

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