Medikamentenversuche in der DDR – die Mengele sind unter uns !

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Josef Mengele lässt grüßen. Er überwachte die Vergasung der Opfer und führte menschenverachtende medizinische Experimente an Häftlingen … wikipedia

Die Pharmaindustrie der BRD  hat wohl Geschäfte mit den „Insassen“ der ehemaligen DDR gemacht !  Im „3.Reich“ waren es die IG-Farben (Höchst) , die in gutem Einvernehmen mit der Nazi-Führung handelten. http://de.wikipedia.org/wiki/Hoechst)

Der Berliner „Tagesspiegel“ berichtet nun, dass westdeutsche Pharmakonzerne in den 80er Jahren offenbar an teilweise ahnungslosen DDR-Bürgern Medikamentenversuche vorgenommen haben und es auch zu Todesfällen gekommen sei.  Bis zu 860.000 D-Mark (etwa 440.000 Euro) zahlten die West-Unternehmen für eine einzelne Studie. Die Tests wurden in den DDR-Krankenhäusern durchgeführt. Ostdeutsche Politiker zeigen sich empört. Zwischen 1983 bis 1989 sollen 165 Studien durchgeführt und 1989 nach mehreren Todesfällen abgebrochen worden sein. Unions-Fraktionsvize Arnold Vaatz gibt den Behörden der DDR die Hauptschuld. … http://www.n24.de/news/newsitem_8478542.html

Die Moral der Konzernchefs dürfte nicht weit entfernt sein von den  Vorstellungen Josef Mengeles (1), der Häftlinge für seine medizinischen, grausamen und tödlichen Experimente mißbrauchte. Mengele, der Arzt des Todes in den Konzentrationslagern der Nazis.

Jeden, der sich gegen Tierversuche aufregt, jeden, der irgendein moralisches Gewissen hat, schüttelt es bei dieser Vorstellung und  erfüllt es mit Abscheu, dass so etwas heute genau mit der gleichen Unmoral wie früher praktiziert wird.

Die Anti-Menschen dieser Versuchseinrichtungen sind vom gleichen Holz geschnitzt wie die, die es zulassen, dass an der Bevölkerung solche Verbrechen begangen werden. Honnecker und seine Garde haben diesen Deal gegen die Menschen der DDR heimlich durchgeführt. Honnecker stellt sich so im Nachhinein zusammen mit diesen Anti-Menschen der Versuchslabors und ihrer Auftraggeber auf eine Stufe mit den übelsten Elementen des 3. Reiches.

(1) Josef Mengele (* 16. März 1911 in Günzburg; † 7. Februar 1979 in Bertioga, Brasilien) war ein deutscher Mediziner und Anthropologe. Er wurde 1937 Assistent des Rassenhygienikers Otmar Freiherr von Verschuer und meldete sich 1940 freiwillig zur Waffen-SS. Nach einem Fronteinsatz als Truppenarzt bei der 5. SS-Panzer-Division „Wiking“ wurde Mengele von Mai 1943 bis Januar 1945 als Lagerarzt im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitzeingesetzt. In dieser Funktion nahm er Selektionen vor, überwachte die Vergasung der Opfer und führte menschenverachtende medizinische Experimente an Häftlingen durch.  http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Mengele

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/West-Pharmakonzerne-experimentierten-offenbar-mit-DDR-Patienten-118807138

Aber die MENGELE-Methoden sind allgegenwärtig.
Hier ein Bericht aus Indien !

eingebunden mit Embedded Video

YouTube Direkt

 Literaturempehlung:  Big Pharma: Das internationale Geschäft mit der Krankheit

2 comments for “Medikamentenversuche in der DDR – die Mengele sind unter uns !

  1. Fx
    1. Januar 2013 at 20:35

    Schlimm genug, was hier aufgedeckt wurde. Worüber aber ein noch dichterer Mantel des Schweigens gebreitet wird, ist die Kontinuität – z.T. sogar personelle Kontinuität! – der Nazi-Eugeniker in der BRD, sowie in anderen westlichen Ländern, v.a. in den USA.

    Viele Fälle, in denen bei der Entnazifizierung von Wissenschaftlern die Augen zugedrückt wurden, sind weithin bekannt. Weniger bekannt ist, dass dies auch bei hochrangigen „Rassenhygienikern“ der Fall war. So z.B. beim Doktorvater und späteren Vorgesetzten von Josef Mengele, Otmar Freiherr von Verschuer. Der konnte seine „wissenschaftliche“ Karriere nahezu ungebrochen fortsetzen. Er war nach dem Ende der Naziherrschaft einer der Protagonisten, welche die Eugenik verdeckt oder abgemildert fortführten. Eine parallele Entwicklung gab es in den USA, die (wer weiß das schon?) neben Deutschland eine der Hochburgen der Eugenik waren. Hier führte die Entwicklung fast nahtlos in die Technik der Genmanipulation.

    Verschuer war ein Günstling von Rockefeller, sowohl in der Nazizeit, als auch danach. Er und sein Kaiser-Wilhelm-Eugenik-Institut wurden schon in der Nazizeit von Rockefeller finanziert. Danach arbeiteten Verschuer und Kollegen fast genauso weiter, wie zuvor, nur hieß die Eugenik dann Humangenetik, Anthropologie oder Bevölkerungstheorie – gemäß der von Rockefeller zu der Zeit ausgegebenen Devise (die Eugenik war nach den Nazis nicht mehr salonfähig).

    Diese ganzen unglaublichen Zusammenhänge dokumentiert F. William Engdahl in seinem sehr empfehlenswerten Buch „Saat der Zerstörung. Die dunkle Seite der Gen-Manipulation“ (ISBN-13: 978-3938516348).

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