Antwort auf den offenen Brief der Ökonomen – Superbanken und Finanzoligarchie zerschlagen

EmailFacebookTwitterPrintFriendlyGoogle+LinkedInBlogger PostWordPressin weitere Soziale Netzwerke verteilen

Wenn schon 172 Wirtschaftsprofessoren in einem offenen Brief ihre Sorge über eine verfehlte EU-politik der Regierungen zum Ausdruck bringen, dann steht Ungemach ins Haus. Die Ökonomen wenden sich gegen eine Vergemeinschaftung der Schulden europäischer Staaten, weil dadurch die eigentlichen Schulden der Großbanken allen Bürgern Europas auferlegt werden.

YES WE CAN - Bankenwechsel jetzt !

Meine Gegenfrage zielt darauf ab:  Sollten wir in Europa mit der Krisenpolitik so weiter machen wie bisher? Denn die Ökonomen sprechen sich ja nicht dagegen aus, dass die bisherigen Methoden ohne Vergemeinschaftung der Schulden akzeptabel wäre.

Der Kern des EU-Problems liegt darin, dass es keinen Euro als gemeinsame Währung geben kann, ohne dass eine Angleichung der gesellschaftlichen und sozialen Bedingungen und auch eine gemeinsame Regulierung der wirtschaftlichen Fähigkeiten geben kann. Alles andere ist eine Kolonialisierung der schwächeren durch die wirtschaftlich stärkeren Kernstaaten Europas. Und genau in diesem Punkt scheitert der europäische Gedanke. Es gibt bis heute keine gemeinsamen sozialen, wirtschaftlichen und sonstigen gesellschaftlichen Standards. Rentenalter, Mindestlohn, Arbeitslosenregelung, Krankheitsversorgung usw. – alles klafft auseinander. Eine EU die auf solcher Ungleichheit basiert kann mit einer gemeinsamen Währung nur Schieflage in Reich und Arm, in wirtschaftlich stärkere und schwächere produzieren. Ein moderner Kolonialismus.

Das entscheidende Problem wird somit von den Ökonomen ausgespart. Und dies liegt darin, dass die Interessen der Finanzimperien, der Großbanken, das Schalten und Walten  der Finanzoligarchie und Supernationalen Konzerne in jedem europäischen Land Gesellschaft und Politik bestimmt. Hatten wir im Mittelalter die Dominanz der Kirche, so ist es heute das Imperium der Finanzwelt. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Wer A sagt muss auch B sagen.

Wer nichts gegen die bisherige EU-Politik des Zusammenspiels von Politik und Finanzoligarchie sagt, der kann auch die Unterwerfung ganz Europas unter die gleichen Interessen derselben nicht verhindern. Und andersherum: Wer sich heute über eine Vergemeinschaftung der europäischen Staatsschulden sorgt, die in erster Linie Bankenschulden sind, der sollte sich schon längst gegen die Rolle der Finanzoligarchie mit ihren Prinzip „Geld arbeitet“ gewandt haben.

Es geht hier und heute darum, den Einfluß der Finanzimperien, die europäischen und internationalen Superbanken zurückzudrängen und es geht in Europa und auch in Deutschland darum, diese Superbanken, die keine Werte schaffen, sondern sich nur an der Transferierung von Geldvermögen der Bürger bereichern, zu zerschlagen. Wir brauchen Banken, die sich ausschließlich ihrer Aufgabe des Sparens und der direkten Investition und Kreditvergabe widmen. Spekulation, geldschöpfende Finanztransaktionen sind zu verbieten. Wir brauchen in Europa ein Bankwesen, das der Wirtschaft und Gesellschaft dient und eben nicht dominiert.

In diesem Zusammenhang weise ich auf Artikel hin, die sich mit einem positiven Bankwesen beschäftigen. Einem Bankwesen, was den Menschen und der Wirtschaft dient.

Gegen Spekulation – lassen wir unsere Kröten wandern – für Bankwechsel !
http://tv-orange.de/2012/05/gegen-spekulation-lassen-wir-unsere-kroeten-wandern-fuer-bankwechsel/

Weitere Artikel zu Finanz- und Wirtschaftskrise
http://tv-orange.de/2012/03/liste-wirtschaft-geld/

Wolfgang Theophil

Der Irrsinn der Spekulation – das Prinzip der Finanzwirtschaft „Geld arbeitet“ erläutert unterhaltsam Finanz-Kabarettist Chin Meyer bei Markus Lanz und Dirk Müller! (Hochgeladen von „DieBananenrepublik“ auf Youtube)

eingebunden mit Embedded Video

YouTube Direkt

 

3 comments for “Antwort auf den offenen Brief der Ökonomen – Superbanken und Finanzoligarchie zerschlagen

  1. 18. Februar 2013 at 07:03

    Schluss mit FED (private Banken), die sich 1913 die Macht nahmen (durch den fingierten Börsen Crash) das Geld zu drucken!! mit der Konsequenz, dass der Staat kein eigenes Geld mehr hat und sich das Geld mit HorrorZinsen von der FED leihen muss. Der Staat macht somit Schulden, die er bei der FED nieee abbezahlen kann, weil die Zinsen zu hoch sind. So wurde 1913 die Einkommenssteuer eingeführt. Der Staat holt sich das Geld von den Bürgern!!! Geld, dass eigentlich den Bürgern und dem Staat gehört!! private Banken haben die Macht!!! Schluss damit!!

  2. 6. Juli 2012 at 11:41

    „Die Banken“ sind auch nicht das Problem. Sie sind lediglich EIN Symptom des Problems. Das Problem ist das kapitalistische Wirtschafts- und Gesellschaftssystem überhaupt!
    Wenn ÜBERHAUPT etwas grundsätzlich geändert werden soll in unserer Welt, dann müssen wir das Herz des Kapitals treffen: Das Geld überhaupt! http://hesikamiscellaneous.wordpress.com/2012/02/16/wir-mussen-das-herz-des-kapitals-treffen-das-geld/

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *