ACTA bedroht Menschenleben

Occupy in Frankfurt

In einer mitreißenden Rede sprach in der Zwischenkundgebung der STOPP-ACTA Demonstration in Frankfurt ein Akivist der HIV-Hilfe. Er wies darauf hin, daß in der ACTA-Vertragsvereinbarung  ein erheblich höheres Gefährdungpotential für das Leben der Menschen besteht, als dies in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.

Was hat ACTA mit HIV zu tun?

Die ACTA-Bestimmungen betreffen auch die Rechte der Pharma-Industrie und das Verfahren der Medikamentenherstellung. 32 Millionen Menschen sind an Aids erkrankt, die meissten davon in der Dritten Welt, in den Entwicklungs- und Schwellenländern, insbesondere in Afrika.

Die Behandelbarkeit von AIDS und HIV hängt in diesen Ländern sehr stark von den preisgünstigeren, meisst in Indien hergestellten Medikamenten ab, sogenannten Generika. Aber mit einem Gesetz wie ACTA reicht bereits der Verdacht der Patentinhaber auf Rechtsverletzung, um die Produktion dieser preisgünstigeren Präparate zum Stoppen zu bringen.

Somit entsteht bei der Umsetzung von ACTA eine dramatische Gefährdung erkrankter Menschen. Es stellt sich die ethische und rechtsmoralische Frage, ob durch solche Gesetze wie ACTA der zivilisatorische Fortschritt auf dem Altar des Kommerzes geopfert werden soll und darf.

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