Druck machen für Freiheit und Demokratie – Neues zur Petition Bankwesen ID-36735

Die Petition ID-36735 zur Reformierung des Bankwesens wurde vor einer Woche bei der Petitions-Stelle des Bundestages ordnungsgemäß eingereicht. Über 800 Menschen unterstützen bereits diese Initiative in der Unterzeichnerliste und in Facebook. Auch in Österreich ist eine Initiative Volksbegehren „Banken in die Schranken“ entstanden. 

Petitionen werden oftmals abgewiesen und landen im Papierkorb.

Dies wird z.B. damit begründet, dass es in Deutschland kein Recht auf Volksabstimmung gäbe, dass bereits ähnliche Petitionen eingegangen sind, bzw. bereits in der Vergangenheit abgelehnt wurden. Aus diesem Grund haben wir die Forderung nach Volksabstimmung als eine Empfehlung an die legislativen Organe Bundestag und Bundesrat nach deren Beschlußfassung, als Legitimation ihrer Entscheidung durch den Souverän an das Ende der Petition gestellt und nicht als Bedingung der Entscheidung.

Um aber die weiteren Hindernisse, die einer Veröffentlichung der Petition im Wege gestellt werden, zu überwinden, heißt es Druck und manifestes Interesse vieler Menschen zu bekunden. Zu diesem Zweck sind hier die Emailadressen und Telefonnummern der Petitions-Stelle und einiger BT-Abgeordneter aufgeführt.
Diese BT-Abgeordnete habe ich in die Pflicht genommen, dass sie ein Auge darauf werfen, dass diese Petition richtig behandelt und dann auch zur öffentlichen Unterzeichnung ins Internet-Portal der PET-Bundestag eingestellt wird.

Bitte werden Sie vorstellig bei der Pet-Stelle und den genannten BT-Abgeordneten.

Bitte reichen Sie diese Information an alle Menschen weiter, die ein Interesse haben, dass in unserem Land ein gesellschaftliches Klima entsteht, in dem wirklich soziales, freiheitliches und friedliches Zusammenleben entstehen kann.

Die Petitionsstelle:  030 227-35257       per E-Mail: post.pet@bundestag.de

Folgende Bundestags-Abgeordnete:

Dagmar.Enkelmann@bundestag.de                         030 22778221
Annette.Groth@bundestag.de                                   030 227 77208
Gernot.Erler@bundestag.de                                       030 22 77 58 79
Hans-Christian.Stroebele@bundestag.de             030-22 77 15 03
katja.kipping@bundestag.de                                     030-227-70526
sahra.wagenknecht@bundestag.de                        030 227-72154

Hier der Originaltext der Petition:

Wir brauchen eine Volksabstimmung für ein Bankwesen, das den Menschen dient.

Wir fordern die gesetzgebenden Organe (Bundestag und Bundesrat) auf, die gesetzlichen Regelungen des Bank- und Finanzwesens in Deutschland zu reformieren.

Alle Privatbanken sollen in Genossenschaftsbanken umgewandelt werden, die dem Gemeinwohl dienen und maximal mögliche Transparenz gewährleisten. Die Geschäftsmodelle von Sparkassen, Genossenschaftsbanken und anderen Banken – wie z. B. der GLS-Bank, der Ethikbank, der Triodos oder Umweltbank – sind hierfür anschauliche Beispiele.

Zinsen sind in der ersten Stufe staatlich zu regulieren und mittelfristig abzuschaffen, da die exponentielle Wachstumsfunktion von Zins und Zinseszinsen die Basis für unkontrollierbare Finanzmärkte und Finanzspekulation jeder Art darstellt und immer wieder zu einer katastrophalen Verschuldung aller Wirtschaften, und schließlich zu Krisen und Kriegen führt.

An die Stelle von Zins sollen Gebühren für die Dienstleistung von Banken treten, welche die Finanzierung der Banken und ihrer Angestellten gewährleistet.

Um das Finanzwesen zu reformieren und Banken wieder zu einer Dienstleistung der Menschen und der Wirtschaft zu machen und somit eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft einzuleiten, empfehlen wir dem Bundestag und Bundesrat die Legitimation dieser Entscheidung durch das Volk in Form einer Volksabstimmung einzuholen.

Sämtliche Dokumente der Petition, Texte, Anschreiben, Original der Petition, Logo sind auf TV-Orange und in Facebook abrufbar.

http://tv-orange.de/wp-content/uploads/4okt2012Petition-BT-Bankwesen.pdf

http://tv-orange.de/wp-content/uploads/Petition-36735.pdf

http://www.facebook.com/groups/456432461044223/478313238856145/

http://www.facebook.com/groups/456432461044223/478312685522867/

Weitere Infos finden Sie im Artikel : Petition für Banken, die den Menschen dienen, ist eingereicht.
http://tv-orange.de/2012/10/petition-fuer-banken-die-den-menschen-dienen-ist-eingereicht/

 D A N K E,  dass Sie sich engagieren !

Kneten Sie demokratische Schneebälle, für eine souveräne politische Lawine.

 

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1 comment for “Druck machen für Freiheit und Demokratie – Neues zur Petition Bankwesen ID-36735

  1. André Wardenga
    12. Oktober 2012 at 13:08

    Auch wenn ich mir nicht so ganz sicher bin, dass diese Sache exakt SO umgesetzt werden kann, so unterstütze ich doch auf jeden Fall den Gedanken, dass das „destruktive Element“ aus dem derzeitigen Bankensystem entfernt werden muss. Und da dies wohl kaum ohne „Druck von Aussen“ geschehen wird, unterstütze ich diese Petition, damit dem PSEUDOsouverän klar wird, was der tatsächliche Souverän nicht länger hinzunehmen gewillt ist . . .

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