Die Partei “die Linke.” outet sich – hört links bei rechts auf ?

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Es fehlen nicht nur Führungspersönlichkeiten in der Partei „Die Linke.“, wie dies dort intern mit Erschrecken festgestellt wird. Es fehlt vor allem eine Vision einer menschlichen Gesellschaft. Lafontaine’s Rat sich jetzt mit den strittigen Fragen (Mauerbau, Castro-Huldigung) nicht zu befassen, belegt diesen geistigen Notstand. Die wie auch immer begründete Rechtfertigung des Mauerbaus, die unkritische Huldigung Castros: Das sind Ausdrücke innerer Zerrissenheit und Orientierungslosigkeit. Die Hilfestellung für despotische Regime wie Assad und Gaddafi vervollständigen ihre insgesamt menschenfeindliche Politik. Sie missbrauchen die Grundsätze des Selbstbestimmungsrechtes der Staaten (UN), als Freibrief der blutigen Unterdrückung von ganzen Völkern durch Despoten in Syrien und Lybien. Sie agitieren bis heute, zusammen mit Russland und China gegen die Flugverbotszone in Libyen und setzen damit eiskalt das Leben zehntausender Libyer aufs Spiel.

Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und Che Guevara würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie sähen, wie die Linke. die „Freiheit einmauert“, die Unterdrückung der Demokratie durch Castro begrüßt, und Despoten unverhohlen unterstützt. Die Partei Linke. hat sich gehäutet und geoutet als ein ideologisches System der Entwertung menschlicher Werte.

Als Nachruf auf die ewig Gestrigen ein paar Worte von Wolfgang Ambros: „Es lebe der Zentralfriedhof, und olle seine Toten. Der Eintritt is‘ für Lebende heit‘ ausnahmslos verboten,… „

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2 comments for “Die Partei “die Linke.” outet sich – hört links bei rechts auf ?

  1. almöhi
    21. Januar 2012 at 14:22

    Das Drama der LINKEN ist auch ein Drama der RECHTEN. Ursprünglich aus dem hehren Geist der Befreiung von Unterdrückung einer Mehrheit durch eine elitäre Minderheit geboren, ging es diversen Geistern damit nicht schnell genug. Sie absorbierten sich von der SPD und radikalisierten und formierten sich als Kommunisten. In Anlehnung an die „erfolgreiche Revolution“ in Russland wurde das ursprünglich vorhandene freiheitliche Denken den „Erfordernissen der Revolution“ untergepflügt. Quasi jedes Verbrechen wurde akzeptabel mit dem Versprechen des „notwendigen blutigen Übergangs“ in eine bessere Welt. Als diese ungeheuerlichen Verbrechen nicht mehr zu verschweigen waren, erging sich die LINKE in eine Ignoranz, allenfalls in eine Verschiebung auf „Missbräuche“, für die der „wahre Kommunismus“ nicht verantwortlich war.
    Ein ähnliches Muster ergab sich auf der Gegenseite. Durch den Zusammenbruch einstiger „konservativer Werte“, die sichtbar in der Abdankung des Kaiserreiches kulminierten, versanken die Konservativen in eine tiefe Depression und überließen streckenweise den LINKEN die Bestimmung der Geschicke. Nachdem Hitler dem internationalen Sozialismus Lenins und Stalins den Nationalen Sozialismus entgegenstellte, glaubten die Konservativen wieder ihren Part gefunden zu haben und unterstützten Hitler aus tiefer Überzeugung. Dabei ignorierten sie dessen sozialistische Grundlagen ebenso, wie die LINKE, wenn auch aus gänzlich anderen Gründen.
    Nachdem der eine Verbrecher über den anderen Verbrecher obsiegt hatte, verteidigten die konservativen Kräfte den Hitlerismus mit den (wieder) deckungsgleichen Argumenten, mit denen die LINKE den Stalinismus verteidigte: Der wahre Nationale Sozialismus / der wahre Kommunismus wurde(n) schändlich missbraucht.
    Aus diesem Dilemma erwuchs schließlich (zumindest in Deutschland) der Trend, alle Lager „in der Mitte“ zu vereinigen. Notwendige und für eine lebendige Demokratie unerlässliche Unterschiede wurden zugunsten einer „linken Mitte“ egalisiert.
    Mit dem Ergebnis, dass die Parteien des „demokratischen Spektrums“ (oder der „Nationalen Front“?)austauschbar wurden. Inzwischen ist es eigentlich egal, wer die Regierung anführt, da jedweder BundeskanzlerIn über der schwarzen Hose ein rotes Jackett über dem grünen Hemd/Bluse mit gelegentlich gelber Krawatte trägt.
    Dies wiederum ist die Stunde der radikalen Extremen auf der linken und rechten Seite. Nicht deren extremistische Postulate sind verlockend, die werden einfach aus dem Bewusstsein ausgeklinkt, sondern deren klare Absetzung vom „Brei der Mitte“, der keine erkennbaren Konturen mehr aufweist. Da allerdings liegt mittelbar die Gefahr für unsere Demokratie, die schon jetzt eher einer Demokratur entspricht.
    Ändern ließe sich das nur durch eine deutliche Kehrtwendung bisheriger Grundlinien sowohl in der UNION wie der SPD. Die UNION müsste sich wieder auf ihre Herkunft besinnen und sich klar zu einer politischen Rechten im Sinne konservativer Werte im Parteien-Spektrum bekennen, die SPD müsste sich wieder auf ihre linke Herkunft besinnen und entsprechend den Anspruch auf Besetzung der politischen Linken im Parteien-Spektrum deutlich machen. Der FDP und den Grünen bliebe die deutliche Markierung der Positionen in der Mitte.
    Eine solche Konstellation würde die Extremismen RECHTS und LINKS langfristig austrocknen oder zumindest zu ungefährlichen, weil exotischen Randgruppen machen. Dafür brauchte man dann weder einen Verfassungsschutz bemühen oder andre Geheimdienste aktivieren. Die so frei werden Ressourcen ließen sich in eine notwendige aufklärerische Bildung investieren, in deren Ergebnis sowohl roter wie nationaler Sozialismus keine realistischen Chancen mehr besäßen, sondern einzig den Charakter notwendiger Begrifflichkeit für das ebenso notwendige Gedenken an dunkle Sphären aus der Historie zugeordnet erhielten.

  2. Helga
    9. September 2011 at 07:58

    Die Linke und ihr Personal-Problem – Links hätte positiv neu besetzt werden können. Aber Die(se).Linken haben durch das Wegbeissen der meisten Querdenker und Reformer und Zerschlagung der WASG keine Verankerung im Westen mehr. Sie haben sich selbst zu einer Neuauflage der SED gemacht. Die meisten sehe ich als postengeile Polit-Funktionäre. Diese Partei ist für die Gestaltung unserer Zukunft ohne Bedeutung. Wenn Gisy und Lafontaine aus Alters- und Gesundheitsgründen ganz abtreten müssen, bricht das Ganze sowieso zusammen.

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