Präsident Hallande schalten sie die Zeitbombe AKW Fessenheim ab!

S'WESCHPENÄSCHT Zeitgeschichte im Film. Die Chronik von Wyhl 1970 -1982 http://www.medienwerkstatt-freiburg.de/mw/3_verleih/Filmverleih.php

Eine deutsch-französische Freundschaft sollte sich vor allem darin auszeichnen, Rücksichtnahme auf die Lebensbedingungen der Menschen beiderseits der Grenzen zu nehmen. in Fessenheim im Elsass gegenüber Freiburg im Badischen aber steht das älteste und reparaturanfälligste Atomkraftwerk Frankreichs. Schon längst hätte es stillgelegt werden müssen. Es wurde aber nicht einmal der sogenannte Stresstest für AKWs durchgeführt. In einem Raum von etwa 150 km leben in Deutschland und Schweiz etwa 20 Millionen Menschen. Wohin sollten diese Menschen flüchten bei einem Gau in Fessenheim?

Das AKW ist eine Verletzung des Lebensrechtes

Die Katastrophen von Tschernobyl, Harrisburg(USA), Fukushima sprechen eine deutliche Sprache. In etwa 30 Jahren drei riesige Atomkatastrophen. Die Atomkraftwerke sind aus sicherheitstechnischen Gründen Zeitbomben. Und die ältesten und störanfälligsten sind eine tödliche Bedrohung.

Präsident Hallande schalten Sie Fessenheim ab!
Setzen Sie das um, was sie versprechen.

Die Menschen in Baden und Elsaß haben bereits in Jahren um 1980 das Kernkraftwerk Wyhl gemeinsam verhindert und sie akzeptieren die Lebensgefahr für Millionen Menschen durch das AKW Fessenhemim nicht länger. Die Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen laden ein zur Teilnahme zur „Tour de Fessenheim 2012“.

Eine Tradition der Anti-Atom-Bewegung im Dreyeckland wird neu belebt: Vom 22. bis 24. Juni veranstaltet die Anti-Atom-Gruppe Freiburg zusammen mit den elsässischen Vereinen Stop Fessenheim und CSFR die „Tour de Fessenheim“, eine Fahrrad-Demonstration gegen den Weiterbetrieb des AKW
Fessenheim.

Im Fokus steht der Ausbau dezentraler erneuerbarer Energien in der Region. Dieses Thema wird sowohl durch Besichtigungen entlang der Strecke als auch in abendlichen Vorträgen und Diskussion beleuchtet. „Wir zeigen bei dieser Tour, dass wir Atomkraft nicht benötigen, denn die Alternativen sind vielfältig und machbar“, erläutert Elke Brandes aus dem Organisationsteam, „deshalb haben wir uns bewusst dagegen entschieden, am AKW Fessenheim Station zu machen.“
Stattdessen werden unter anderem die Kleinwasserkraft-Anlagen von Oskar
Kreuz in Emmendingen und das Solardach des Biowinzers Jean Pierre Frick
in Pfaffenheim besichtigt.

Aber auch auf die strahlende Gefahr wird aufmerksam gemacht, so zum Beispiel bei einer Straßentheater-Aktion in Colmar. „Ein Wahlversprechen des neuen französischen Präsidenten Hollande kann uns nicht ruhig stellen“, so Ingo Falk von der Anti-Atom-Gruppe Freiburg, „es ist weiterhin notwendig, eine echte Energiewende, und nicht nur die Schließung des AKW vor unserer Haustür zu fordern.“

Dass diese Wende von unten bereits in vollem Gange ist, motiviere die Menschen beiderseits des Rheins, ihre Lebensweise in die eigene Hand zu nehmen. „Nicht durch Zufall sind die Solar-Pioniere am Kaiserstuhl aus dem Wyhl-Widerstand hervorgegangen“, bemerkt Brandes und führt fort: „auch Bewegungen wie etwa die solidarische Landwirtschaft geben Beispiele, wie wir selbstbestimmt und ressourcenschonend leben können“. Nach drei Tagen in gemütlichem Familientempo und Übernachtungen auf Zeltwiesen wird die Tour in Ungersheim ankommen. Dort stellt die energieautonome Gemeinde einige richtungweisende Projekte vor, bevor eine Kundgebung mit Konzert den Abschluss bildet.

Wer zu einzelnen Etappen oder Stationen dazu kommen möchte, findet unter www.tour-de-fessenheim.de den Zeitplan der Tour und Verbindungen zu öffentlichen Verkehrsmitteln.

Eine Anmeldung unter info@tour-de-fessenheim.de  ist sehr erwünscht, um die Planung zu vereinfachen.

Eine Information der Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen

Pressekontakt:
Elke Brandes
Tel. 0176 12169969
presse@antiatomfreiburg.de
Anti-Atom-Gruppe Freiburg
www.antiatomfreiburg.de

1 comment for “Präsident Hallande schalten sie die Zeitbombe AKW Fessenheim ab!

  1. 22. Juni 2012 at 04:18

    Alle Atomkraftwerke weltweit abschaffen!!! Es gibt genügend Alternativen ohne Abfall.

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