Friedenspreis statt Schelte für Günter Grass – das meint Thomas Nehls WDR

EmailFacebookTwitterPrintFriendlyGoogle+LinkedInBlogger PostWordPressin weitere Soziale Netzwerke verteilen

Thomas Nehls, WDR (ARD-Hauptstadtstudio) kommentierte am 4. April in der ARD das, was viele Menschen ahnen. Nicht das, was Günter Grass schreibt ist ein Vergehen, sondern das, worüber er schreibt. Was gesagt werden muss!

Klicken Sie auf den Startpfeil um den Kommentar von Thomas Nehls anzuhören.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

 

Nachfolgend ein paar kurze schriftliche Auszüge aus diesem Kommentar – der ganze Text ist nachzulesen auf: http://www.tagesschau.de/kommentar/grass106.html

Zu der allgemeinen Hatz gegen Günter Grass: „Empörend, ja beängstigend ist nicht der Vorstoß von Günter Grass, sondern das Bündel der meisten Berliner Reaktionen….“

Und was Grass alles nicht tut: „…Grass betreibt nicht aggressive Agitation, wenn er Deutschland vor der Lieferung eines weiteren U-Boots nach Israel warnt, „dessen Spezialität darin besteht, alles vernichtende Sprengköpfe dorthin lenken zu können, wo die Existenz einer einzigen Atombombe unbewiesen ist“. Und er nimmt auch nicht einseitig Partei, wenn er – ausdrücklich in Verbundenheit mit dem Land Israel – vor einem israelischen Erstschlag warnt, „der das von einem Maulhelden unterjochte und zum organisierten Jubel gelenkte iranische Volk auslöschen könnte…“

Meinungspolizeiliche Maßnahmen – Nein Danke: „…Wenn Publizisten wie der stets Polemik-Preis-Verdächtige Henryk M. Broder oder der Moscheen-Verächter Ralph Giordano bar jeder Bereitschaft, sich inhaltlich mit dem Gesagten auseinanderzusetzen, bei dem Schriftsteller gar Antisemitismus als Triebkraft ausmachen, ist Kopfschütteln zu kurz gegriffen…“

Deutschlands Sühne – Waffen für Israel ?: „…Und dann ist da noch die ausdrückliche Warnung vor weiteren ungezügelten U-Boot-Lieferungen an Israel. Auch über den möglichen Missbrauch dieser Gefährte ist viel zu lange im Windschatten der Weltpolitik geschwiegen worden…“

Über Wahrheit und Zivilcourage:“… zur deutschen Staatsräson gehört es (nicht nur verständlicher-, sondern auch glücklicherweise) Israels Existenz sichern zu helfen. Das Prosagedicht von Günter Grass soll und kann dazu beitragen, dieser Verpflichtung zu entsprechen. ..“

Ein klassisches Gemälde von Titoretto: Christus im Hause der Pharisäer

 

1 comment for “Friedenspreis statt Schelte für Günter Grass – das meint Thomas Nehls WDR

  1. Jürgen Perner
    23. Mai 2012 at 17:59

    Eure Seite finde ich ehrlich und super gut! Habe sie neu endeckt.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *