Den Unrat einfach unter den Teppich kehren

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Obwohl europa- und weltweit immer noch kein Abrücken von einer tödlichen, unkontrollierbaren Atomwirtschaft geschieht, werden einzelne Orte für die Atommülllagerung als geeignet und notwendig erklärt. Weder das Lager im “Salzberg” Asse, in dem der Atommüll bereits als Atommüllsuppe unter unseren Füßen schwabbelt, noch Gorleben, wo bereits erhöhte Strahlenwerte gemessen werden, sind geeignet als “Endlager”. Jegliches Gerede von einem geeigneten “Endlager für Gift und Atommüll” erscheint als reine Augenwischerei. Japans Atomindustrie macht es sich einfach. Entweder fließt alles ins Meer oder entweicht in die Luft. Sie “Verdünnisieren” das Atomgift und reichern damit radioaktiv die gesamt Lebensgrundlage der Menschheit an. Man nennt solche Vorgehensweisen “Dreck unter den Teppich kehren”.

Unsere Moderne hat das Problem des Atommülls erzeugt und wir müssen es zukünftig wirklich lösen. Deshalb scheint der Vorschlag von Campact sehr nachdenkenswert (1): “ Soll der Atommüll an der Oberfläche oder tief unter der Erde gelagert werden, rückholbar oder nicht? Ist Ton, Granit oder doch Salz am besten geeignet? Und wie kann dieses Mal transparent untersucht und die Bevölkerung beteiligt werden? „

Unsere heutige Zeit rast weiter im Irrsinn des “Hamsterrades” dem Goldenen Kalb nach. Verklappung von Gift und Müll in den Meeren oder unter die Erddecke, Ölkatastrophen und schädliche Abgase, die unser aller Klima gefährdet. Wir brauchen keinen “Maja-Kalender” der das Jahr 2012 als Enddatum der Menschheit benennt, wir schaffen uns selbst ab.

Eine Umkehr, ein radikale Umwälzung unserer Lebensweise scheint dringend geboten. Eine Wirtschaft, die sich an den unmittelbaren Bedürfnissen der Menschen vor allem regional orientiert; eine Politik und ein gesellschaftliches Leben, das nicht mehr von den Mächten des Finanzimperiums, Ihren Spekulationsbörsen und Lobby-Politikern bestimmt ist. Eine wirkliche Umkehr kann nur geschehen, wenn wir Menschen uns selbstbestimmt durch direkte politische Entscheidung, nicht durch “Staubsauger”Vertreter in der Politik, zusammenfinden.

Der Geist des “Goldenen Kalbes”, der Überlebenskampf, um in der Konsumgesellschaft mitzuhalten und nicht mit dem Stigma einer Randgruppe behaftet zu sein, wurde uns in die Köpfe durch Medien und eine “Kultur” eingebrannt – von denen, für die das Geld der Nabel der Welt ist. Es gibt keine Einzellösung für Klimakatastrophe, Hungersnot, Überbevölkerung, Vergiftung unserer Lebensgrundlagen. Es kann nur in der Gesamtheit unserer Gesellschaft und unserem Bewußtsein eine positive Hinwendung für die Zukunft der Menschheit geschehen.

(1) http://www.campact.de/atom2/info/5min13

Bitte unterzeichnen sie auch den Appell von Campact
http://www.campact.de/atom2/sn15/signer

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