Gorleben – im Dreischichtbetrieb unter Tage wird gebuddelt für Atommüll

15. September 2011
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Gorleben XXL (1)

Gorleben XXL (1)

Die Bürgerinitiative Lüchow – Dannenberg Umweltschutz drängt auf Aufgabe des Standorts und ruft zu einem Sonntagsspaziergang rund den Schwarzbau Gorleben, wie das “Erkundungsbergwerk” in Kreisen der Atomkraftgegner genannt wird, auf. Am 25. Oktober 2009 fand der erste Sonntagsspaziergang statt unter dem Motto „Schicht im Schacht – wir geben Acht!“. Seitdem wird jeden Sonntag ab 13 Uhr das Gelände der Festung „Erkundungsbergwerk“ Gorleben von Spaziergängern umrundet.

Schon 2009 zeichnete sich ab, dass das Moratorium unter Tage wieder aufgehoben werden könnte. Weder die Einsetzung eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses in Berlin, der klären soll, wie die Kohl-Regierung 1983 Einfluss auf Fachleute nahm, um trotz negativer geologischer Befunde den 1986 ersten Schacht abteufen zu lassen, noch die Flut an Aktenfunden, die belegten, dass Gorleben von Anfang an als Endlager gedacht und ausgebaut wurde, hatten dazu geführt, von diesem Standort abzurücken “Die Krone hat sich Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) aufgesetzt, als er erst den Weiterbau veranlasste und dann den Dialog suchte”, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Die Gorleben-Gegner drängen nun darauf, dass die Trickserei ein Ende findet und das Projekt-Atommülllager “Gorleben” auf dem Misthaufen der Nukleargeschichte landet.

Wolfgang Ehmke

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow – Dannenberg e.V.

Rosenstr. 20
29439 Lüchow

http://www.bi-luechow-dannenberg.de

(1) Foto des Bildbandes http://www.bi-luechow-dannenberg.de/chronologisch/aktuell/bildband-gorleben-xxl

 

 

 

 


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