Mikis Theodorakis ruft zum Widerstand in Griechenland auf

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http://de.mikis-theodorakis.net/

Mikis Theodorakis, weltbekannter griechischer Komponist, Schriftsteller und Politiker ruft zum Widerstand auf. Diese Krisen- und Schuldenpolitik ist für ihn das Todesurteil für sein Vaterland. Seinem Aufruf schließen sich immer größere Teile der kulturellen, geistigen und politischen Kreise der griechischen Gesellschaft an. Mit solidarischen Grüßen Wolfgang Theophil

Unterzeichnen wir gemeinsam den Aufruf aller europäischer Bürger für Einheit und gegenseitige Solidarität.

Please sign the call for all euopean cpitizens for unity und solidarity.

Hier sein Aufruf:

An die empörten Bürger Griechenlands und Europas

Wir begrüßen die Zehntausenden, sogar Hunderttausenden von Bürgern, vor allem junge Menschen, die sich auf den Plätzen aller großen Städte versammelt haben, um ihrer Empörung Ausdruck zu verleihen im Gedenken an das Memorandum (Rahmenvereinbarung zwischen der griechischen Regierung, EU, IWF und der EZB, seit Mai 2010 unterzeichnet und dann regelmäßig erneuert), und den Abschied der Regierung der Schande und aller politischen Mitarbeiter zu fordern, die dem öffentlichen Wohl dienen sollten und denen es gelungen ist, Griechenland zu zerstören, zu plündern und zu versklaven. Anstatt ins Parlament gehören diese Leute alle ins Gefängnis.

Wir begrüßen die erste Generalversammlungen, die in den Zentren unserer Städte stattfinden, und die direkte Demokratie, die die neuartige Bewegung der Jugend zu entdecken sucht. Wir begrüßen die Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, welche Demonstrationen, Streiks und Besetzungen begonnen haben, um einen Staat zu verteidigen, der, statt einer Auflösung im Rahmen des IWF, eine Verbesserung und eine radikale Reform verzweifelt benötigt. Durch ihre Proteste verteidigen die Arbeiter der Hellenic Postbank, der National Elektrizitäts-Regie und der Gesellschaft der öffentlichen Lotterie- und Sport-Wetten, das Erbe des griechischen Volkes, das die ausländischen Banken, mittels ihrer Marionetten-Regierung in Athen, zu plündern gedenken.

Der beispielhafte Pazifismus dieser Demonstrationen hat gezeigt, dass, wenn Polizei und Provokateure keinen Befehl erhalten, einzugreifen, das Blut nicht fließt. Wir appellieren an die griechische Polizei nicht die Instrumente der dunklen Kräfte zu werden, die auf alle Fälle versuchen wollen, zu einem gewissen Moment die Jugendlichen und Arbeitern blutig zu unterdrücken. Ihr Platz, ihre Pflicht und ihr Interesse ist es, an der Seite des griechischen Volkes, der Proteste und der friedlichen Forderungen, an der Seite Griechenlands zu stehen, und nicht an der jener dunklen Kräfte, die ihre Politik der jetzigen Regierung diktieren. Ein Jahr nach der Abstimmung über das Memorandum, scheint alles sein Scheitern zu beweisen.

Nach dieser Erfahrung ist nicht mehr die geringste Illusion gestattet. Der Weg, den die Regierung eingeschlagen hat und auch weiterhin einschlägt, unter der Aufsicht von Banken und ausländischen Unternehmen, von Goldman Sachs und seinen Mitarbeitern in Europa, führt Griechenland in die Katastrophe. Es ist unerlässlich, dass dies sofort aufhört, es ist unerlässlich, dass sie das Land sofort verlassen. Tag für Tag, offenbaren ihre Praktiken wie gefährlich sie für dieses sind. Es ist erstaunlich, dass der Generalstaatsanwalt noch nicht gegen den Minister für Wirtschaft und Finanzen, nach dessen jüngsten Aussagen über die drohende Insolvenz und das Fehlen von Haushaltsmitteln, eingegriffen hat. Warum hat er nicht eingegriffen in Reaktion auf die Äußerungen des Präsidenten des Bundesverbandes der Arbeitgeber der Industrie und der griechische EU-Kommissarin Mari Damanaki über ein Verlassen des Euro? Warum hat er nicht gegen den Massenterrorismus eingegriffen, mit dem eine bankrotte Regierung unter dem Diktat der Troika [EU - IWF - EZB], wieder einmal versucht, das griechische Volk zu erpressen? Durch ihren Katastrophismus, ihre tragische Anspielungen und alles, was sie erfinden und quasseln, um die Griechen aufzuschrecken, ist es ihnen gelungen, unser Land in der Welt zu demütigen und es tatsächlich an den Rand des Bankrotts zu bringen. Wenn ein Geschäftsmann in der gleichen Weise spräche, wie dies der Premierminister und seine Minister tun, wenn sie von Griechenland reden, würde er sich sofort wegen schwerer Unterschlagung hinter Gittern wiederfinden.

Mikis Theodorakis - Zorbas’ Dance    Auf  Youtube – Hochgeladen von Alkinoos7 am 09.10.2008

Wir wenden uns auch an die europäischen Völker. Unser Kampf ist nicht nur der Griechenlands, er strebt ein freieres, unabhängigeres und demokratischeres Europa an. Glauben Sie Ihren Regierungen nicht, wenn sie behaupten, dass euer Geld dazu dient, Griechenland zu helfen. Glauben Sie nicht die groben und absurden Lügen der kompromittierten Zeitungen, die Sie überzeugen wollen, dass das Problem von der sogenannten Faulheit der Griechen herkommt, während dem, nach den Daten des Europäischen Statistischen Instituts, diese mehr arbeiten alle anderen Europäer! Die Arbeiter sind nicht verantwortlich für die Krise; der Finanzkapitalismus und die Politiker in ihrem Boot, sie sind es, die sie verursacht haben und sie ausnutzen. Ihre Programme “Rettung von Griechenland” helfen nur den ausländische Banken, und gerade denjenigen, die mittels Politikern und Regierungen in ihrem Sold, das politische Modell aufgezwungen haben, das zur aktuellen Krise geführt hat.

Es gibt keine Alternative zu einer radikalen Umstrukturierung der Schulden, nicht nur in Griechenland, sondern in ganz Europa. Es ist undenkbar, dass Banken und Kapitaleigner, die die Verantwortung für die gegenwärtige Krise tragen, nicht einen Cent zahlen, um den Schaden den sie angerichtet haben, gutzumachen. Es darf nicht sein, dass Banker sein, der einzige sichere Beruf auf der Welt ist!

Es gibt keine andere Lösung als das aktuelle europäische Wirtschaftsmodell zu ersetzen, das entwickelt wurde, um Schulden zu erzeugen, und zu einer Politik der Ankurbelung der Nachfrage und der Entwicklung zurückzukehren, zu einem Protektionismus, der mit einer drastischen Kontrolle der Finanzen versehen ist. Wenn die Staaten sich nicht auf den Märkten durchsetzen, so schlucken diese sie auf, zusammen mit der Demokratie und den Errungenschaften der europäischen Zivilisation.

Die Demokratie wurde in Athen geboren, als Solon die Schulden der Armen gegenüber den Reichen stornierte. Man darf heute nicht zulassen, dass die Banken die europäische Demokratie zerstören, um riesige Summen aus ihnen herauszupressen, die sie selbst als Schulden generiert haben. Wie kann man vorschlagen, dass ein ehemaliger Mitarbeiter von Goldman Sachs die Europäische Zentralbank führen soll? Welche Art von Regierungen, welche Art von Politikern haben wir in Europa?

Wir bitten Sie nicht, unseren Kampf aus Solidarität zu unterstützen, nicht, weil unser Land die Wiege von Platon und Aristoteles, Perikles und Protagoras, der Konzepte von Demokratie, Freiheit und Europa war. Wir bitten Sie nicht um eine besondere Behandlung, weil wir als Land eine der schlimmsten Katastrophen in Europa in den 1940er Jahren erlitten haben und wir vorbildlich gekämpft haben, dass der Faschismus sich nicht auf dem Kontinent etabliert hat.

Wir bitten Sie, es in Ihrem eigenen Interesse zu tun. Wenn Sie heute die Opferung der griechischen, irischen, portugiesischen und spanischen Gesellschaft auf dem Altar der Schulden und die Banken zulassen, wird bald die Reihe an Ihnen sein. Sie werden nicht auf den Ruinen der europäischen Gesellschaften gedeihen.

Unsrerseits sind wir spät dran, aber wir sind aufgewacht. Lasst uns zusammen ein neues Europa bauen; ein demokratisches, wohlhabendes, friedliches, das seiner Geschichte, seinen Kämpfen und seines Geistes würdig ist. Widerstehen Sie dem Totalitarismus der Märkte, die drohen, Europa zu zerschlagen und in eine Drittwelt zu verwandeln, die die europäischen Nationen gegeneinander aufwiegeln und unsern Kontinent zerstören, indem sie die Rückkehr des Faschismus fördern.

Deutsche Übersetzung: Guy Wagner

Bitte lesen Sie auch: http://tv-orange.de/2012/02/wir-stehen-auf-seite-des-griechischen-volkes/
E
in Solidaritätsschreiben der OCCUPY Bewegung an das griechische Volk.


43 comments for “Mikis Theodorakis ruft zum Widerstand in Griechenland auf

  1. Jon Doe
    21. Mai 2012 at 06:57

    “Wenn wir den europäischen Kontinent wirklich führen wollen (…) so dürfen wir aus verständlichen Gründen diese nicht als eine deutsche Großraumwirtschaft öffentlich deklarieren. Wir müssen grundsätzlich immer von Europa sprechen, denn die deutsche Führung ergibt sich ganz von selbst.” — Werner Daitz, 1940, Denkschrift
    http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Daitz
    All Europäer sollten diese Nazipläne kennen. Heute werden sie angewendet von Leuten, die Nationalstaaten vernichten wollen. Erst kleine Länder wie Griechenland, dann werden die Happen immer fetter. Geld, Zinsen und Zinseszinsen sind nur Waffen in diesem Krieg.
    Wie kann man es zulassen das an einer Börse offen gegen ein Land gewettet wird. Das kommt doch einer Kriegserklärung gleich!!

  2. Dr.-Ing. Adolf Caesperlein
    15. März 2012 at 10:08

    Ich schließe mich dem Widerstand von Theodorakis an.

    • Brigitte Gadnik-Jiskra
      21. Juni 2012 at 13:58

      Mikis Theodorakis for Präsident!

      Wenn Geister wie M. Theodorakis unsere Länder regieren würden so könnte man auf eine Rettung dieser Welt noch hoffe. Stattdessen regieren uns machtgierige, narzistische Finanzdiktatoren, denen jegliche Empathie abhanden gekommen ist. Das Wort DEMOKRATIE existiert nur mehr auf Papieren und nicht mehr in den Herzen – wo es hingehören sollte. In den Regierungen sitzen in allen Ländern nur mehr Wirtschaftslobbyisten, die unser schwer verdientes Geld in die eigenen Taschen schaufeln…vor dem Gesetz sind alle gleich – nur eine Minderheit ist gleicher und die ist auch ein “bisschen” reicher…

  3. Franz Kahler
    20. Februar 2012 at 23:28

    In diesen Zusammenhang sollte man sich vielleicht auch einmal den neusten offenen Brief von M.T. durchlesen “ΠΡΟΣ ΤΗΝ ΔΙΕΘΝΗ ΚΟΙΝΗ ΓΝΩΜΗ Η ΑΛΗΘΕΙΑ ΓΙΑ ΤΗΝ ΕΛΛΑΔΑ” die einen dann doch etwas zu denken gibt.

    http://www.spitha-kap.gr/el/articles/?nid=2102

  4. Farin Ulrich
    20. Februar 2012 at 21:23

    Wir alle sind ein Stück Griechenland.

  5. P
    19. Februar 2012 at 04:27

    The ENEMY of every common woman and man on this planets stands “above”. At the top sections of the “pyramid”.
    And HIS business is: runnig a fraud and enslaving system of confidence trick that is (and has the potential to) exploiting all dimensions of human’s being, and further, buying politicans to keep that business legal and buying media & journalists to keep that issue unspoken and under the carpet and their business-model unquestioned.

    • Info
      19. Februar 2012 at 12:39

      Sinngemäß v. d. Red. ins Deutsche übersetzt: “Der FEIND jeder gemeinen Frau oder Mannes auf diesem Planeten befindet sich”oben”. In den Spitzenabteilungen der “Pyramide”.
      Und SEIN Geschäft ist: Begehen von Betrug und Betreiben eins Versklavung-Systems mit Vertrauensmißbrauch: Dieser nutzt (und hat das Potenzial dazu) alle Dimensionen aus, dass das Dasein des Menschen zu bieten hat. Und weiter: das Kaufen von Politikern, um dieses Geschäft zu legitimieren – und das Kaufen von Medien & Journalisten um dieses Problem unwidersprochen und unter dem Teppich zu halten – für Ein Geschäftsmodell, das nicht hinterfragt werden soll.”

  6. robert denier
    18. Februar 2012 at 15:27

    Politique irrationnelle et destructive contre les intérêts du peuple du monde entier pour satisfaire une minorité d’organismes non sociale et non culturelle (banque,conglomérat multinational et politicien) qui se délectent de l’appauvrissement des états et nous obligent á travailler comme des cerfs pour le gîte et la nourriture ,de nous entretués pour satisfaire leurs soif de pouvoir et installer leurs idées capitalistes.
    Chaque jour signifie moins de liberté moins de rêve
    être née pour remplir les “poches”de sociétés et organismes qui profitent du “parapluie” d’état, géré par des politiciens véreux.
    Non á la destruction du système social et á la vente des entreprises publics!
    Oui á la lutte contre l’économie du marché et á l’appel á la résistance en Grèce de Mikis Theodorakis

    • Info
      19. Februar 2012 at 12:45

      Sinngemäß v. d. Red. ins Deutsche übersetzt: “Irrationale und zerstörerische Politik gegen die Interessen des Volkes der ganzen Welt, um eine kulturelle und nicht nicht soziale Organisationsminderheit (um Bank zufrieden zu stellen, multinationales Konglomerat und Politiker) die sich an der Verarmung der Zustände erfreuen und uns nötigen, als Schafe für Unterkunft und Nahrung, zu arbeiten, um ihr en Machtdurst zufrieden zu stellen und ihre kapitalistischen Ideen zu installieren.
      Jeder Tag bedeutet weniger weniger Freiheit für Träume –
      er ist dafür da, um die Firmen-“taschen ” und die Organismen zu füllen, die vom Staats”regenschirm ” profitieren, der von wurmstichigen Politikern geführt wird.

      Keine Zerstörung des Gesellschaftssystems! Kein Verkauf der öffentlichen Unternehmen!
      Ja zum Kampf gegen die Herrschaft des Marktes und Ja zum Ruf nach der Widerstand in Griechenland von Mikis Theodorakis!”

  7. Oertli Beat
    17. Februar 2012 at 20:59

    Euer Kampf, mein Kampf! Schluss mit der wissenschaftlichen Diktatur, mit geheinem Bünden, geheimen Absprachen, geheimen Prozederen, von denen das Volk nichts wissen darf, und die jene halten, welche sich vom Volk wählen lassen, als Deckmäntelchen der Legitimation, und dann jenen dienen, die das meiste Gold offerieren. Schluss mit Schuldgeld Zinseszins und Versklavung an Förderbändern, welche unseren Geist morden, und die Seele töten. Die Welt gehört allen Menschen, sie ist unser Erbe, von ihr stammen wir, und zu ihr kehren wir zurück. Es ist unser gottgegebenes Recht frei zu sein…!

  8. Bechstein
    16. Februar 2012 at 03:39

    Ich begrüße diesen Aufruf zum passiven Widerstand, um auf unserer Mutter Erde Schlimmeres zu verhindern.
    Wer Gerechtigkeit will muss Unrecht verhindern .Jeder kann dazu beitragen.
    zwei Zitate von Mahatma Gandhi 02.10.1869- 30.01.1948 Indischer Freiheitskämpfer:
    ” Ziviler Ungehorsam wird zur Pflicht, wo der Staat den Boden des Recht`s verlässt.
    Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.

  9. 15. Februar 2012 at 23:31

    Lieber Mikis Theodorakis !
    Ich begrüße und unterstütze Deinen Aufruf als ebenfalls empörter Bürger Deutschlands und trete ein für :
    -eine direkte Demokratie,
    -Verstaatlichung der Banken,
    -eine humanitäre und sozial gerechte Welt ohne Kriege,
    – für Frieden und Völkerverständigung
    Hans-Jürgen Falkenhagen

  10. 15. Februar 2012 at 23:20

    Lieber Mikis Theodorakis !
    Wir, die “Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg”, deren Leiterin ich bin, unterstützen voll und ganz Deinen Aufruf.
    Unser Verein steht schon 12 Jahre wöchentlich als Antikriegsmahnwache in Berlin auf der Strasse und machen auf den engen Zusammenhang Kapitalismus-Kriege und Sozialabbau aufmerksam.
    Wir treten, genau wie das griechische Volk und alle europäischen Völker, für eine sozialere Welt, ohne Kriege, für Völkerfreundschaft und Frieden ein. Gemeinsam sind wir stark gegen Kapitalismus und Kriegstreiber ! In Solidarität mit dem griechischem Volk c/o Brigitte Queck

  11. Bernd Peuser
    15. Februar 2012 at 21:20

    Lieber Mikis Theodorakis,

    meine volle Solidarität mit den griechischen Bürgern
    und den Bürgern der ganzen Erdbevölkerung.
    Es geht ja “nur” um die Versklavung der gesammten
    Erdbevölkerung, die sich am besten Tag und Nacht im Hamsterrad
    für eine kleine Oberschicht (Bänkster)und deren Gehilfen (Politiker)bewegen muß.
    Die Bürger (Bürgen) der Erdbevölkerung müssen aufgeklärt und beschützt werden damit wir uns von diesen Tyrannen gemeinsam befreien können. Von diesen dürfen wir uns nicht weiter in Kriege, Elend und Schulden treiben lassen.

    Wir müssen endlich gemeinsam aufstehen Bescheidenheit und Menschenwürde einfordern.

    Nur dann ist es auf diesem Planeten möglich ohne Hass und Leid
    gemeinsam in Frieden zu Leben!

    Viele liebe Grüße an die griechischen Bürger!
    Wir als aufgeklärte Bürger stehen zu Euch!

    Bernd Peuser

  12. oram
    15. Februar 2012 at 18:07

    lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende ! also lieber bankrot gehen (wie damals Island und Argentinien) und dann neu mit einer eigenen Währung wieder beginnen. Nur so geht es und Griechenland wird wieder seine würde zurückerhalten. Hingegen mit der Troika wird das land ausgeplündert und die menschen werden versklavt und es wird jahrzehnte gehen, bis sich griechenland wieder erholt wenn überhaupt. Die troika wird alles ausplündern und ausrauben, die schönsten gebäude, die besten grundstücke, alle öffentlichen firmen und institutionen privatsieren, telekom, bahn, flughäfen, strassen, hafenanlagen,elektrizität, die schönsten inseln, die besten hotels und bungalows,alle stiftungen, alles wird in den händen der internationalen heuschrecken landen und es gibt keine möglichkeit mehr dies je wieder zurückzuerhalten. Griechenland hat wunderschöne inseln, meere, strände, buchten, etc. Ein paradies für touristen und lebensqualität für die einheimischen, und davon können sie leben, bescheiden aber gut. Die troika und die verräter liegen wie ein riesiges schwarzes ungeheur auf dem volk und traumatisieren es sodass es parallisiert wird und nicht weiterkommen wird. Das hat griechenland nicht verdient !

  13. Mike
    15. Februar 2012 at 15:26

    vorwärts und nicht vergessen – die Solidarität!!!

    • Bjoern G. Stange
      15. Februar 2012 at 22:38

      Stop Angela Merkel, Andre Sarkoyzy, the Banks and all capitalism.

      Now.

      Brgds

      BGS

    • Grollmann, Waltraud
      25. Februar 2012 at 12:17

      Mikis Theodorakis benennt meine eigene Position zu diesem Verbrechen. Unschuldige Menschen werden versklavt, Hetze treibt das kaum vereinte Europa auseinander, zerstört die Demokratie. Der Kapitalismus zeigt seine Fratze. Wir dürfen nicht weiterhin schlafen, und die Verantwortung denen überlassen, die die Menschlichkeit schlachten. Widerstand ist notwendig!

      • oradmin
        26. Februar 2012 at 11:24

        das europäische und griechische Desaster ist m.E. durch mehrere Ursachen bedingt:
        1. Die Vorransetzung eines Wachstumsdedankens, das in erster Linie von den Gewinnen auf den Finanzmärkten bestimmt ist. “Finanzimperium, Börse als internationales Spekulationssystem”.
        2. der innere Zustand jeder einzelnen (nationalen) Wirtschaft: das griechische Wirtchafts- und Steuersystem ist schon lange desolat: Steuerhinterziehung, Supermilliardäre (Reedereigner”Onassis”), die alle entziehen der griechischen Wirtschaft und damit jedem einzelnen Bürger die finanzielle Basis im Staatshaushalt.
        3. Die EU-Politik gleicht einer Kredit-Schulden-Politik, die letztlich nur den Banken das Geld in deren Kassen zurückspült. Europäische Wirtschafts-politik braucht andere Prinzipien: Gegenseitige Hilfe bei der wirtschaftlichen Stabilität jedes einzelnen Landes und gemeinsam geltende, gleiche soziale Standards. Das ALLES kommt in den EU-Verträgen nicht vor !

  14. Müller
    15. Februar 2012 at 12:17

    JA!
    Treten wir den Politbetrügern dahin, wo es richtig weh tut!
    Vielleicht wachen sie ja endlich auf!

  15. Kreft
    15. Februar 2012 at 00:11

    Hallo,

    ich begrüsse diesen Aufruf sehr und habe schon länger auf ähnliche Aktionen gewartet. Occupy muss weitergehen! Am Beispiel Griechenland lässt sich vieles veranschaulichen, was weltweit schon lange in Gange ist. Occupy muss sich offensiv, unübersehbar und dauerhaft mit Griechenland solidarisieren und die Austeritätspolitik der kalten Hand der europäischen Eliten die Stirn bieten!

  16. Sauer, Gertrude
    14. Februar 2012 at 13:25

    Schade, dass hier die Medien des Establissements wie die Fernsehnachrichten von ARD und ZDF sowie BILD das Bild von Griechenland prägen. Danke für eure journalistische Arbeit! Lasst die kleinen Leute nicht für die Schulden des Systems bluten!

    • 14. Februar 2012 at 15:52

      Hallo Gertrude, vielen Dank für Ihre Antwort! Wir können anders als die großen Fernseh-Sender und Nachrichten Medien unabhängig berichten. TV-Orange ist eine Eigeninitiative der Redaktion und der Autoren und selbst finanziert. Die Autoren schreiben unentgeldlich. Alle Kosten das Betreiben der Homepage, Zeit und Aufwand z.B. für Fahrten, Interviews, Bilder ua. Auslagen tragen wir privat. Bitte begleiten Sie uns weiter! Wir nehmen Ihre Impulse gerne auf.

  17. jesse
    14. Februar 2012 at 12:47

    Befremdlich, wie eine DEUTSCHE REGIERUNG sich in die Souveränität eines Staates einmischen kann.
    So macht sich Frau Merkel keine Freunde eher Feinde.
    Ihr Griechen, kämpft für eure Freiheit ” NO Money EUROPE- FREE EUROPE”

    jesse

    • Andy
      23. Mai 2012 at 13:14

      Wie wäre es, wenn ALLE DEUTSCHEN (ausser Frau Merkel!!!) in ihrem nächsten Urlaub nach Griechenland fahren,damit die Griechen wieder etwas Geld von uns bekommen und damit sie ihren Kampf etwas überbrücken können. Wenn wir solidarisch, alle in unseren Urlaub, zu Ihnen fahren. Auch wenn Griechenland damit nicht gerettet ist und es warscheinlich nur ein “Tropfen auf dem heißen Stein ist”!… Liebe Griechen, ich habe Griechenland immer von Herzen geliebt und ich bin den Tränen nahe, was mit euch da unten passiert!!! Und ich denke, dass sehr viele Menschen in Deutschland so denken, wie ich!!! Mein Herz blutet!!!

  18. Egon Stephan
    14. Februar 2012 at 04:51

    Ich unterstütze das griechische Volk und verurteile das Vorgehen der EU-Verantwortlichen gegenüber dem Volk zum Vorteil der Banken.

  19. Silviob
    14. Februar 2012 at 00:47

    Danke für die vollständige Wiedergabe. Danke an M.Th. für diese mutigen, eindeutigen Worte
    M.Th. hat recht – wir erleben den Klassenkampf pur in Griechenland.
    Und ich bin voll der Meinung von “einer unter vielen”.

    Wie kümmerlich, diesem Text von M.Th. ausgerechnet die Musik von “Alexis Sorbas” hinzuzufügen. Vorschlag: von youtube einen Live-Auftritt von M.Th. zu wählen – zum Beispiel von den Konzerten nach der Juntazeit.
    Um seine Bedeutung und die Empathie der Griechen wie von M.Th.zu verdeutlichen.
    Er war und ist immer auf der Seite des Volkes und eben nicht der Besitzenden (oh, “systemimmanent” heißt es ja wohl in Neusprech). Insofern stand und steht er für Widerstand.
    Mit seinem Leben und mit seiner Gesundheit.

  20. Andreas
    14. Februar 2012 at 00:42

    Mein Gott, man kann nur hoffen, dass dieser Mist, der derzeit in Griechenland passiert und unter dem Griechenland und das griechische Volk zu leiden hat, weningstens als Keimzelle einer neuen, europäischen Idee dient. Aber bis dahin sollen sie kämpfen. Keinen Zentimeter mehr den Finanzfaschisten!

  21. anja
    14. Februar 2012 at 00:36

    die bewegung, die sich global change/ occupy/ Echte Demokratie Jetzt!/ aCAMPada und noch mit anderen namen benennt, hat gestern nacht einen solibrief für die griechische bevölkerung geschrieben (unter beteiligung von aktivist_innen aus verschiedenen städten deutschlands, österreichs und der schweiz):

    NICHT IN UNSEREM NAMEN!!!

    Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Brüder und Schwestern in Griechenland,

    weltweit werden Menschen gedemütigt und geraten in einen fremdverschuldeten Teufelskreis aus Armut und Überschuldung. Wir sehen, was derzeit weltweit passiert und im Namen von zahlreichen politisch aktiven Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sagen wir euch:

    Was momentan in Griechenland geschieht – allen voran die Verarmung und Ausplünderung der griechischen Bevölkerung – geschieht NICHT in unserem Namen!

    Derzeit befindet sich Euer Land im Zentrum der Ausplünderung. Und auch wenn sich unsere Regierungen auf die Seite der Banken und Spekulanten geschlagen haben, seid Euch sicher: Wir solidarisieren uns mit Euch!

    Menschen sind füreinander da – nicht gegeneinander!

    Diesem einfachen Grundprinzip des menschlichen Miteinanders versuchen die politisch und ökonomisch Mächtigen derzeit entgegen zu wirken. Sie versuchen uns gegeneinander auszuspielen und propagieren ein System der Konkurrenz, des ständigen Gegeneinanders und des unbegrenzten Wachstums. Die globale Finanzkrise wird von den Regierungen der Welt ausgenutzt, um unmenschliche Kürzungen in den sozialen Systemen und auf dem Arbeitsmarkt durchzusetzen und um damit die Interessen der Finanzoligarchie sowie von Groß- und Rüstungskonzernen zu schützen und zu fördern.

    Gegen diese scheinbar unaufhaltsamen Auswüchse einer zunehmend imperialistischen, anti-demokratischen und neoliberalen Politik müssen wir gemeinsam Widerstand leisten!

    Die unsozialen Bestrebungen der europäischen Regierungen in der Euro- und Finanzkrise entsprechen in keiner Weise den Grundvoraussetzungen eines solidarischen Zusammenlebens auf der Welt. Wir distanzieren uns von der Art und Weise, wie unter der Federführung der Vertreter von EU-Institutionen die Interessen von Banken und Wirtschaftseliten durchgesetzt werden und die soziale Fürsorge minimiert wird. Zu all’ diesen fundamentalen zukunftsrelevanten Entscheidungen gab es weder Wahlen noch ein Referendum. Die Regierungen sind daher zu solchen Maßnahmen nicht legitimiert.

    Die drastischen Kürzungen im Sozialbereich, die zu menschenunwürdigen Arbeits- und Lebensbedingungen führen, gehen auf Kosten derjenigen, die diese Krisen weder verursacht haben noch für das Scheitern eines ganzen Finanzsystems verantwortlich gemacht werden können. Ihnen gilt unsere volle Solidarität.

    Die Gier nach Macht und deren Beschränkung auf einige wenige Menschen bringt soziale Ungerechtigkeit und Ungleichheit mit sich. Die daraus resultierende Gewalt führt nur zu Spaltungen zwischen den Menschen. Wir lassen uns nicht spalten! Wir fühlen uns Griechenland genauso verbunden wie unseren Mitmenschen aus anderen Ländern, die zunehmend der Willkür selbsternannter oder temporär gewählter “Eliten” ausgeliefert sind. Wir überwinden die Grenzen derjenigen, die sich anmaßen, uns Europäer und Menschen der gesamten Welt gegeneinander auszuspielen – mit Menschlichkeit und offenen Herzen, denn Europa ist mehr als nur ein Wirtschaftsraum: Es ist unser aller Lebens- und Handlungsraum!

    Lasst uns zusammen diesen Raum zurückerobern, vereint im gemeinschaftlichen Widerstand gegen diejenigen, die uns unsere Lebensgrundlagen streitig machen wollen. Einen Widerstand, den Ihr in Griechenland schon lange lebt; einen Widerstand, dem wir uns anschließen!

    Solidarische Grüße von uns, occupy-/EchteDemokratieJetzt-Aktivisten, Sympathisanten und Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

    Wir umarmen Euch und schicken Euch Kraft, Liebe und Durchhaltevermögen!

  22. 13. Februar 2012 at 23:03

    Der Geiz der Reichen und Mächtigen führt zur Wut und Verzweiflung der Armen, wahrscheinlich nicht zu Neid. Auch der dürfte bei den Reichen zu Hause sein So wird es nicht mehr lange weitergehen können!

    PS

    Kein Scherz: Meine ASVG Pension wurde für 2012 um € 1,11 pm erhöht.Ich bin Jahrgang 1933.Da ich Alleinverdiener bin, entfallen auf meine Frau, die zwei Töchter erzogen hat und dies nun bei drei Enkelkindern wiederholt, 0,555 Cent, um ganz genau zu sein.

  23. Harald Gegenfurtner
    13. Februar 2012 at 22:23

    Vielen Dank für die Veröffentlichung von Theodorakis’ Aufruf! Aber bitte: hätte dieser Text vorher nicht wenigstens einmal Korrektur gelesen werden können!?

  24. 13. Februar 2012 at 19:34

    Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Brüder und Schwestern in Griechenland,

    weltweit werden Bevölkerungen gedemütigt und geraten in einen fremdverschuldeten Teufelskreis aus Armut und Überschuldung. Wir sehen was derzeit weltweit passiert und im Namen der Menschen in Deutschland und Österreich sagen wir euch: Was in Griechenland geschieht und zur Verarmung und Ausplünderung des griechischen Volkes führt, geschieht NICHT in unserem Namen! Derzeit befindet sich Euer Land im Zentrum der Ausplünderung. Und auch wenn sich unsere Regierungen auf die Seite von Banken und Spekulanten geschlagen haben, seid euch sicher: Wir solidarisieren uns mit Euch! Menschen sind füreinander da und nicht gegeneinander!

    Diesem einfachen Grundprinzip des menschlichen Miteinanders versuchen die Herrschenden derzeit entgegen zu wirken. Sie versuchen uns gegeneinander auszuspielen und propagieren ein System der Konkurrenz, des ständigen Gegeneinanders und des unbegrenzten Wachstums. Die globale Finanzkrise wird von den Regierungen der Welt ausgenutzt, um unmenschliche Kürzungen in den sozialen Systemen und auf dem Arbeitsmarkt durchzusetzen und um damit die Interessen der Finanzoligarchie, Groß- und Rüstungskonzerne zu schützen und zu fördern. Gegen diese scheinbar unaufhaltsamen Auswüchse einer zunehmend imperialistischen, undemokratischen und neoliberalen Politik müssen wir gemeinsam Widerstand leisten! Die unsozialen Bestrebungen der europäischen Regierungen in der Euro- und Finanzkrise entsprechen in keiner Weise den Grundvoraussetzungen eines solidarischen Zusammenlebens auf der Welt. Aufgrund undemokratischer Entscheidungen wird die Souveränität des Volkes untergraben.

    Wir distanzieren uns von der Art und Weise, wie unter der Federführung der Vertreter der EU-Institutionen die Interessen von Banken und der Wirtschaftselite durchgesetzt werden und die soziale Fürsorge minimiert wird. Zu all diesen kritischen Themen gab es weder Wahlen noch ein Referendum. Die Regierungen sind daher zu solchen Maßnahmen nicht legitimiert. Die drastischen Kürzungen im Sozialbereich, die zu menschenunwürdigen Arbeits- und Lebensbedingungen führen, gehen auf Kosten derjenigen, die diese Krisen weder verursacht haben, noch für das Scheitern eines ganzen Finanzsystems verantwortlich gemacht werden können. Ihnen gilt unsere volle Solidarität. Die Gier nach Macht und deren Beschränkung auf einige wenige Menschen bringt soziale Ungerechtigkeit und Ungleichheit mit sich. Die daraus resultierende Gewalt führt nur zu Spaltungen zwischen den Menschen.

    Wir, die 99%, lassen uns nicht spalten! Wir fühlen uns Griechenland genauso verbunden wie unseren Brüdern und Schwestern aus anderen Ländern, die zunehmend der Willkür der ‘Eliten’ ausgeliefert sind. Wir überwinden die Grenzen derjenigen, die sich anmaßen, uns Europäer und Menschen der gesamten Welt gegeneinander auszuspielen, mit Menschlichkeit und offenen Herzen, da Europa nicht nur ein Wirtschaftsraum, sondern unser gemeinsamer Lebensraum ist!

    Lasst uns zusammen diesen Raum zurückerobern, vereint im gemeinschaftlichen Widerstand gegen die, die uns unsere Lebensgrundlagen streitig machen wollen. Einen Widerstand, den ihr in Griechenland schon lange lebt, dem wir uns anschließen!

    Solidarische Grüße von uns, den 99% in Deutschland und Österreich! Wir umarmen euch und schicken euch Kraft, Liebe und Durchhaltevermögen!

    Der Text ist in Gemeinschaftsarbeit entstanden.

    ######################################################################
    Αγαπητές φίλες και φίλοι, αγαπητά αδέλφια στην Ελλάδα,
    σ’ ολόκληρο τον κόσμο λαοί ταπεινώνονται και ωθούνται σε έναν φαύλο κύκλο φτώχειας και υπερδανεισμού για τον οποίο δεν ευθύνονται. Βλέπουμε σήμερα να συμβαίνει αυτό παγκοσμίως και εν ονόματι των ανθρώπων στη Γερμανία και την Αυστρία σας λέμε:
    Αυτό που συμβαίνει στην Ελλάδα και οδηγεί στη φτώχια και τη λεηλασία του http://titanpad.com/jIwtgotFJLελληνικού λαού ΔΕΝ το προσυπογράφουμε!
    Σημερα η χώρα σας αποτελεί το κέντρο της λεηλάτησης. Και ακόμα και αν οι δικές μας κυβερνήσεις είναι με το μέρος των τραπεζών και των κερδοσκόπων, να είστε σίγουροι: εμείς είμαστε αλληλέγhttp://titanpad.com/jIwtgotFJLγυοι!
    Οι άνθρωποι υπάρχουν ο ένας για τον άλλον όχι εναντίον του άλλου!
    Ενάντια σε αυτήν την απλή αρχή της ανθρώπινης συνύπαρξης προσπαθούν να ενεργήσουν αυτή τη στιγμή οι κυβερνώντες. Προσπαθούν να μας στρέψουν τον έναν ενάντια στον άλλο και προπαγανδίζουν ένα σύστημα ανταγωνισμού, μόνιμης εχρθότητας και απεριόριστης ανάπτυξης. Η παγκόσμια χρηματοπιστωτική κρίση γίνεται αντικείμενο εκμετάλλευσης από τις κυβερνήσεις σε ολόκληρο τον κόσμο με σκοπό την επικράτηση των απάνθρωπων περικοπών στις κοινωνικές υπηρεσίες και την αγορά εργασίας, και την προστασία και την προώθηση των συμφερόντων της χρηματοπιστωτικής ολιγαρχίας, των μεγαλοβιομηχάνων και των εφοπλιστών. Πρέπει να αντισταθούμε μαζί στην εμφανώς αδυσώπητη ανάπτυξη μιας ολοένα και πιο ιμπεριαλιστικής, αντιδημοκρατικής και νεοφιλελευθερης πολιτικής! Οι αντικοινωνικές φιλοδοξίες των ευρωπαϊκών κυβερνήσεων εν μέσω της κρίσης του ευρώ και της χρηματοπιστωτικής κρίσης δεν ανταποκρίνονται με κανέναν τρόπο στις βασικές προϋποθέσεις μιας αλληλέγγυας συνύπαρξης σε αυτήν τη Γη. Με αντιδημοκρατικές αποφάσεις υποσκάπτεται η κυριαρχία του λαού. Αποστασιοποιούμαστε από τον τρόπο με τον οποίο επιβάλλονται τα συμφέροντα των τραπεζών και της οικονομικής ελίτ υπό την καθοδήγηση των εκπροσώπων των οργάνων της ΕΕ και ελαχιστοποιείται η κοινωνική μέριμνα. Για όλα αυτά τα κρίσιμα θέματα δεν υπήρξαν ούτε εκλογές ούτε δημοψήφισμα. Ως εκ τούτου οι κυβερνήσεις δεν νομιμοποιούνται για τη λήψη τέτοιων μέτρων. Οι δραστικές περικοπές στον κοινωνικό τομέα, οι οποίες οδηγούν σε απάνθρωπες συνθήκες ζωής και εργασίας, επιβαρύνουν αυτούς που δεν είναι υπεύθυνοι ούτε για την κρίση ούτε για την αποτυχία ενός ολόκληρου δημοσιονομικού συστήματος. Σε αυτούς προσφέρουμε την απόλυτη αλληλεγγύη μας.
    Η δίψα για εξουσία και ο περιορισμός της εξουσίας στα χέρια λίγων ενέχει εξ ορισμού κοινωνική αδικία και ανισότητα. Η βία που προξενείται απ’ αυτό οδηγεί τους ανθρώπους σε διχασμό. Εμείς, το 99% δεν επιτρέπουμε να μας διχάζουν! Νιώθουμε εξίσου ενωμένοι με την Ελλάδα όσο και με τα αδέλφια μας από άλλες χώρες, που παραδόθηκαν στην αυθαιρεσία της “ελίτ”. Ξεπερνάμε με ανθρωπιά και ανοιχτή καρδιά τα όρια που θέτουν εκείνοι που θέλουν να στρέψουν εμάς τους Ευρωπαίους και τους ανθρώπους σ’ ολόκληρο τον κόσμο, τον έναν εναντίων του άλλου, γιατί η Ευρώπη δεν είναι μόνο ένας οικονομικός χώρος, αλλά ο κοινός ζωτικός μας χώρος!
    Ας κατακτήσουμε ξανά μαζί αυτόν τον χώρο, ενωμένοι σε μια κοινή αντίσταση ενάντια σε αυτούς που θέλουν να αμφισβητήσουν τα θεμέλεια της ζωής μας. Μια αντίσταση, την οποία εσείς στην Ελλάδα βιώνετε εδώ και καιρό, μια αντίσταση στην οποία θέλουμε να συμμετάσχουμε κι εμείς!
    Με αλληλέγγυούς χαιρετισμούς από εμάς, το 99% στη Γερμανία και την Αυστρία!
    Σας αγκαλιάζουμε και σας στέλνουμε δύναμη, αγάπη και αντοχές!

  25. 13. Februar 2012 at 16:15

    Sehr klug, sehr klar. Sehr sauber. Ein wegweisender Aufruf.

  26. Ingolf Stein
    13. Februar 2012 at 15:20

    Ich unterstütze den Kampf gegen Die sogenannten Märkte und die Unsoziale Geldwirtschaft immer und überall. Macht euch klar, das es immer zu Lasten der Nichthabenden geht. Was oder Wer Habend ist wird nicht dadurch definiert , ab man als Arm gilt oder nicht. Wachstum auf unserem Planeten geht immer nur auf Kosten derer , die dann negativ-Wachstum haben. So können wir nicht mehr weitermachen.

  27. 13. Februar 2012 at 14:42

    Vielen Dank für die Übersetzung. Für einen link zum griechischen Orginaltext wäre ich sehr dankbar.

    • Axel Jagau
      15. Februar 2012 at 02:28

      Link zum griechischen Originaltext:

      http://edoketora.blogspot.com/2011/05/blog-post_1646.html

      (Ursprünglich war der Text wohl in der griechischen Tageszeitung „Ta Nea“ erschienen. Man beachte das Datum.)

      • oradmin
        15. Februar 2012 at 13:43

        Leider hat es kaum eine westliche Presse, auch hierzulande nicht für nötig empfunden, dies zu veröffentlichen. TV-ORANGE dankt all denen, die an der Verbreitung des Aufrufes von Mikis Theodorakis mitwirken. Wir hoffen, dass diese Veröffentlichungen die Menschen in Griechenland erreicht. Wir sind mit Euch. YOU STAY NOT ALONE !

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