FRILAND – freies Land, freies Leben und Arbeiten

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Woher kommen wir Wer sind wir Wohin gehen wir

Ein kurzes Vorwort: Der 1.Mai steht traditionell für die Forderungen und Ziele der arbeitenden Menschen für eine menschliche Zukunft und ein menschenwürdiges sinnvolles Leben. Heute mehr denn je stellt sich die Frage nach Lösungen und alternativen Wegen angesichts der allgegenwärtigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Erschütterungen. Ist Wachstum über Alles des Rätsels Lösung? Konsumankurbelung und Bezuschussung der Großbanken um jeden Preis? Ist die Rolle des “Exportweltmeisters” eine Garantie für Stabilität und wirtschaftliches Wohlergehen der Allgemeinheit? Aber diese Fragen stellen sich nur unter dem Blickwinkel: Wie können wir alles beim alten lassen mit ein paar kleinen operativen Eingriffen.

In der Tat, die Rolle und das Wohlergehen der Internationalen Banken und Konzerne scheinen ursächlich mit unserem Schicksal verknüpft. So wie die Religionen mithilfe ihrer riesigen Kathedralen und Gebäuden, dem Petersdom, Taj Mahal, oder Hagia Sophia  der Menschheit ihre dominierende geistige und weltliche Herrschaft symbolisch vermittelten, so stehen auch die Wolkenkratzer und Skylines der Wirtschafts- und Finanzzentren wie unverrückbare Pfeiler des „Glaubens an die Allmacht“ ihres unumstößlichen Einflusses.

Gibt es denn keine anderen Wege? Doch es gibt sie !

Weltweit und europaweit gibt es alternative Modelle gemeinsamer Wirtschaft und alternativer Lebensweisen: Genossenschaften, selbstverwaltete Anwesen, Kooperativen.  Dieser Artikel stellt ein Projekt einer ganz anderen dörflichen Gemeinschaft vor – FRILAND in Dänemark.

Die Dorfgemeinschaft von Friland macht selbst kaum Öffentlichkeitsarbeit, denn sie will nicht bekehren und missionieren, sondern sieht ihre Aufgabe darin, unmittelbar das zu leben und zu gestalten, wovon die Bewohner selbst überzeugt sind. Wer Interesse hat das Projekt kennen zu lernen, dem verschließen sich die Bewohner nicht. Öffentliche Aufmerksamkeit erfährt die Dorfgemeinschaft durch Berichte im dänischen und deutschen Fernsehen genug, und dann reisen Jung und Alt mit ganzen Bussen an, um das “Unmögliche”, das “Andere Leben” zu bestaunen.

Die Einwohner von Friland haben ihren Arbeitstag in der Regel auf die Hälfte des Tages beschränkt und widmen ihre meisste Lebenszeit ihrem individuellen und gemeinschaftlichen Leben in den Familien zusammen mit ihren Kindern. Und auch die wirtschaftliche Bilanz geht auf. Das notwendige Arbeitspensum ermöglichen sie auch durch  eine durchdachte, energiesparende, ökologischen und sehr gesunde Lebensweise – Selbstversorgung in den eigenen Gärten.

Der Tagesablauf in dieser Dorfgemeinschaft steht in drastischen Gegensatz zu der für uns gewohnten Lebensweise, in der Mann und Frau, manchmal sogar noch mit zusätzlichen Nebenjobs gerade so über die Runden kommen. Friland beweist, dass eine alternative und selbstbestimmte Lebensweise möglich und erstrebenswert ist. Auch wir können unsere Umstände und Lebensgewohnheiten ändern – wenn wir wollen.

Zwei Filmberichte über FRILAND

Friland – Future housing  eingebunden mit Embedded Video

YouTube Direkt Das autonome Dorf Friland In Dänemark, in der Nähe von Århus gibt es ein kleines Dorf, an dem die Wirtschaftskrise scheinbar spurlos vorübergeht. Das Geheimnis: Mit Krediten von Banken will man dort nichts zu tun haben. So Steen Moeller, Gründer von „Friland“: „Ich wollte frei sein von Hypotheken, das heißt keine Kredite von Banken oder Kreditinstituten, keinerlei Abfall produzieren und keine Unterstützung vom Staat erhalten. Auf diese Weise wollte ich den Staat ganz loswerden.“

Von Denmarkdotdk auf Youtube: Honey – we are hooooome! eingebunden mit Embedded Video

YouTube Direkt The Danes are welcoming you into their homes. We visited several Danish homes and brought our camera! Welcome inside!In this episode LUKAS from Friland, Feldballe, is showing you his home.

 

Weitere Informationen zu Kooperativen, Genossenschaften, alternativen Lebensgemeinschaften

Eine Übersicht über alternative Wirtschafts- und Lebensprojekte und Dorf- oder Stadtteilgemeinschaften in Dänemark ist zu finden unter: http://www.visitdenmark.dk/tyskland/de-de/menu/turist/blind-kanal/detkulturelledanmark/alternatives-daenemark/alternatives-daenemark.htm#SubHeader4

Weitere Kooperativen z.B. in der Schweiz: Kurzer Dokumentarfilm von Herrn Stefan Bachmann über die Kooperative von Longo Mai in Undervelier JU (Schweiz). Die Organisation Longo Mai betreibt insgesamt neun Kooperativen. http://tv-orange.de/2010/07/longo-mai/

Alternative Lebensgemeinschaften  http://www.mondamo.de/linklist/?show=98

Kooperative Projekte in Deutschland  http://coforum.de/?305

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