OCCUPY auf der Biennale Berlin

Wenn sich eine politische Bewegung wie Occupy auf einer Kunstausstellung präsentiert, ist das ungewöhnlich. Wenn dann noch eine Petition an den Deutschen Bundestag auf einer Kunstausstellung vorgestellt wird, ist das außergewöhnlich. Auf der Biennale 2012 in Berlin ist all das möglich. Mehr als 400 m² haben die Verantwortlichen der größten Berliner Kunstausstellung dieses Jahr für Occupy zur Verfügung gestellt. In einer großen Halle bekommen Occupier aus aller Welt Gelegenheit, sich und ihre Arbeit vorzustellen.

Konkrete politische und gesellschaftliche Forderungen sind dabei kaum zu entdecken: Occupy bleibt sich treu. Eine Ausnahme stellt die Petition an den Deutschen  Bundestag dar, die das Verbot der Spekulation mit Nahrungsmitteln anstrebt. Die Gruppe Occupy:Occupy stellt auf der Biennale ihre neue Plakatserie vor, die provokant und zynisch auf die Praktiken des Finanzmarkts hinweist.

Occupy:Occupy wird bis in den Juni hinein auf der Biennale vertreten sein und über das Thema informieren. Über Occupy:Occupy  Die im Internet vernetzte Gruppe Occupy:Occupy ist eine Privatinitiative. Sie vereint Menschen aus der ganzen Bundesrepublik. Die Gruppe ist politisch unabhängig. Sie finanziert sich selbst und wird nicht durch eine Partei oder eine durch Parteien gestützte Organisation finanziell unterstützt. Spenden werden weder gesammelt noch akzeptiert.

Direkter Link zur Online-Petition gegen Nahrungsmittelspekulation: http://openpetition.de/petition/online/spekulationen-mit-nahrungsmitteln-sind-gesetzlich-zu-verbieten

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.