Helft den Menschen in Syrien

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"Syrer werden von russischen Waffen getötet", heißt es auf diesem Plakat, das Demonstranten in der westsyrischen Stadt Homs hochhalten. Die Echtheit des Fotos kann derStandard.at (Quelle) nicht überprüfen.

Assad und sein Regime missachtet jegliches Menschenrecht. Tausende von friedlichen Zivilisten wurden in Syrien durch das Assad Regime  ermordet und jeden Tag kommen neue Tote hinzu. Dies geschieht, obwohl die arabische Liga Assad ultimativ zum Ende der Gewalt aufgefordert hat. Die UN verharren in Appellen des Wortes. Russland und China blockieren jede weitergehende Maßnahme gegen das Morden Assads am Volk Syriens. Russland unterstützt das Assad Regime sogar militärisch! (2)

Ein Regime, das im eigenen Land das Volk blutig unterdrückt, verstößt sowohl gegen das Völkerrecht, das Selbstbestimmungsrecht der Völker und auch gegen jegliches  Menschenrecht. (1)

Wir fordern die UN und die Vertretungen sämtlicher Staaten, die Arabische Liga und die Afrikanische Union auf, tatkräftig mit internationalen Schutztruppen jedes weitere Blutvergießen zu verhindern. Jede dieser drei Vereinigungen kann und muss für sich entsprechend der Einhaltung des internationalen Rechts selbstverantwortlich handeln.

Die internationalen Schutztruppen sollen den Schutz der Zivilbevölkerung übernehmen und haben das Recht sich bei Angriffen zu verteidigen. Diese humanitäre Intervention soll bis zu dem Zeitpunkt bestehen, wenn das Assad Regime zurücktritt und freie Wahlen für das Volk von Syrien durchgeführt werden.

Dieser Text wurde AVAAZ.ORG übermittelt mit der Absicht eine internationale Unterstützung der Menschen in Syrien zu erreichen.  Er soll als Aufforderung an die UN, die Arabische Liga und die Afrikanische Union formuliert werden.

Die Redaktion von TV-ORANGE

(1) http://tv-orange.de/2011/08/syrien-staatlich-organisierter-mord-und-totschlag/

(2) http://derstandard.at/1317019454752/Sanktionen-gegen-Syrien-UN-Veto-Russland-und-China-haben-etwas-zu-befuerchten

3 comments for “Helft den Menschen in Syrien

  1. 8. April 2012 at 19:07

    …wie schön wäre es, wenn es so einfach wäre. In Sirte (eine Großstadt) beklagten sich die Einwohner darüber, wie brutal die Gegner Gaddafis gegen sie vorgingen und beriefen sich auf ihre Menschenrechte. Amnesty wirft den siegreichen ehemaligen Rebellen FOlter und Tod vor. http://www.sueddeutsche.de/thema/Krieg_in_Libyen
    Was also sollen wir wem sagen? Ich bin gegen den Elfenbeinturm, da ich lieber auf dem harten Boden der Realität bin. Und dort gilt, dass, wer glaubt, zu wissen, was geschieht, nur schlecht informiert ist. Und dann kann es keine schnelle Entscheidung für Gewalt geben, zumal wenn sie durch die Überreizung der Sicherheit-srats-Resolution 1973 Völkerrecht bricht. Parteinahme in Bürgerkriegen ist etwas anderes als das Verhindern einseitiger Gewalt wie damals in Ruanda.

  2. 20. Januar 2012 at 14:03

    Wolfgang Theophil schrieb: “Es ist nicht angebracht … selbst-herrlich moralisch, über Frieden und Glauben und Verzicht auf Gewalt anderer Völker zu predigen, wenn diese unterdrückt und mit dem Tode bedroht sind.” Die Not von Opfern sowie die globalen Spannungen fordern uns heraus, in aller Ver-zweifelung maximal verantwortbare Antworten zu suchen. Im Balkan, im Großraum Golf… in Afrika etc. setzt/en sich USA/NATO… mit der Macht des Stärkeren über das VölkerRecht hinweg. Das Spiel mit dem Feuer mit schon jetzt ungezählten Toten/Verstrahlten, etc., hat angesichts der Atom-… Kriegsgefahren einen offenen Ausgang. Militärische Karten ziehen immer mehr Tote nach sich, als ihre Verteidiger bei sogenannten Rettungsaktionen hoffen machen. Konfliktlösung und das Völkerrecht müssen m.E. Priorität haben, den militrische Interventionen sind keine Lösungen, denn Kriege enden nicht im Frieden. Wir stehen vor der Gefahr, dass die Welt aus den Fugen gerät, wenn Spannungs- Spiralen immer weiter geschürt werden. Wir sollten aus meiner Sicht unsere Abscheu gegenüber der GewaltMaschine nicht einlullen lassen, denn die Wahrheit verliert immer mit, wenn Kriege gerechtfertigt werden. Leider gibt es in unserer waffenstarrenden Welt keine einfache und saubere ‘Lösung’. Aber die Gefahr steigt, wenn man nicht weiß, wohin Gewalt, die man anwendet, führt. Kurz-, mittel- und langfristig. Das konnten wir (nicht erst) seit dem Balkankrieg lernen.

    • oradmin
      20. Januar 2012 at 20:43

      Friedensbewegte übersehen oft die Tatsache, dass bereits vor der Intervention in Libyen sich das Gaddafi-Regime über das Völkerrecht hinwegsetze. Krieg gegen das eigene Volk. 10000 Ermordete durch Flugzeugbombardierung, Panzer, Artillerie, ausländische Söldner Gaddafis. Der Krieg gegen das eigene Volk verstößt als erstes gegen das Recht der Völker. Gegen das Lebensrecht, das Recht auf Freiheit, das Völkerrecht. Assad in Syrien hat den gleichen Weg wie Gaddafi eingeschlagen. Friedensbewegte! Geht doch hin und sagt den demonstrierenden und kämpfenden Menschen in Libyen, Syrien und in anderen Ländern, ausländische Hilfe wäre ein Verstoss gegen IHR Völkerrecht. Getraut es euch doch bitte ! Oder bleibt im Elfenbeinturm der schönen und feinen Worte.

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