Heute Griechenland, morgen Europa und übermorgen die ganze Welt

Unter diesem Motto ruft OCCUPY:FRANKFURT  zu einer Demostration am 21. APRIL 2012 auf. Nach dem Lissabonvertrag  führen die aktuellen EU-Verträge wie Fiskalpakt, ESM zu weiterem Demokratieabbau und zur Abwälzung der Finanzkrise auf die Bevölkerung sowie zur weiteren Bereicherung des Finanzimperiums und seines Managements.

Aufruf zur Demonstration: Occupy:Frankfurt ist Teil einer globalen Bewegung, die sich gegen die Macht der Finanzmärkte und Banken richtet. Ausgehend von den Protesten an der New Yorker Wall Street ist auch die Bankenstadt Frankfurt ein zentraler Ort für friedliche Demonstrationen.

Am Samstag, den 21. April 2012, rufen Occupy:Frankfurt, die Frankfurter Indignados und weitere Gruppen zu einer friedlichen Demonstration unter dem Motto „Heute Griechenland, morgen Europa und übermorgen die ganze Welt“ auf. Beginn ist 14.00 Uhr auf dem Rathenauplatz. Mit Töpfen, Pfannen und Trillerpfeifen werden die Demonstranten ein unüberhörbares und lautes Zeichen des Protests setzen.

Hintergrund der Demonstration sind der schrittweise Demokratieabbau in Europa und die europäische Sparpolitik, die zumeist Unschuldige trifft und in vielen Ländern zur Verarmung breiter Bevölkerungsteile führt. Schon ab 12:00 Uhr können sich Interessierte auf dem Rathenauplatz über die Finanzkrise und die Protestbewegungen in Europa informieren. Bei der Demonstration werden Redner aus Griechenland und Spanien erwartet. Außerdem spricht Kimi Lee aus Oakland über die Situation in den USA. Kimi Lee ist am 22.April um 18:00 Uhr auch noch im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung im Occupy-Camp an der EZB zu Gast.

„Banken und Konzerne haben festgestellt, dass Regierungen erpressbar sind. Die Folgen sind der Ausstieg aus der Demokratie, die Privatisierung von öffentlichem Eigentum und die Verarmung breiter Bevölkerungsteile“, erklären die Organisatoren.

Wir zeigen, dass wir damit nicht einverstanden sind. Mit internationalen Gästen klären wir darüber auf, was für konkrete Folgen ESFS, ESM, Fiskalpakt und andere politische Entscheidungen haben. Vieles davon ist nicht in den Nachrichten zu sehen.“

Wie bei Occupy Demonstrationen üblich wünschen sich die Organisatoren bei der Demonstration keine Fahnen von Parteien. Stattdessen sollen die Frankfurter und ihre Gäste auf selbergeschriebenen Schildern in verschiedenen Sprachen ihren Protest deutlich machen. Vom 17. bis 19. Mai sind unter dem Motto „Blockupy“ weitere Proteste gegen die Sparpolitik und den Demokratieabbau in Frankfurt geplant. Auch daran sind zahlreiche Occupy Aktivisten beteiligt.

Pressemitteilung OCCUPY Frankfurt

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