Selbstorganisation der Bauern gegen Agrarfabriken und Massentierhaltung

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Vielfältig, fair, bäuerlich. So sieht sich die Initiative der Landwirtschaft in Niedersachsen. Was der einzelne Verbraucher vermehrt sucht, chemisch unbelastete naturbelassene Agrarprodukte, das will der Zusammenschluß vieler Bauernhöfe, Landwirtschaften in Niedersachsen richtungsweisend durchsetzen. Es ist ein Existenzkampf gegen Massentierhaltung, gegen „nur-billig“ Produktion, gegen genveränderte Produkte von Konzernen und ihre Lobbyisten in der Politik.

Verbände aus Umwelt- und Tierschutz, Landwirtschaft, Verbrauchern, Bürgerinitiativen, kirchlichen Vertretern, sozial- und entwicklungspolitischen Organisationen haben sich am 15.09.2012 zum Agrarbündnis Niedersachsen – vielfältig, fair, bäuerlich zusammengeschlossen.

Das neue Agrarbündnis Niedersachsen fordert im Vorfeld der anstehenden Landtagswahl in Niedersachsen von einer neuen Landesregierung eine Änderung der Agrarpolitik hin zu mehr Vielfalt, Fairness und bäuerlichen Strukturen. Ein Plattformpapier konkretisiert diese Forderungen an die Politik detailliert.

„Der Trend der Landwirtschaft zur immer intensiveren Nutzung, sowohl von Tieren als auch von Pflanzen und Boden trifft gerade das Agrarland Niedersachsen mit besonderer Wucht. Massentierhaltungsanlagen und in weiten Teilen des Landes Maismonokulturen sind die Folgen davon,“ sagt Tilman Uhlenhaut vom BUND Niedersachsen, Sprecher und Initiator des Bündnisses.

Die unverantwortlichen Auswirkungen der landwirtschaftlichen Entwicklungen begrenzen sich nicht nur auf Niedersachsen, sondern wirken durch bspw. Futtermittel- oder Energiepflanzenimporten weltweit. Gleichzeitig hat Niedersachsen gerade als Agrarland Nummer 1 eine Vorzeigewirkung, und die Chance das Image der Landwirtschaft wieder aufzubauen.

Ein erklärtes Ziel des Agrarbündnis Niedersachsen ist, kritische Agrarthemen in der Landtagswahl zu platzieren. „Es ist höchste Zeit, dass die Verbände an einem Strang ziehen,“ so Lea Unterholzner, Koordinatorin des Bündnisses.

Von der Bündelung versprechen sie sich eine Erhöhung der Schlagkraft und einer verstärkten Außenwirkung und Wahrnehmung in der Gesellschaft.

Auf Hochtouren laufen bereits die Vorbereitungen zur Landwirtschaftsdemonstration in Hannover „Wir haben es satt! Bürger und Bauern gemeinsam für eine neue und faire Agrarpolitik in Niedersachsen!“ am 10. November. „Wir wollen anlässlich der Landtagswahl im Januar 2013 ein deutliches agrarpolitisches Zeichen setzen.“

Hannover, 22.10.2012 

Weitere Info´s: www.agrarbuendnis-niedersachsen.de

V.i.S.d.P.: Lea Unterholzner, Koordination; 0176/70408888; lea.unterholzner@agrarbuendnis-niedersachsen.de Agrarbündnis Niedersachsen – viefältig, fair, bäuerlich – Vor dem Roten Tore 23 – 21335 Lüneburg


1 comment for “Selbstorganisation der Bauern gegen Agrarfabriken und Massentierhaltung

  1. TR
    6. November 2012 at 15:13

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