TEA-PARTY Michele Bachmann über Sklaverei : “Wir sind alle Kunta Kinte”

 

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Bild 1: Michele Bachmann hat sich “Roots” angesehen und ist jetzt Expertin für Sklaverei-Erfahrungen

Zitat MICHELE BACHMANN:  „Schwarze Familien waren während der Sklaverei besser dran als sie es unter Obama sind.“

Michele Bachmanns Kampagne versucht, um die Unterzeichnung einer Unterlassungs-Verpflichtung herumzukommen. Sie behauptete Afro-Amerikaner waren besser dran, während der Sklaverei als unter der Obama-Präsidentschaft. Doch bei der Veröffentlichung einer quasi-Entschuldigung war man unfähig, den einen wesentlichen Punkt zu unterstreichen: Dass schwarze Menschen es als freie Bürger besser haben, als während der Sklaverei.

 

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Bild2: Die Narben geben Zeugnis von der Grausamkeit der Auspeitschungen

Tatsächlich machte Bachmanns Sprecherin Alice Stewart am Sonntag absichtlich noch eine weitere Anspielung auf die Sklaverei. indem sie das Leben unter Obama als eine Form der „ökonomischen Sklaverei“ beschrieb.

Zitat: „In klaren Worten: Frau Kongressabgeordnete Bachmann glaubt, dass die Sklaverei schrecklich war und dass auch wirtschaftliche Versklavung schrecklich ist.“

Einer der wichtigsten Argumentationswege, mit denen Frau Bachmann behauptet, wir werden wirtschaftlich von Obama versklavt, ist durch seine Verabschiedung eines nationalen Gesundheitssystems. Während einer Rede im Jahre 2009 bezeichnete Frau Bachmann bekanntlich Obamas Gesundheitsreform als Sklaverei in Form von Steuern.

„Das ist Sklaverei … Es ist nichts anderes als Sklaverei,“ rief Frau Bachmann.

Vergleichen Sie nun dazu die Gesundheitfürsorge, die tatsächlichen Sklaven zur Verfügung stand: Oh, und für den Fall, dass Sie sich über Alice Stewart wundern, die sich anscheinend selbst zur Sperecherin von Frau Bachmann über Afro-Amerikansiche Angelegenheiten erklärt hat – Hier sehen Sie wie weiss sie ist:

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Bild 3: Alice Stewart versteht offensichtlich, was es heißt, schwarz zu sein und ist mehr als qualifiziert, um über die Erfahrungen der Afro-Amerikaner während der Sklaverei zu sprechen.

 

 

Übersetzung des Artikels Michele Bachmann on slavery: We are all Kunta Kinte now 
von Kevin Hoffman, Citypages Minneapolis – mit freundlicher Genehmigung des Autors

http://blogs.citypages.com/blotter/2011/07/michele_bachmann_slavery_quote.php

 

Übersetzung ins Deutsche von der Redaktion von TV-ORANGE

(1-3) Orginalfotos des Artikels von Kevin Hoffmann

 

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Aus dem englischen übersetzter Original Leser-Kommentar von Mark Gisleson, zum Artikel „wir sind jetzt alle Kunta Kinte“:

Er schreibt: Michele Bachmann hat diesmal Recht: Wir sind jetzt alle Sklaven. Wir haben nicht mehr die Freiheit zu heiraten, wen auch immer wir lieben. (Anmerkung d. Red.: Frau Bachmann brachte eine 2005 Gesetzesvorlage ein, dass Ehen unter Homosexuellen nicht mehr möglich sind) Unsere aufgezwungenen föderalistischen und Staatsregierungen verbieten uns, bestimmte Pflanzen zu verwenden, die in der Natur wachsen. Arbeitern ist nur ein Recht übrig geblieben: Gefeuert zu werden. Der ganze Reichtum kommt den „Plantagen-Besitzern“ oben zu, und die Gängelung immer den „Sklaven“ unten am Boden.

Aber selbst so schlecht wie die Dinge jetzt sind, würde nur ein Idiot die Notlage von Amerikanern mit Sklaven vor dem amerikanischen Bürgerkrieg vergleichen. Es sei denn, dass Sie ein Opfer eines Serienkillers/Vergewaltigers sind, der Sie entführt hat, der Sie in einem heimlichen Kerker abschließen ließ. Ansonsten hat sich kein Amerikaner jemals mit dem Schrecken des Alltags von Sklaven des 19. Jahrhunderts verglichen oder befasst. Unsere Gefängnis-Insassen werden heute besser behandelt als die versklavten Feldarbeiter damals.

Das extremste, grausamste Beispiel war in Jamaika, wo Zuckerrohr-Plantage-Sklaven eine maximale Lebensdauer von zehn Jahren hatten. Wenn Sie eine Plantage 1815 besuchten und sie 1825 zurückgekommen wären, wäre jeder einzelne Feldarbeiter von 1815 bereits tot. Wörtlich zu Tode geschuftet. Und immer noch, beinahe jährlich, lese ich wie sogenannte Konservative, die  Sklaverei „als nicht so schlecht“ hinstellen.

Es war so schlecht, und schlimmer!

(Mark Gisleson, 1.8.2011)

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In der Serie über die Erzkonservativen in den USA und die Tea-Party berichtet TV-ORANGE in weiteren Artikeln:

USA – Wie faschistoides Gedankengut Amerikas Establishment durchdringt,   Erscheinungsdatum 04.08.2011
http://tv-orange.de/2011/08/usa-wie-faschistoides-gedankengut-amerikas-establishment-durchdringt/

TEA-Party in Europa ? Der lange Arm der Koch Industries,    Erscheinungsdatum 31.08.2011
http://tv-orange.de/2011/08/tea-party-in-europa-der-lange-arm-der-koch-industries/

TEA-Party Die US-Präsidentenwahl – Mit Rick Perry oder Co – Zurück in die 50ger?   Erscheinungsdatum 01.09.2011
http://tv-orange.de/2011/09/tea-party-die-us-prsidentenwahl-mit-rick-perry-oder-co-zurck-in-die-50ger/ 

TEA-PARTY Michele Bachmann über Sklaverei : “Wir sind alle Kunta Kinte”    Erscheinungsdatum 02.09.2011
http://tv-orange.de/2011/09/tea-party-michele-bachmann-ber-sklaverei-wir-sind-alle-kunta-kinte/ 

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