IKEA – gehts dir noch ?

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Ein von Vielen geschätztes und funktionales Wohnmöbel und sein Design sollte auch bei der Herstellung auf die für Mensch und Tier so notwendigen Naturschätze achten. Es widerspricht einer aufgeschlossenen und modernen Wohnkultur, dass bei der Herstellung unser anderes Wohnzimmer, unsere Umwelt, die Natur von Tier, Pflanze und Mensch geschunden wird. Leider mißachtet IKEA mittlerweile dieses Prinzip.

Was nutzt uns die wohnlichste Stube,
wenn draußen rücksichtsloser Kahlschlag
und Naturschaden entsteht?

Deshalb sollten wir mitzuhelfen, den Beliebtheitsgrad guter Wohnkultur weiter zu verbessern.

 Die Initiative REGENWALD.ORG bittet Sie unter dem Motto:

Ikea: Wohnst du noch oder zerstörst du schon?

… der Einrichtungs-Konzern Ikea holzt im Kahlschlag die russischen Wälder ab – darunter sogar viele Urwaldflächen. Jahrhundertealte Bäume werden umgesägt und die empfindlichen Böden von den tonnenschweren Holzschleppern zerstört. So sieht auf keinen Fall die „verantwortungsvolle Forstwirtschaft“ aus, die Ikea den Kunden verspricht.

Bitte unterstützen Sie die Proteste der schwedischen und russischen Umweltschützer. Der Möbelriese soll die großflächigen Abholzungen und den Einschlag der Urwaldflächen unverzüglich beenden:

Jetzt unterschreiben

 

Weitere Informationen von Regenwald.ORG  über den Kahlschlag mit dem Ökolabel FSC (1)

Ikea hält die Abholzung der borealen Urwälder für „nachweislich verantwortungsvoll“. Der Konzern verweist auf das Siegel Forest Stewardship Council (FSC). Der Kahlschlag in Karelien ist mit dem Ökolabel der Bonner Firma FSC International Center GmbH zertifiziert. „Wir lassen 16–17 Prozent der besonders schützenswerten Wälder stehen, was weit über den gesetzlichen und FSC-Anforderungen liegt“, erklärt die Ikea-Sprecherin Josefin Thorell gegenüber Umweltschützern. „Wir haben schon viel erreicht, aber wir laufen uns gerade erst warm“, schwärmt Steve Howard, Nachhaltigkeitschef des IKEA Konzerns.

Die ARD Fernsehreportage „Ikea-Möbel: Holz aus Urwäldern“ zeigt ein ganz anderes Bild. Und Umweltschützer kritisieren das FSC-Label schon seit langem. Die Standards werden in der Praxis nicht eingehalten, Hunderte von fragwürdigen Zertifikaten sind die Folge, wie FSC-Watch seit Jahren dokumentiert. Auch in Skandinavien und in den Tropen werden unberührte Urwälder mit dem Segen des Labels von der Holzindustrie geplündert.

Und nicht nur das Holz ist bei Ikea ein großes Problem: 40.000 Tonnen Palmöl verbraucht der Konzern pro Jahr vor allem für Kerzen, aber auch andere Artikel wie Gebäck. Für den Palmöl-Anbau rodet die Industrie die tropischen Regenwälder. Aber auch dafür wartet Ikea mit einem weiteren Grünwaschlabel auf, dem sogenannten „Runden Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO)“.  Weitere Informationen auf Englisch bei Protect the Forest und Mongabay

(1) https://www.regenwald.org/aktion/877/ikea-wohnst-du-noch-oder-zerstoerst-du-schon#more

Mit freundlichen Grüßen und herzlichem Dank Klaus Schenck  Rettet den Regenwald e. V.

040 4103804  info@regenwald.org  http://www.regenwald.org

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