Bauernhöfe statt Agrarfabriken – Landesnetzwerk Niedersachsen

Großes Bündnis gründet LANDESNETZWERK NIEDERSACHSEN Bauernhöfe statt Agrarfabriken.  Weit über 100  Bürgerinitiativen, Verbände und Organisationen haben am 19.05.2012 in Großenkneten (Landkreis Oldenburg) das LANDESNETZWERK NIEDERSACHSEN Bauernhöfe statt Agrarfabriken gegründet. Für eine bäuerlich strukturierte Landwirtschaft und gegen agroindustrielle Tierfabriken wendet sich die neu gegründete landesweite Vereinigung, die von über 250.000 Menschen  in ganz Niedersachsen getragen wird.

Das LANDESNETZWERK NIEDERSACHSEN will erreichen, dass die Agrarfabriken und damit die massiven Gefährdungen, die von den industriellen Tierfabriken ausgehen, abgeschafft werden. Der Schutz der menschlichen Gesundheit, der Umwelt und nicht zuletzt das Tierwohl müsse Vorrang vor den wirtschaftlichen Einzelinteressen der Agrarindustriellen haben. 

Weitere Ziele sind

  • der Aufbau von internen Strukturen im Netzwerk
  • die intensivere Abstimmung und der Austausch unter allen Mitgliedern
  • der Austausch des vorhandenen Fachwissen
  • politische Einflussnahme zur Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Tierhaltung
  • Unterstützung neuer Bürgerinitiativen und
  • Stärkung des deutschlandweiten NETZWERKS Bauernhöfe statt Agrarfabriken.

Die in Großenkneten versammelten Vertreterinnen und Vertreter haben einstimmig einen Sprecherkreis gewählt, der alle Regionen Niedersachsens abdeckt. Zusammen mit dem Sachverstand aus verschiedenen Bereichen wie Recht, Medizin, Agrarwissenschaften und Wirtschaft will das Landesnetzwerk seiner Forderung nach einer grundlegenden Änderung der Landwirtschaftspolitik und der Genehmigungspraxis bei Massentierställen Nachdruck verleihen. Das Arbeitsprogramm wird in Kürze festgelegt.

Bei der Gründungsversammlung haben die Vertreter/innen der über 100 Bürgerinitiativen, Verbände und Organisationen gegen Massentierhaltung, die von über 250.000 Menschen in Niedersachsen getragen werden, nach intensiver Diskussion beschlossenen, einen offenen Brief an den Landwirtschaftsminister von Niedersachsen, Gert Lindemann, zu schreiben und ihn zu einem umgehenden Moratorium von Stallbauten und Erweiterungen der industriellen Massentierhaltung aufzufordern und ihm einen 7-Punkte umfassenden Forderungskatalog zum Schutz von Menschen, Tieren und Umwelt vorzulegen.

Gerade unter dem Eindruck der Anfang der Woche bekannt gewordenen Studien der Freien Universität Berlin und Tierärztlichen Hochschule Hannover bekommen die Forderungen eine zusätzliche aktuelle Brisanz.  Gleichzeitig bittet das Bürgerbündnis Lindemann um ein persönlichen Gesprächstermin um ihm ihre Forderungen zu erläutern und zu begründen.

HAZ vom 22.05.2012

HAZ vom 22.05.2012

Michael Hettwer, Sprecher für den Kreis der Sprecher/innen des Landesnetzwerk Niedersachsen „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“

Landesnetzwerk Niedersachsen Bauernhöfe statt Agrarfabriken

Westerhagen 34
D-30890 Barsinghausen
Mobil (e): +49 171 5255645
Internet: www.buerger-massen.de
Email: landesnetzwerk-nds.bsa@gmx.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.