Frau Claudia Zimmermann will Gerechtigkeit und hilft Anderen

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Ich arbeite seit 8 Jahren selbständig, weil ich mir ein Angestellten-Dasein, als Mutter zweier inzwischen großen Kinder (13 und 18) einfach nicht erlauben konnte.

So kann ich mir die Zeit einteilen und nehme mir genug Zeit für die Familie und auch für mich, auch wenn ich dafür sicherlich finanzielle Einbußen habe.

Als ich 2010 ein halbes Jahr krank war, konnte ich meine Existenz nur über private Kredite von Freunden retten.

Die Familienurlaube mit den Kindern habe ich aus Kosten- und Zeitgründen meinem Exmann überlassen müssen (das war aber kein Problem, weil wir uns nach wie vor gerne unterstützen).  Ich selbst mache einmal im Jahr ein Woche Urlaub.

In meinem Freundeskreis gibt es fast nur Freiberufler. Von denen sind vielleicht drei in der Lage Urlaube zu finanzieren. Die meisten leben in einem ständigen Kampf um die eigene Existenz.

Und wenn sie mich zu Herrn Wulff fragen:
Wenn Herr Wulff ein bisschen Ehre im Leib hätte, würde er auf den Ehrensold verzichten, aber Ehre und Wahrheit im Zusammenhang mit Herrn Wulff sind ein Widerspruch in sich. Der Ehrensold muss an bestimmte Voraussetzungen gebunden sein:

–          Grundsätzlich erst ab dem 65. Lebensjahr (warum auch schon eher?)
–          Mindestens eine komplette Amtszeit
–          Bei einem Fall wie Wulff, sollte überhaupt nichts gezahlt werden.

Jeder Beamte, der sich Verfehlungen diesen Ausmaßes zu Schulden kommen lässt, verliert seine Pensionsansprüche. Warum also Herr Wulff nicht? Er ist schlichtweg ein Mensch ohne Rückgrat und nebenbei bemerkt für einen Politiker und Juristen recht einfältig.

Ja die liebe Politik – und dann noch „die Linke.“:
Ich war selbst zwei Jahre bei der Partei „Die Linken“ und habe dann resigniert aufgegeben. Die innerparteilichen Querelen waren allgegenwärtig, so dass dadurch eine konstruktive Zusammenarbeit verhindert wurde. Politik ist und bleibt ein schmutziges Geschäft und ist eigentlich nichts für Idealisten
(mal von Ausnahmen wie Herrn Ströbele abgesehen). Es geht oft nicht um die Sache, sondern allein um die Durchsetzung von einzelnen Interessen (siehe Rösler). Die Gier ist das Hauptproblem –  egal ob in der Politik und bei den Banken.

Was ich zur Souveränität des Volkes meine: Eine Wahl alle vier Jahre halte ich für ausreichend, sonst haben wir ganz schnell wieder Verhältnisse wie in der Weimarer Republik. Bei der Volksabstimmung bin ich ambivalent. Mehr Demokratie wagen ist ja schön und gut. Ich halte aber die meisten Mitmenschen für leicht beeinflussbar und durchaus auch manipulierbar. Wenn ich mir dann vorstelle, es käme jemand, der das Blaue vom Himmel verspräche, dann wäre vermutlich dessen Parteizugehörigkeit eher nebensächlich. Das halte ich für ein unkalkulierbares Risiko.

Ich finde es großartig, dass junge Menschen sich politisch und sozial engagieren und auch protestieren, wenn es angebracht ist!

Ich engagiere mich lieber an anderer Stelle, wo es wirklich etwas bringt. Man kann gegen Hartz IV. Auf die Straße gehen – sicher. Man kann aber auch mit Antragstellern zu der Behörde gehen und dort behilflich sein. Das ist meine Art von Protest.

Herzliche Grüße

Claudia Zimmermann

1 comment for “Frau Claudia Zimmermann will Gerechtigkeit und hilft Anderen

  1. Cora Zimmermann
    7. März 2012 at 15:01

    Ja, auch engagiere mich im meinem Umfeld genauso wie meine Mutter.
    Auch, wenn ich erst 13 bin.

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