EU Norm – schräger gehts nicht – ungerecht und nicht akzeptabel

bankia Foto von Luis García (Zaqarbal) wikipedia

Spanische Bauherren wussten schon was sie bauten: BANKIA das spanische Symbol einer schrägen Finanz- und Europapolitik. Spaniens Bürger sind sich einig, ihnen fehlt das Geld für Ausbildung, für Jobs, im Gesundheits- und Sozialwesen. Eben Alles das, was eine menschliche Gesellschaft ausmacht.

Während sämtliche Sparpläne die Bevölkerung an den Rand der Armut rückt, 50 % der Jugendlichen keinen Job mehr haben, durch Umlage von Steuern mittels Strompreisabrechnung die Wohnungs- und Häuschenbesitzer geplündert werden und ihre Kredite deshalb nicht mehr zahlen können, werden sämtliche Gelder, die als EU-Mittel für Spanien „frei“ gemacht werden, direkt über den Staat an die Banken zurückgezahlt. Banken, oder sagen wir lieber Spekulations- und Wettbüros, die sich bei Immobilien und heißen Wertpapieren verzockt haben.

Ein System der ganz legalen Enteignung der Bevölkerung. „Sparprogramme“, Fiskalpakt und EU-Mittel, die auch wir mit zahlen für den „Schuldenabbau“ der Staaten bei den Finanzmagnaten.

Deutliche Beispiele, die belegen, dass dieses EUROPA weniger mit dem Wohl der Bürger, aber viel mit der Macht von Superkonzernen und Finanzzentralen zu tun hat ?

In Südeuropa brennt es. Den Menschen Griechenlands, Italiens , Spaniens, Portugals steht das Wasser bis zum Hals.

Wir Deutsche, die mit Fleiß und dem Lorbeer des Exportweltmeisters, mit 2- oder 3 fach Jobs, mit befristeten Arbeitsverhältnissen ohne Festanstellung, mit Tablettenkonsum und Präparaten zu Millionen die Leistungsfähigkeit im Berufsalltag zu stbilisieren versuchen, wir spüren dieses Wasser erst an den Füssen. Aber genau wie die Riesenbanken zu Bad-Banken werden, wie eine Aktie nach der anderen floppen wird – wie beim Fizze Fazze Facebook-Flopp – wird ein Exportweltmeister zu einem Marktschreier, der keine Kunden mehr findet. Welcher EU-Binnenmarkt soll denn noch deutsche Produkte kaufen? Deutschland ist auch nicht mehr Land der 1. Wahl für Industrie und Investition, das zeigt die Entwicklung von Opel ganz deutlich.

Sollte man in dieser Situation nicht Gedanken über die Zukunft und Probleme anstellen? Statt diese Zweifel und  Unsicherheit durch kurzfristige Betäubungsmittel wie den Eurovision Song-Contest, einer EM-Fußballmeisterschaft, oder durch Grill, Steak und Bier zu verdrängen.
Sollten wir  uns intensiver mit der Frage beschäftigen …

Der €uro wurde uns als DIE Erleuchtung verkauft.

Aber zuerst war es einmal eine Preiseerhöhung, dieses „weg“ von der DM, und es stellt sich doch die Frage, ob dies wirklich für die Bürger ein Fortschritt war. Heutzutage ist man doch in jedem Ausland in der Lage mittels Bankkarte sein Geld in der jeweiligen abweichenden Landeswährung zu erhalten. Das ist gar kein Problem, sondern nur Augenwischerei. Es diente als Werbetrommel eines „Höheren“, „Ganzen“! Als Währungsklammer, mit der sich alle europäischen Staaten unter ESM, Lissabonvertrag, Fiskalpakt unter Kontrolle bringen lassen konnten. Von Wem?

Ohne €uro kein Europa, das sagen im gleiche Ton Merkel, Schäuble und der mittlerweile etwas sehr besserwisserisch wirkende Joschka Fischer. Fast alle Politiker. Das Denken hat seine Ursache auch im Geldbeutel. Man sollte die Bewußtseinserweiterung durch Lobby-Vertreter – das sind Leute, wie Sylvia-Koch Mehrin eine war – nicht unterschätzen. Pecunia non olet – Geld schadet nicht. Auf deutsch: Geld stinkt.

Politiker, ja dieser ganz besondere Schlag von Politikern. Wer erinnert sich da nicht an die peinlichen TV-Aufnahmen, wie Schäuble und ein Vertreter Portugals ihre finanzielle Verabredung in Brüssel trafen.

Was da Herr Schäuble über die parlamentarische Meinungsbildung von erwachsenen Bundestagsabgeordneten und deren Entscheidungsvermögen zum Besten gibt, spricht Bände über eine ganz eigenartige Demokratie. Der Film hierzu ist übrigens auch heute noch auf Youtube zu finden, am Ende dieses Artikels.

Viele Bürger Deutschlands haben angefangen nachzudenken, nicht wenige formulieren ihre Meinung laut und klar. Vor allem aber die Jugend akzeptiert solch eine Verlogenheit und Skrupellosigkeit nicht. Denn es geht um Zukunft.

Es geht um die Zukunft der Menschen.

Die Aufbegehrenden und Protestierenden gehen davon aus, dass man Geld nicht Essen kann und dass Wertpapiere nur Werte voller Papier darstellen, also eigentlich keinen lebensnotwendigen Nutzen besitzen. Papier verbrennt schnell und die Spekulationsblasen platzen ganz leise, aber mit einem großen gesellschaftlichen Knall, der dann die Allgemeinheit trifft. Die oberen Finanzkreise, Topmanager, die von der Lobby gelenkten Politiker könnten ja ihren Hokus-Pokus für sich in einem geschlossenen Spielcasino betreiben. Das Schlimme ist nur, es findet  in der Wirklichkeit statt. Denn diese Geschäfte, die Scheingeschäfte mit künstlichen Werten bestimmen die Wirtschaft und Haushalte aller europäischen Staaten. Und die Politik bestimmt, wieviel  Abgaben die Bevölkerung zu leist hat, und wie die sozialen Netze, auch Bildung und Gesundheit schwächeln.

Warum denn nicht: Bank wechseln, Politik und Wirtschaft verändern ?

http://kammerspartakus.files.wordpress.com

Nicht nur die Bewegungen von OCCUPY und anderer Initiativen und Menschen gegen die Allmacht der Banken, auch die Vielen, die eine lebenswerte und selbstbestimmte Zukunft wollen, Tier- und Umweltschützer, Menschen, die für Frieden und Freiheit des Einzelnen gegen die Allmacht des Staates, sie alle sind von den Ursachen und Auswirkungen eines unmenschlichen, Geld-Wert kalkulierenden Sytems betroffen.

Einige seien hier kurz genannt: Hanna Poddig will ihren eigenen Weg gehen. Sie drückt das so aus: „Macht euren Herrschaftsscheiss alleine“. Sie kehrt sich ab vom Hamsterrad der Wohlstand- Wachstumsneurose.

Und wieder andere fahren einfach wie Herr Pramann mal mit Ihrer eigenen Deutschlandfahne nach Berlin zum Bundestag und vor das Kanzleramt. Ihre Bundesfahne trägt aber keinen Adler, sondern das Logo einer Bananenrepublik.

 

Über Hanna Poddig: http://tv-orange.de/2012/05/hanna-poddig-klein-aber-gewaltig/

Und hier noch der Film – nur ein kleines Beispiel von dem, was wohl hinter den Kulissen abgeht.

eingebunden mit Embedded Video

YouTube Direkt

 

3 comments for “EU Norm – schräger gehts nicht – ungerecht und nicht akzeptabel

  1. europa von unten
    28. Mai 2012 at 13:01

    http://youtu.be/tE5Wgu4L0uY Verfassungsbeschwerde

  2. demokrat
    28. Mai 2012 at 13:00

    Verfassungsbeschwerde ESM- und Fiskalvertrag
    Wenn Eurorettungsschirm (ESM) und Fiskalvertrag wie geplant bis Mitte Juni von Bundestag und Bundesrat abgesegnet werden, bedeutet das tiefe Einschnitte in Haushalt und Souveränität der Bundesrepublik. Mehr Demokratie startet gemeinsam mit anderen Organisationen eine Bürgerklage. http://www.verfassungsbeschwerde.eu

  3. 28. Mai 2012 at 12:04

    Ja! Das erste, was zu tun ist, ist mehr Demokratie über Volksbegehren bundesweit einzurichten, um das unsägliche 4-Jahres-Abo mit einer stärkeren Beteiligung an Entscheidungen zu stützen. Und wenn das eingeführt ist, sollte es schnell zu den notwendigen Korrekturen im Land kommen, um unseren Kindern wieder eine Zukunft zu geben und nicht den Banken die Sicherung ihres Profits.
    http://faszinationmensch.wordpress.com/2011/07/08/warum-wagen-wir-eigentlich-nicht-mehr-echte-demokratie-jetzt/

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