Strike Debt hilft den Schuldern, die Bankster besitzen schon ihre Inseln und Ländereien

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www. StrikeDebt . org

In den von den Banken verursachten Immobilienblasen und unsauberen Kreditgeschäften erlebten Millionen US-Bürger ihr finanzielles Desaster. Im Gegensatz dazu erhalten die wichtigsten Banker etwa 95 Mrd im Jahr,  Vorstände erhalten Millionen, obwohl sie die Verursacher der Krisen und  Pleiten sind.  Ihnen gehören ganze Inseln in Polynesien, Ländereien, alles was sie begehren. Die Schuld zahlt die Öffentlichkeit.

Die Intitiative „Strike Debt“ (Schuldenabbau) , ein Ableger von Occupy Wall Street, startet den permanenten Schuldenerlaß (Rolling Jubilee), ein Projekt, das Schulden zum Ramschpreis aufkauft, diese aber nicht zum Eintreiben sammelt, sondern aus dem Verkehr zieht. Das Projekt hat in den USA bereits landesweit die Aufmerksamkeit auf die erdrückende durchschnittliche Haushalts-Verschuldung der 99% gelenkt…. Weitere Info auf www.strikedebt.org

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 Die Praktiken der Banken am Beispiel der US-Immobilienkrisen

Verschiedenste Ökonomen und Sozialwissenschaftler kommen bei der Betrachtung der Finanzkrisen ab etwa 2000 zu dem Schluß, dass diese vor allem durch mangelnde Regulierung des Bankwesens entstand. Deregulierung bedeutet, dass Beschränkungen, wie Banken und Investmenthäuser mit dem Geld umgehen, immer weniger kontrolliert werden.

Die Organe der Banken beschreiben Deregulierung salbungsvoll: Durch Liberalisierungsvorgänge an vielen wichtigen nationalen Finanzmärkten (USA, England, Japan, Deutschland u.a.). ergaben sich zahlreiche Erleichterungen z.B. sukzessive Aufhebung der Zinsreglementierung, und  neue Finanzprodukte. Was sich hinter dieser harmlosen Beschreibung verbirgt, lesen sie in den nächsten Abschnitten.

Amerikas liebstes Kind: Immobilienblasen

Vor 1970 waren die regionalen Sparkassen in den USA, wegen der Erfahrung der Depression  sehr stark in ihren Geschäften beschränkt. Diese Sparkassen trugen die Bezeichung  S&Ls  (Saving and loans). Nach Jimmy Carter unter Ronald Reagon wurden die Zügel mit den Deregulierungsgesetzgen der 80‘iger gelockert. Die Sparkassen durften wieder in allgemeine Kreditgeschäft auch für Immobilien einsteigen. Die Begrenzungen fielen, je mehr der Bauboom wuchs. Die noch gar nicht bezahlte Immobilie wurde sogleich als Guthaben der Bank für neue Kredite verwendet. Wie eine Hefe blähte dies das Kreditwesen auf, bis es in sich implodierte.  Es erfolgte der Crash von fast 1000 S&Ls –Banken, aufgrund fallender Immobilienpreise, ebenso durch hochriskante Unternehmensfinanzierungen sowie spekulative Papiere, sogenannte Kreditverbriefungen.  Den ganzen entstandenen Schaden zahlte  „die öffentliche Hand“ die Allgemeinheit.  Etwa 125 mrd $.   http://de.wikipedia.org/wiki/Savings-and-Loan-Krise

 

Doch dies war erst eine kleine platzende Blase, die größere folgte noch.

Zwischen 2000 und 2006 begann der Boom der Chinesischen Wirtschaft. Eine Welle von Konsumgütern überschwemmte zusehends auch den US-Markt, während die Lohn- und Einkommensverhältnisse in den USA eingefroren wurden. Alle bis in die Regierungsspitze G.W.Bush wurde die Werbetrommel für Kreditaufnahme durch den „kleinen Mann“ gerührt, um sich eine Immobilie zu kaufen. Sogenannte Mortage Brokers, Makler selbst ohne jegliche beruflichen, vermittelten nun an alle Schichten unter Umgehung üblicher Bedingungen Kredite, deren Zinsen die Kreditnehmer mit Nachfolgekrediten zurückzahlten. Betrug, Täuschung, falsche Angaben wurden für die Ausstellung der Kredite vorgenommen. Als alles aufflog erhielten diese Kreditpapiere den Namen „No doc Loans“ oder „Ninja-Darlehen“. Ninja als Kurzbegriff der Konditionen für Kredite: No Income, No Job, No Assets (Eigenkapital). Doch bevor dieses Kartenhaus in sich zusammenbrach schickten sich Banken und Versicherungen an, mit diesem offensichtlichen Ramsch „Wertpapiere“ zu schnüren, die in gewohnter Weise als Spekulationsobjekt aufbereitet wurden.

Wie Banken und Versicherungen mit „Blüten“ neue Werte schaffen

Hier tat sich die AIG eine der größten Versicherungsgesellschaften hervor. Sie schnürten ein Finanzprodukt namens CDO zusammen, das jene faulen Immobilienkredite mit einer anderen Geldquelle, Studentenkredite, Kreditkartendarlehen und ein paar andere Wertpapiere umfasste.

Als weltweit agierende Versicherung mit 74 Mio Kunden bot Sie die CDO mit der Beschreibung an: “Kredit und gegen Ausfall versicherte Schuldenverschreibung“. Die AIG selbst mit einem Eigenkapital von 2 Mrd.  ausgestattet, ging beim Vertrieb dieser CDO-produkte eine 800 mal größere Verpflichtung ein. Keine Aufsicht keine, Bank, keine Regierung, weder die FED noch die EZB störte sich daran, erhielt dieses CDO Papier von den Rating Agenturen „Tripple A“ . Also die Bestnote AAA.  Die Rating Agenturen sonst so wichtige Entscheidungsträger, wandten sich vor dem US-Gericht einfach damit heraus: AAA das war ihre Meinung. Prüfen konnten sie das nicht!
(Grund genug, um an anderer Stelle die Zusammensetzung und die Aufgabe der sogenannten Rating-Agenturen zu behandeln.)  Andere Banker, darunter auch von Goldman Sachs, bekundeten vor US-Gerichten ebenso, dass es lautere und übliche Bankenpraxis ist, selbst schon platzende Kreditpapiere in sauberem Gewand weiter zu verkaufen. Diese Verfahren sind auch filmisch dokumentiert:  siehe Youtube….  Was lernen wir? Faule Kredite platzen, Kreditnehmer können nicht zahlen, die Bank zieht die Immobilie ein, eine andere Bank packt vorher diese faulen Kredite mit anderen Papieren zu einem Wertpapier zusammen. Die Rating-Agentur gibt diesem das Siegel: Prädikat AAA und lockt nun andere Spekulanten und Geier an. So macht man aus Dreck Gold.  Das bisher geschilderte begründet so den fliegenden Spruch:

Dumme überfallen eine Bank, Gerissene gründen eine Bank.

Deutschland, Europa: Auch hier erfreuten sich die Banken, zuletzt unter Hans Eichel (SPD-Grüne Bundesregierung) der Deregulierung. Angelockt durch die Millionen von Immobilienkredite und die von den Rating Agenturen mit AAA ausgezeichneten faulen Zertifikate, stürzten sich die europäischen, deutschen Banken mit Tochtergesellschaften voller Gier ob der verlockenden Spekulationsgewinne auf diese CDO Produkte.   Diese Vorgänge passieren im Subprime-Markt. Subprime hört sich zwar super an, bedeutet aber Bank- und Spekulationsverkehr minderen Wertes.(http://de.wikipedia.org/wiki/Subprime-Markt )
Mit der Weiterverkauf der faulen Kredite in saubereren CDO-Papieren werden die faulen Gelder in den Bilanzen gelöscht und in neue Finanzprodukte verwandelt. Ungedeckte Schulden werden so als Wert weiter verkauft.

Als 2007 die Immobilienkredite reihenweise platzten brach Panik aus. Das Finanzloch der AIG in der City of London, die rechtlich und gesetzlich außerhalb der Euro-Zone existiert, wurde  durch die EZB (!) mit 25 Mrd € gestopft. In der EZB – europäische Zentralbank sitzen etliche Banker, nicht nur Mario Draghi, mit besten Kontakten zu Goldman Sachs.

Gleichzeitig verkauft Goldman-Sachs weiter die gleichen Produkte für 155 Mrd! 2008 aber kollabieren zwei Immobilien-Bankriesen Fannie Mac und Fredie Mac. Die öffentliche Hand zahlte 183 Mrd $; Lehman Brothers 100Mrd Verlust. In Europa erfasst dieser Strudel die Commerzbank, PNP(Paris), Paribas, SocieteGeneral, IBS, CreditSuisse, Zu „guter Letzt“ wurde AIG direkt durch die FED unter Leitung des FED-Präsidenten Ben Bernanke mit 85 Mrd $ bezuschusst.

Die deutschen Banken und ihre Tochtergesellschaften ließen sich in ihrem Spekulationseifer von der Titrisation (Verbriefung als AAA) der Rating-Agenturen blenden. In ähnlichem Stil wie die Immobilienblasen in den USA nahm die  Immobilienkrise in Spanien seinen Verlauf. Auch dort wie in Griechenland investierten fleissig deutsche, von der Spekulation getriebene Banken.

Die Strategie und Taktik der Investment-Spekulationsbanken scheint Europa auszuplündern. Man nehme die Schwächsten, Griechenland, Portugal, Irland, dann Spanien, usw….  Dies ist keine Verschwörungstheorie sondern eine Verschwörungspraxis.

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