Arte Film – der Börsenhai und die Hintergründe der Finanzimperien

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Dieser Spielfilm schildert anschaulich die Welt der Menschen, die das Rad der Hedgefonds, der Wettpapiere auf Fall und Abstieg von Unternehmen betreiben. Die Szene der Sucht nach Geltung und Geldrausch wird ohne Übertreibung dargestellt. Wahrscheinlich gegenüber der Wirklichkeit noch untertrieben.

Mehr im Hintergrund geschehen die Hinweise auf die Stützpunkte der Finanzoligarchie „City of London, den Kanalinseln Jersey und Guernsey, der Isle of Man, den Bermudas, den Bahamas, den Turks- und Caicoinseln süd-östlich der Bahamas, den Caymaninseln zwischen Kuba und Mexico, den Virgin Islands“. Und ebenso ihre Stützpunkte in der Politik in den sogenannten „Demokratien“. Politiker als Hampelmännchen der Hochfinanz. Der Film endet mit einem bisschen „Recht und Gesetz“ und gleichzeitig mit der brisanten und aktuellen Einschätzung, wie die Superbanken mittels Politik der „Schuldentilgung“ – siehe Europäischer Stabilitäts Mechanismus ESM – die Taschen dieser Finanzoligarchie immer weiter stopft.

Was es mit diesen Inseln und der Politik auf sich hat, finden sie wunderbar zusammengefasst in der Rede von Herrn Wolfgang Berger. Als Artikel der „Wissensmanufaktur“ und als Youtube-Film nach dem Arte-Film. Buchempfehlung: Über die Geschichte der FED – Private Notenbank der USA und Bankster-Krimi in Island. Rechts neben diesem Artikel direkt zu finden bei Amazon.

 

 

 Die City of London – Der mächtigste Staat der Erde

Text auf  http://www.wissensmanufaktur.net/city-of-london  )

eingebunden mit Embedded Video

YouTube Direkt

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Beschreibung des Filmes auf Arte:

George Fall ist am Finanzplatz Londoner City weltberühmter Börsenmakler und besessen davon, an die Spitze zu kommen. Dafür spekuliert der institutionelle Anleger für die Bank der Brüder Poros selbst auf Rohstoffe mit dem Ziel, die Grundpreise auf dem Strom- und Gasmarkt künstlich ansteigen zu lassen und zu seiner Bereicherung Kunden auf der ganzen Welt leiden zu lassen. In den Augen von Börsenaufseher Lord Norman, Vertreter eines sich moralisch gebundenen Kapitalismus, wirft die anrüchige Reputation des Traders ein schlechtes Licht auf die City. Auf der Herrentoilette des Royal Exchange warnt Norman Fall davor, einen weiteren Fehler zu begehen und präsentiert ihm seinen Neffen Cherubin, auf dem seine Hoffnungen als Nachfolger ruhen. Doch Fall ködert den jungen Cherubin: Mit dem Versprechen auf Freiheit, Reichtum, Macht und schöne Frauen überzeugt er den Youngster, seinem Team beizutreten. In einem indischen Lokal trifft der Trader auf Janis, die Freundin eines seiner Spekulationsopfer.

Die junge Verkäuferin in einer Vogelhandlung besitzt nichts außer ihrer Kleidung und einer Tasche und wohnt gerne bei anderen. Fall nimmt sie eine Nacht bei sich auf und verliebt sich prompt in die freiheitsliebende Janis, die gleich wieder auf und davon ist. Um „Trader des Jahres“ zu werden, gelingt Fall dann ein Wahnsinncoup: Er kauft erst massiv die Wertpapiere eines Konzerns namens FBS und sorgt für einen brutalen Kurssturz der Firma, indem er sie wieder abstößt. Der Ruin der Aktionäre bedeutet ein Riesengewinn für Fall und seine Anhänger, die zwischen Koks und leichten Frauen, in einem Privatjet ihren Erfolg ausgelassen feiern. Doch das intrigante Manöver ohne Rücksicht auf die Regeln des Marktes fliegt auf und Fall wird wegen Marktmanipulation von seinem Posten bei den Brüdern Poros entlassen. Damit Lord Norman die Bank in Zukunft besser im Auge hat, soll sein Neffe Cherubin den Job übernehmen.

Doch so leicht will sich der Trader nicht unterkriegen lassen: Obwohl er vollkommen am Ende ist und keinen Besitz mehr hat, gründet Fall einen Hedgefond, mit dem er Lord Norman öffentlich provoziert. Er will Normans Börsenaufsicht umgehen und hochriskant arbeiten. Mit der Aussicht auf zahlreiche Frauen als Geburtstagsüberraschung, überredet er Cherubin, ihm das Notizbuch seines Onkels zu besorgen, in dem alle wichtigen Informationen über laufende Transaktionen stehen. Die Rache von George Fall ist in vollem Gange – und mit ihr ist bald das globale Finanzsystem in Gefahr …

1 comment for “Arte Film – der Börsenhai und die Hintergründe der Finanzimperien

  1. 21. Oktober 2012 at 16:21

    Liebe Freunde, wir müssen viel mehr die Partei die Linke unterstützen, damit ihre guten Ideen verstärkt in Gesetze einfliesen können.

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