Wulffs Fährte zu Maschmeyer

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Nun ja, die Affäre unseres Bundespräsidenten erscheint klein. Deutscher Michel ruft: “…der Mann, der da seinen Traum verwirklicht hat, der hat die gleichen Träume wie ihr. Wer da wohnt, der wohnt wie ihr, ist kein Herrscher, ist keiner der nicht tut, was ihr nicht auch tun würdet. Was vergällt ihr ihm seine 500.000 Euro? Ihr würdet doch ebenso handeln… Angesichts des Gebahrens vieler unserer deutschen Politiker ist doch dieses Affärchen wirklich klein. Was soll man denn von einem Bundespräsidenten anderes erwarten, gebahren sich doch die anderen wie in einer Bananenrepublik…”  Unser Deutscher Michel hat mit der Unehrlichkeit unserer Politik schon abgeschlossen, nach dem Motto: “Politik ist Macht und Macht ist schmutzig.”


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Was aber, wenn man allen Ernstes auch heute noch den Anspruch von Demokratie und Ehrlichkeit an Politik stellt?

Dann ist durchaus der Zorn verständlich, der sich in einem Leserbrief an TV-ORANGE formuliert:

“…eigentlich habe ich nichts gegen Herrn Wulff persönlich – jedoch gegen seine Rolle, die er in seiner Position gibt. Seine Verflechtungen, seine Nähe zu Herrn Maschmeyer – dem zynischen Ausbeuter kleiner Kapitalanleger, die Art und Weise wie er „inthronisiert“ wurde, seine hölzernen Auftritte als Redner, seine unglaubwürdig vorgetragenen Impulse (Islam gehört zu Deutschland), bei denen man glaubt, sie kämen von Beratern und nicht von ihm selbst – all das sind für mich Mosaiksteine, die als ganzes Bild zusammengesetzt eine Fehlbesetzung im Amt des Bundespräsidenten ergeben…” Und der Leser verweist auf eine Reportage von Panorama – Hochgeladen von “sunnydyl” am 09.09.2010 auf Youtube:

eingebunden mit Embedded Video

YouTube Direkt

Warum ist eigentlich Oberhaupt eines Staates derjenige, der von denen gewählt wird, die selbst noch größere Affärchen haben. Warum wird denn der erste Repräsentant des Deutschen Volkes nicht direkt vom Volk gewählt? Deren Kandidaten wären bestimmt andere, keine Busenfreunde von Maschmeyer, sondern Menschen, die ehrlich und loyal sind und die Sprache des Volkes reden und verstehen.

Nach dem Jubel „Wir sind Papst“  dürfte bald der Aufschrei folgen  „Wir sind Berlusconi“ !

1 comment for “Wulffs Fährte zu Maschmeyer

  1. Flaschenpost
    17. Dezember 2011 at 10:26

    Egon Geerkes, Unternehmer und alter Freund Wulffs sagt:
    „Er habe Wulff während dessen Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident als Mitglied von Wirtschaftsdelegationen auf Auslandsreisen nach China, Japan und in die USA begleitet. „Ich habe alle drei Reisen selbst bezahlt, die Flüge, die Hotels, sogar die Organisationsgebühr der IHK“, sagte Geerkens der „Süddeutschen Zeitung“.“ schreibt die Presseagentur dapd auf Yahoo –
    Wenn man im Umfeld eines (Regierungs-)Präsidenten auf Reisen um den Globus mitgenommen wird und bei den wichtigen Personen dieser Welt eingeführt wird – was ist das? Und wenn der Präsident sich ausgerechnet bei der Gattin dieses Unternehmers dann 500.000Euro leiht? Gefälligkeiten der Nord-Clique untereinander. Es werden private Interessen mit öffentlichen Terminen verbunden. – Unser Präsident: Der Beste Freund der Oberschicht – und der Geld-Clique! Als Ministerpräsident war Wulff durch sein Amt Aufsichtsrat beim weltgrößten Autohersteller Volkswagen und man darf gespannt sein, wer von diesem Zusammenhang persönlich profitierte. – Christian „Luigi“ Wulff – The President.

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