Spanien: Was tun gegen blutige Unterdrückung des demokratischen Protestes

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Wie sollen und können Menschen reagieren, wenn sie von unverfrorener Politik und von Menschen in Uniform ihres Bürgerrechtes beraubt werden. Wie in Spanien, als bei den Protesten gegen die EU-Ausplünderungspolitik Protestierende bis in die letzten Winkel verfolgt und mit Knüppeln und Fußtritten blutig niedergemacht werden?  Eine Antwort gibt der Artikel von „Uhupardo“ (1) : Anonymous veröffentlicht die Namen der Schläger, die die Wahrnehmung des Rechtes auf Demonstration buchstäblich mit Füßen treten. Ebenso sei vorstellbar, dass Bürger, die sich offenkundig einer Politik des Lugs und Trugs gegenübersehen, ihren gewählten Vertretern persönlich einen Besuch abstatten.

Anonymous veröffentlicht Personendaten von Polizisten im Netz

Was kann man tun gegen prügelnde Polizisten? Wie wehrt man sich gegen Uniformierte, die wahllos auf alles eindreschen, was ihnen entgegen kommt, wenn die Polizisten gegen ihre eigene Dienstvorschrift keine Identifikations-Kennmarken tragen? Diese Frage kam auch in den Kommentaren zu unserem Artikel nach dem Generalstreik am 14 November auf. Die Internet-Piraten von Anonymous haben jetzt ihre eigene Antwort darauf gegeben.

 

Quelle: Uhupardo aus Spanien

 

Sie veröffentlichten am Wochenende erstmals Namen und Dienstnummern von 18 Polizisten der Mossos d’Esquadra in Katalonien. Laut Anonymous gehören diese 18 Namen zur Brigade der Antidisturbios (brimo), die für die brutalen Übergriffe gegenüber Demonstranten verantwortlich sind. In einer Stellungnahme des Innenministeriums heisst es dagegen, nicht alle dieser Polizisten seien Antidisturbios. Ein Ministeriumssprecher dementierte, dass die Hacker von Anonymous in das Datennetz der katalanischen Polizei eindringen konnten.

 

 

Quelle : Uhupardo Spanien

 

Anonymous erklärte, diese Veröffentlichung von Personendaten von Polizisten sei den brutalen Aktionen der Antidisturbios in den vergangenen Monaten geschuldet. Einige solcher Szenen, in denen sogar ein 13-jähriger Junge und ein 16-jähriges Mädchen verprügelt worden waren, finden Sie in dem oben verlinkten 14N-Artikel. Die Internet-Piraten kündigten an, es “der Polizei in Zukunft mit selber Münze” heimzahlen zu wollen, “wenn die Ungerechtigkeiten gegenüber den Bürgern nicht aufhören”. Man werde “mehr solcher Personendaten und entsprechende Information über die Unterdrückungsmassnahmen” veröffentlichen.

Wörtlich heisst es: “Wir nehmen uns die Freiheit, euer System zu durchleuchten, um unsere eigenen Listen anzufertigen, die diejenigen Namen enthalten, die den Protest des Volkes gegen die Finanz-Diktatur von Politikern und Bankern zum Schweigen bringen wollen.”

(1) Artikel und Fotodokumentation von Uhupardo aus Spanien:
http://uhupardo.wordpress.com/2012/11/18/anonymous-veroffentlicht-personendaten-von-polizisten-im-netz/#more-4384

 

 

3 comments for “Spanien: Was tun gegen blutige Unterdrückung des demokratischen Protestes

  1. 20. November 2012 at 11:28

    Polizist :
    Du bist gemeint ..ich bin aus Berlin..wann denkst Du wird es vorbei sein , mit deiner Unterstützung für die Lobby und Reichen ?
    Wann schlägst Du Dich auf unsere Seite und hörst auf uns zu verprügeln..Wenn du Verstand hast , beginne in die entgegengesetzte Richtung zu schlagen , denn dort sitzt der Feind..Er ist auch Dein Feind..überlege einmal..dann wirst du es selbst erkennen..an uns soll es nicht liegen ..wir freuen uns auf die vollen 100% , denn Du fehlst uns noch um es rund zu machen..
    Wir erwarten Dich..
    ****************

  2. 20. November 2012 at 11:23

    Ausgezeichnete Aktion. Brauchen wir für Deutschland auch!

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