Troy Davis – war die Hinrichtung vorsätzlicher, staatlich organisierter Mord ?

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Ohne stichhaltige Beweise wurde Troy Davis für den Tod eines Polizisten verurteilt! Papst, Desmond Tutu und Jimmy Carter hatten sich für Davis eingesetzt. Auch eine Gruppe von Gefängnisdirektoren in den USA plädierten für eine Revision des Urteils: “Wir befürchten, dass ein unschuldiger Mensch stirbt,[…]”. Ungeachtet aller Proteste wurde auch das letzte Gnadengesuch abgelehnt.

Es stellt sich die Frage, wie man ein solche Tat bezeichnen soll, wenn Behörden wissentlich und trotz aller Bedenken das Leben eines Menschen eiskalt auslöschen.

Es stellt sich auch die Frage, welche Ursachen, welche Motive treibt Menschen auch in Institutionen zu so tiefem moralischen Unrecht ?

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1 comment for “Troy Davis – war die Hinrichtung vorsätzlicher, staatlich organisierter Mord ?

  1. Hans-Udo Sattler
    22. September 2011 at 11:52

    „In dubio pro reo“ der „Zweifelssatz“, eine allgemein akzeptierte Rechtsgrundlage wurde fahrlässig und wissentlich misachtet! Selbst die Gefängnis-Angestellten und die Direktoren hatten erhebliche Zweifel. Und mit dieser Tatsache müssen jetzt auch die Angestellten des Staates leben, der die Hinrichtung durchführte. Zweifel daran, dass der Mörder noch frei herumlaufen könnte, werden auch die Angehörigen des Opfers haben. Wie man es dreht und wendet, diese Hinrichtung hat noch viel mehr Opfer produziert, anstelle von Gerechtigkeit. „Im Zweifel für den Angeklagten“ ist ein wesentlicher Pfeiler internationalen Rechts. Nicht ohne Grund.

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