Nadja Drygalla aus Olympiade gemobbt

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S C H L A N D ! ! !

Erneut zeigt sich im Fall Nadja Drygalla, wie Deutschland, seine Politik und Institutionen, und in diesem Fall die Riege des Sports ein riesiges Problem mit Vergangenheitsbewältigung hat. Anstatt souverän die inhaltliche Auseinandersetzung mit Rechtsradikalismus zu führen, wird hier plump ausgegrenzt und verdrängt. Und zudem in einem Bereich, der darauf besteht, dass er nicht politisiert werden darf: die Olympischen Spiele.

Und noch schlimmer: Eine Sportlerin wird gemobbt, weil sie einen bekannten Nazi liebt. Das ist Sippenhaft. Das ist einfach nur ein Armutszeugnis, dass gewisse Herrschaften nicht in der Lage sind, tolerant und prinzipienfest Freundschaft und Gegnerschaft zu leben.

Es mag kein Zweifel bestehen, dass man im Polizeidienst Sympathisanten des Rechtsradikalismus nicht beschäftigt. Aber gerade die geheimnisumwitterten skurrilen Geschichten des Verfassungsschutzes zeigen, dass gerade in diesem staatsdienstlichen Bereich nicht alles mit „rechten“ Dingen zugeht. Autsch !

Wie soll man an einem Tische sitzen, wie soll man leben, wie soll man Sport treiben mit Menschen, die rechtsradikalen Ansichten anhängen? Einfach indem man sich ganz normal und ohne Gewalt über Ursachen der Probleme in Gesellschaft und Alltag und über die Geschichte mit ihnen austauscht. Die Demokraten sind doch nicht die, die mit Gewalt oder Staatsgewalt die Auseinandersetzung betreiben? Das ist doch die Paradedisziplin rechter Schläger, wie es immer heißt. Oder etwa nicht ?

Oh je, Deutschland hat sich da wieder einen Lapsus erlaubt.

Wir brauchen nicht nur olympische Disziplin,
wir brauchen auch menschliche Fähigkeit.

3 comments for “Nadja Drygalla aus Olympiade gemobbt

  1. 9. August 2012 at 10:22

    Zitat: Die Demokraten sind doch nicht die, die mit Gewalt oder Staatsgewalt die Auseinandersetzung betreiben? Das ist doch die Paradedisziplin rechter Schläger, wie es immer heißt. Oder etwa nicht ?
    Um das zu erkennen, braucht man weder RECHTSRADIKALER HITLER-Bückling noch LINKS-FASCHISTISCHER STALIN-NOSTALGIST, sondern nur FREIHEITLICHER WÜRDEMENSCH zu sein der seine SELBSTBESTIMMUNG und MENSCHLICHKEIT liebt. POLITIK und RELIGION ist heilbar. Außer für AFFEN, SCHAFE und NEANDERTALER!
    Bei den Affen und Schafen habe ich noch Hoffnung!

  2. 8. August 2012 at 18:22

    seltsamer Bericht … ich kann damit eh nichts anfangen, dass Menschen fragmentiert sind in ihre verschiedenen Rollen. Ist nur weil jemand SportlerIn ist, er/sie immun gegen Kritik und Rauswurf aufgrund der Nähe zu rechtsradikalen Kreisen ? Unabhängig davon, dass sich Alle unsouverän und nicht mit „Faschismus“ in jedweder Form auseinandersetzt … kann trotzdem jemand der/die(nachgewiesenerweise?) Kontakt zu rechtsradikalen Kreisen hat … ausgeschlossen werden … das eine schließt das andre nicht aus.
    Wie ist eine Person strukturiert, die Kontakt bzw. in Beziehung steht zur Rechtsradikalen ? Ich jedenfalls könnte mir nicht vorstellen … mit jemand aus dieser Szene liiert oder auch nur befreundet zu sein ….. ?????? … seltsam ?

  3. 3. August 2012 at 22:03

    Dieses Verhalten ist zutiefst faschistisch.
    „Wer mit einem Finger auf andere zeigt, zeigt mit drei Fingern immer auf sich selbst!“

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