Das „Knoten-Dilemma “– für die Energiewende aber im Einklang mit Mensch und Natur

Das „Knoten-Dilemma“

Fünf 185m Windkraft-Anlagen werden inmitten der Natur gebaut.
Naturschutz contra Energiewende: Ein Dilemma – nicht nur im Westerwald

Was gestern noch allgemein anerkannt Naturschutz-, EU-Vogelschutz- und Naherholungsgebiet war, wird nun durchbaggert. Je Windkraft-Anlage werden 1.800qm Fläche zerstört, für die Fundamente je bis zu 1600cbm Stahlbeton verfüllt. Nicht zuletzt werden für die Baumaßnahmen mit schweren Maschinen quer durch das gesamte Gebiet kilometerlange Stromleitungen verlegt. Vier Anlagen, deren Nabenöhe 129m beträgt und deren Rotorarme 105m Duchmesser haben, werden im hessischen Teil des Westerwaldes gebaut, eine fünfte in einer direkt angrenzenden Gemeinde nahe der bekannten Krombachtalsperre.

Das Knoten-Plateau – Eines der letzten unberührten Naherholungsgebiete

Der Knoten (605m ü.NN) ist eine der höchsten Erhebungen des Westerwaldes und liegt in der Gemarkung des hessischen Greifenstein-Arborn im Lahn-Dillkreis. Das Knoten-Gebiet erstreckt sich zwischen den Gemeinden Greifenstein und Driedorf im Lahn-Dillkreis und Mengerskirchen im Landkreis Limburg-Weilburg sowie Oberrod im Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz. An der Erhebung  entspringen einige Bäche, die in Lahn und Dill einmünden. (1+2) Die Landesgrenzen Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen verlaufen in unmittelbarer Nähe.


Ausblick am „Knoten“

Hier gehts zu einer Bilderserie der Landschaft um den Knoten.

Fünf 185m hohe Windkraft-Anlagen werden nun mitten in einer Naturlandschaft gebaut, die vor kurzem noch von allen als schützenswert angesehen wurde. Von den Funktionen als Naherholungsgebiet, Wander- und Ski-Wandergebiet ganz abgesehen. Das Knoten-Plateau ist von allen Parteien seit 1998 unbestritten als Landschaftsschutz-Kernzone in den Landschaftsrahmenplan aufgenommen worden, was im Regionalplan seinen Niederschlag fand. (3) „Die Landschaft wird existenziell bedroht“ sagt Karl-Heinz Göbel, ehemaliger Landschaftsplaner. „Dieses Gebiet ist zu wertvoll, um dort Windkraftanlagen errichten zu lassen. Schon in der Nachbarschaft gibt es Flächen, die als weitaus weniger sensibel einzuschätzen sind.“ führte er weiter aus.

Windkraft-Befürworter wehren sich gegen Landschaftszerstörung

Was vor kurzem noch Konsens war, das ist jetzt alles Schall und Rauch. Eine Bürgerinitiative „Rettet den Knoten“ bildete sich. Ganz entgegen der Mentalität der Einheimischen, sich mit den Entscheidungen der Obrigkeit klaglos abzufinden, organisierte man gemeinde- und kreisübergreifend Widerstand. Dabei ging es gar nicht um die Ablehnung der Windkraft als solches. Fast alle befragten Teilnehmer der BI-Knoten sagen aus, dass sie der Windkraft positiv gegenüberstünden. Die Stimmung heizte sich auf. Einige der wenig politikerfahrenen Bürger wurden plötzlich mit teilweise feindselig und verbissen vorgetragenen Argumenten, dogmatischer Windkraft-Befürworter einer festgelegten Parteilinie auf den Versammlungen konfrontiert und zogen sich daraufhin bald wieder zurück. Typisch für die Vorgehensweise in etablierten Parteien. Letztenendes sorgt das für verprellte Bürger. Man holt sie nicht in ihrer Lebensrealität ab, um sie in die gesellschaftlich-politischen Prozesse einzubinden, sondern schreckt sie ab. Frei nach Archimedes„Störe meine Kreise nicht“. Kreise, die Parteiverdrossenheit verursachen, schon in den kommunalen Strukturen.


Kommunalpolitiker denken und funktionieren anders als Normalbürger

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Der als Vogelschützer bekannte und Vorsitzende der Freien Wähler in Greifenstein, Manfred Funk ist als Kommunalpolitiker voll und ganz für den Bau der Windkraft-Anlagen. Dies sagte er gegenüber der Presse und auf jeder Wahlveranstaltung seiner Wählergruppe vor der hessischen Kommunalwahl 2011. Gleichzeitig setzte er sich dafür ein, dass die „Erhaltung naturnaher Lebensräume“ als ein Wahlziel seines Ortsverbandes formuliert wurde.

Besonders an seiner Haltung ist das Dilemma beispielhaft zu erkennen. (BILD1 Manfred Funk, Bild 2 Roter Milan, Bild 3 Windkraftanlage). Demgegenüber stehen eigentlich unvereinbare Argumente: „…es sei zu beachten, dass der Westerwald nach Informationen der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie (HGON) den höchsten Brutbestand von Roten Milanen aufweist, ein Vogel, der auf der «roten Liste», der bedrohten Arten stehe.“ zitiert die Nassauische Neue Presse. (4)

Darüber hinaus werden durch den Bau der 185m hohen Windkraftanlagen sehr wahrscheinlich europäische Vogelzug-Routen beeinträchtigt. Für Vogelschützer Funk spielt das gegenüber der Gewinnung sauberer, erneuerbarer Energie eine untergeordnete Rolle. Für viele ein nicht nachvollziehbarer Spagat.

Die übergeordnete Argumentation fällt zusammen mit dem schwerwiegenden Fakt der Einnahmen aus den Anlagen, auf die die strukturschwache, unterfinanzierte Gemeinde Greifenstein hofft. Man hat mit einer negativen Bevölkerungsentwicklung (6) und Gewerbeabwanderung zu kämpfen, muss sich um eine riesige Fläche und 10 Ortsteile kümmern, bei noch nicht mal 7.000Einwohnern insgesamt. Da kommt man schon mal parteiübergreifend in die Not, den einzigen wirklichen Reichtum der Gemeinde zu verkaufen: Die Natur.

(Fotomontage: In der Realität keinefriedliche Koexistenz: WKA und Milan)

 

 

Anwalt kommunalpolitischer Interessen oder Anwalt der Natur?

Das ist auch eine nicht unproblematische Situation für die erstarkten Grünen. In Driedorf, einer der Gemeinden am Knoten, traten die Grünen zum ersten Mal an und erzielten aus dem Stand 8% der Stimmen. Mehr als ein Achtungserfolg. Jürgen Heckmann, der für die Grünen kandidierte, stand TV-Orange für ein Interview zur Verfügung. Auch Willi Pfaff, Mitstreiter bei der Bürgerinitiative www.bi-knoten.de , Ortsbeirat in Greifenstein-Arborn (dem Ortsteil auf dessen Gemarkung die Anlagen gebaut werden) stand uns für ein kurzes Interview zur Verfügung.

 

Jürgen Heckmann, 45 JahreGrüne Driedorf, stand TV-ORANGE zu einem Kurzinterview zur Verfügung.

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Er sei seit 25 Jahren „innerlich Grüner“, sagte er und seit einem Jahr beim neu gegründeten Ortsverband dabei. Nicht ganz unvorhersehbar, aber doch überraschend, ist er aus dem Stand frisch gebackener Gemeindevertreter. Im Vorfeld zur Kommunalwahl hatten die Grünen im Landkreis sich bereits für die Windkraft am Knoten ausgesprochen.

Heckmann – noch vor der ersten Frage: „Ich möchte gleich voranstellen, dass ich mich in einem Zwiespalt befinde. Zum einen müssen wir etwas tun für unsere Kinder, für eine andere Energiegewinnung, für eine Co2-Reduzierung und und und… Zum anderen ist das hier (gemeint das Knoten-Gebiet) unsere Heimat, unser Wohngebiet, die Gegend, in der wir uns wohlfühlen und ein Stück Naturbelassenheit, an der wir uns erfreuen. Und das ist etwas, auf das wir ein Stück weit verzichten müssen. Auch mir ist das nicht einerlei.

TV-O: Haben die Tragödien in Tschernobyl und Fukushima Einfluss auf die „Knoten-Diskussion“ bei Ihnen vor Ort?

Heckmann: Hinter den Tragödien, die wir erlebt haben, stecken auch ganz banale wirtschaftliche Erwägungen, siehe Japan. Egal, was man nun bei der Abkehr vom Atomstrom macht, es kostet immer irgendetwas. Geld oder Verzicht. Und das Märchen vom günstigen Atomstrom wurde auch nur durch Weglassung der Berechnung von der Folgekosten des Atommülls möglich.

Letztendlich findet der Bürger es schrecklich, wenn so etwas passiert ist, wie in Fukushima, oder die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, aber dann will er doch wieder – ich sag’s mal: „Energie-für-kleines-Geld“. Sicherheit, Energiewende, all das kann es nicht zum Nulltarif geben. Aber das wird in der Allgemeinheit gerne verdrängt, da ist der Bürger schon nach kurzer Zeit nach diesen furchtbaren Katastrophen nicht bereit, drüber zu sprechen. Wer „sauberen“ Strom haben will, muss auch Kompromisse machen und an Stellen Windkraft-Anlagen bauen, die dafür geeignet sind.

TV-O: Sie meinen, das „Knoten-Gebiet“ sei dafür die richtige Stelle?

Heckmann: Wenn ich mit meinem Hund dort spazieren gehe, tut es mir weh, die Natur zu beeinträchtigen.  Wenn ich an den Westerwald mit seinem permanenten Wind als Standorfaktor für WKAs am Knoten denke, an die Energie-Wende, an meinen Sohn und dessen Zukunft, machen wir es glaube ich richtig. (vgl. (9)) Wo Windkraft-Anlagen rentabel und genehmigt sind, sollte man soviele wie möglich bauen, meine ich.

 

TV-ORANGE interviewte Willi Pfaff, Ortsbeirat Greifenstein.-Arborn.

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TV-O: Herr Pfaff, was hat Sie eigentlich bewogen, bei einer Bürgerinitiative mitzumachen?

Pfaff: Was mich so gewaltig gestört hat, war die Art und Weise, wie die Gemeinde(n) ganz an der Bevölkerung vorbei, still und heimlich ein Vorhaben durchsetzen wollten, das unseren unmittelbaren Lebensraum erheblich verändert mit Konsequenzen weit über unseren Ortsteil hinaus. Bei der Bürgerinitiative hat man erst einmal die Dimensionen gezeigt bekommen, die die Anlagen haben werden, die voraussichtlichen Auswirkungen, die das hat. Man hat unabhängige Experten zugezogen, andere Einschätzungen eingeholt, sich über Erfahrungen in anderen Regionen kundig gemacht. Informationen, die uns die Gemeinde und Investoren in dieser Form nicht gaben. Von denen aus sollte das alles ganz schnell, im Investoreninteresse ohne große Öffentlichkeit durchgezogen werden. Zumindest das hat so nicht stattgefunden.

TV-O: Wird jetzt dennoch gebaut trotz des Widerstands der Bürgerinitiative?

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Pfaff: Nein, erst einmal nicht. Durch die Klage der Gemeinde Mengerskirchen wurde das Ganze vorerst zum Stillstand gebracht. Ein sichtbarer Erfolg für uns mit „aufschiebender Wirkung“. Trotzdem:   In den Stellungnahmen des RP ist festzustellen, wie aus einer aus einer ursprünglich ablehnenden Haltung und entsprechender Beschlussvorlage ein Umschwenken stattfand. Es fand ein politischer Gesinnungswandel hin zur Befürwortung fast aller Parteien statt. Auf der Sitzung des „Ausschusses für Landwirtschaft und Umwelt“ wurde dann entsprechend der jetzigen Parteilinien abgestimmt und das Projekt durchgewunken.

Was politisch gewollt ist, dem hat der Regierungspräsident schliesslich nachgegeben.  Trotz Unterschriftenaktionen vieler Bürger, trotz vielfältiger Beeinträchtigung der Natur in allen möglichen Bereichen. (10) Da empfindet der Bürger vor Ort sich in den zahlreichen Veranstaltungen, bei den Bürgerversammlungen und bei seinen Möglichkeiten Eingaben bei offiziellen Stellen zu machen überfahren und teilweise auch vorgeführt. In der Bürgerinitiative sind Bürger und Mitglieder aller Parteien zu finden, das wird gerne vergessen, ehemalige und amtierende Bürgermeister verschiedener Parteien und Gemeinden ebenso.

TV-O: Was sagen Sie zum Vorwurf, sie seien Windkraft Gegner oder arbeiteten nach dem „St.-Florians-Prinzip“ (Alles, nur nicht vor meiner Haustüre) ?

Pfaff: Immer wieder werde ich mal drauf angesprochen „Ihr da oben seid doch alle Windkraft-Gegner“, dann denke ich jedesmal, wie kommt denn eine solche Meinung zustande? Also jeden, den ich in der BI gefragt habe ist eindeutig für Windkraft. Man setzt sich aber nicht einem Scheuklappendenken aus und überprüft, ob es denn wirklich notwendig ist, Anlagen genau in diesen schützenswerten Naturraum zu bauen. Wir haben auch viel darüber diskutiert, mit welchen anderen Anlagen man außerdem Bio-Energie produzieren kann. Unser ehemaliger Greifensteiner Bürgermeister Anders z.B. brachte mit guten Argumenten Gemeinde-eigene Biogas-Anlagen als Vorschlag ins Spiel. Über Alternativen und das Erreichen von Zielen mit kombinierten Methoden und alternativen Standorten wird zu wenig nachgedacht. Wir nehmen unsere Verantwortung für unseren Lebensraum ernst und machen uns Gedanken über Lösungen, die auch die Interessen der leeren Gemeindekassen berücksichtigen. Das ist alles andere als nur dagegen zu sein. Aber wir werden gerne in die „dagegen“ Schublade gesteckt! Ist ja auch einfacher, besonders für Zeitungen und einige „Dogmatiker“ der Politik. Die sehen vieles zu eindimensional.

TV-O: Ist der Einsatz in einer Bürgerinitiative für Sie lohnend?

Pfaff: Eindeutig Ja! Wir haben die Bevölkerung informiert, viele Kontakte geknüpft, uns über Orts- und Kreisgrenzen hinweg getroffen und gegenseitig informiert, wir haben Gemeinschaft gepflegt, Erkenntnisse gewonnen und  Abläufe kennengelernt. Und wenn es uns nicht gegeben hätte – Wer weiss, wie hemmungslos unsere Naturlandschaft dann zerstört würde. Wenn jetzt nach der Klage voraussichtlich gegen alle Widerstände doch gebaut wird, ist das nicht schön und ich finde es auch nach wie vor nicht richtig. Man wird damit leben müssen, wie auch immer entschieden wird. Die BI-Knoten wird weiter wachsam bleiben und wird bei zukünftigen Entwicklungen eine Rolle spielen.

 

Das Umdenken in der Energiepolitik – und der Blick aufs Regionale

Wenn die Ölkatastrophe vom Golf von Mexiko, das Atom-Desaster von Fukushima ein Umdenken bei der Energie-Politik bewegt haben, so kann das für uns alle nur gut sein. Es bedeutet, dass wir etwas aus den Vorgängen lernen. „Deutschland spielt eine Vorreiterrolle, die international wahrgenommen wird“, sagte der interviewte Grüne Jürgen Heckmann.
Wie immer ist die Realität nicht nur schwarz oder weiss. Aus dieser Erfahrung heraus auf regenerative Energie zu setzen ist sicher der richtige Weg. Falsch wäre es aber, jetzt alle bisher geltenden Gründe wegzuwischen, die bis vor Kurzem eine große Rolle spielten und die bei den Parteien als Ziele aufgenommen wurden: Naturschutz und Landschafts-Schutz, Schutz naturnaher Lebensräume, Naherholungswert uam.

Im hessichen Vogelsberg warnte der Landrat Marx schon vor „systematischer Verschandelung der Landschaft“ (11/12) Er sagt: „Der Blick aufs Regionale spielt keine Rolle mehr – Partikularinteressen werden gefördert“  Über 200 Anlagen wurden in kurzer Zeit im Vogelsberg hochgezogen.

Die Finanzen der Kommunen und die Interessen der Lobby der Windkraft-Industrie

Unterfinanzierte Kreise und Gemeinden, die aufgrund gesetzlicher Pflichtaufgaben bereits gezwungen sind, mehr Geld auszugeben, als sie vielleicht haben, sind eine schlechte Voraussetzung. Die Kreise und Gemeinden werden alles daransetzen, möglichst viele Windräder in ihre Flächen zu integrieren, um schnell an Geld zu kommen. Das kann zu Entscheidungen führen, die nicht vernünftig sind, zu einem unkoordinierten Verhalten einzelner Gemeinden aus Not. Jede Kommune, jeder Kreis muss zusehen, dass er irgendwie wirtschaften kann. Und das Vertagen der Schuldenbremse auf 2020 wird diese Situation aller Voraussicht nach später erheblich verschärfen.

Die Lobby der Windkraft-Industrie nutzt diese prekäre Lage für ihre Interessen. Die Gemeinden werden mit hohen Einnahmeaussichten geködert und verkaufen alles, was an „windiger“ Natur noch verfügbar ist. Für den Profit einzelner Firmen werden die Interessen der Regionen aufgegeben. (13)

Gegen diese heutige Situation sollten Maßnahmen ergriffen werden. Die Gemeinden, die ihre Naturflächen lieber schützen, als diese zu gewinnträchtigen Windkraft-Standorten zu deklarieren werden so wie es heute ist, finanziell bestraft.  Diese Gemeinden sollten Möglichkeiten erhalten, hierfür Ausgleichsstandorte zu bekommen und an anderer Stelle gebauter WKAs – oder anderer Bio-Energie Anlagen- zu profitieren. Die Natur würde es uns danken.

.. und das könnte trotz aller Widerstände bald Realität werden:
Eine Fotomontage der bi-knoten – mit der sie, die Bürger über das
geplante Vorhaben der Gemeinden informierte.
Bild (14) Mit Genehmigung der www.bi-knoten.de

 

Hans-Udo Sattler

 

Aktuelle Ergänzung zum Artikel:  Regierungspräsident Dr. Lars Witteck hat am 24. Februar 2012 die Zulassung des vorzeitigen Baubeginns für die Windkraftanlagen „Auf dem
Knoten“, sowohl in Driedorf-Münchhausen alsauch im Naherholungsgebiet Greifenstein-Arborn erteilt. (Quelle) Die gegen den Bau klagende Gemeinde Mengerskirchen hat zwischenzeitlich ihren Einspruch zurückgezogen, da man die Erfolgsaussichten als sehr gering einschätzen musste. „Die Bi-Knoten“ berichtet weiter: „Interessant ist die Tatsache, dass die Genehmigung vom 24.2. datiert (freitags) und den Gemeinden gleichzeitig per Mail zugestellt wurde, aber am gleichen Tag schon ein Bohrgerät auf der „Baustelle“ positioniert worden ist. Wenige Tage später begann eine „Baum-Erntemaschine“ (Harvester) seine Arbeit.  (Mehr Info dazu http://bi-knoten.de/aktuelles.html)

Quellen und weiterführende Informationen:

(1) Wikipedia Information zum Knoten http://de.wikipedia.org/wiki/Knoten_%28Berg%29

(2) Rundwanderweg um den Knoten mit Bildern http://www.ich-geh-wandern.de/rundwanderung-um-den-knoten-westerwald

(3) Die Landschaft wird existenziell bedroht http://www.mittelhessen.de/lokales/region_weilburg_limburg/mengerskirchen/145894_Die_Landschaft_wird_existenziell_bedroht.html?em_index_page=1

(4) Vgl. Nassauische Neue Presse NNP vom 13.02.2011, Artikel „Sturm gegen Windräder“

(5) Gemeinde Greifenstein http://www.greifenstein.de/de/

(6) „Greifenstein verliert 2377 Bürger“
http://www.mittelhessen.de/lokales/topnews_aus_mittelhessen/261899_in_hessen_kein_einzelfall_greifenstein_verliert_2377_buerger.html

(7) Quellen-Nachweis Bild: Rotmilan http://de.wikipedia.org/wiki/Rotmilan

(8) Quellen-Nachweis Bild Manfred Funk: www.fw-greifenstein.de

(9) Grüne Driedorf: „Ausbau von Windenergie dringend nötig“
http://www.mittelhessen.de/lokales/region_dillenburg/driedorf/371685_Ausbau_von_Windenergie_dringend_noetig.html?em_index_page=1

(10) „Dunkle Wolken über dem Knotengebiet“ http://bi-knoten.de/Archiv.html

(11)   „Marx gegen systematische

(12)  Verschandelung der Landschaft“  http://www.vulkan-vogelsberg.de/menu_27037.html

(13)  Vogelsbergkreis.de „Landrat Marx kritisiert die Lobbypolitik“ http://www.vogelsbergkreis.de/Ansicht.1066.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=3281&cHash=0adb7b28730a877afa54ff72d5fbfc14

(14)  Bild: „Soll der Knoten künftig so aussehen? Mit Genehmigung der www.bi-knoten.de

1 comment for “Das „Knoten-Dilemma “– für die Energiewende aber im Einklang mit Mensch und Natur

  1. 28. September 2011 at 09:35

    Bürgerbefragung in der Gemeinde Mengerskirchen

    Mengerskirchen hat schon im letzten Jahr ein eigenes Energiekonzept entwickelt. Die Gemeinde will in großem Maßstab selbst Energie erzeugen und beauftragte ein Institut, um dazu die Meinung der Bürger zu erfahren. Diese stand dem sehr positiv gegenüber!

    Eine jetzige Umfrage zum Thema steht im Verdacht, ein bestimmtes, gewünschtes, WKA-positives Ergebnis durch die Art der Fragestellung vorwegzunehmen:
    Mehr lesen hier: http://bi-knoten.de/aktuelles.html

    Sollte jetzt auch noch eine gelpante Hotelanlage auf dem Knoten genehmigt werden, ist das gesamte Naturschutz-Gebiet tot!

    Naturschutz ade, Bürgereinwände: Egal, Kommerz hurra!

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