Geringverdiener büßen drastisch an Einkommen ein

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Dies ist ein Auszug aus dem Artikel der ZEIT http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-07/geringverdiener-arbeitsmarkt-niedriglohn

„Neue Daten zeigen: Die Arbeitnehmer am unteren Ende der Lohnskala verdienen heute ein Fünftel weniger als noch zur Jahrtausendwende – obwohl die Wirtschaft kräftig wuchs. Die Nettolöhne von Geringverdienern sind seit der Jahrtausendwende preisbereinigt stark gesunken. In den unteren Einkommensgruppen betragen die Einbußen zwischen 16 und 22 Prozent, berichtet die Berliner Zeitung.

Die Zeitung beruft sich auf neue Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Demnach sind die unteren Einkommen seit 2000 besonders drastisch gesunken. Alle Nettogehälter der Deutschen sanken unter dem Strich zwischen 2000 und 2010 um 2,5 Prozent.

Die Wirtschaft ist seit der Jahrtausendwende ordentlich gewachsen“, sagte der DIW-Ökonom Markus Grabka der Berliner Zeitung. Die Gewinne und Vermögenseinkommen seien „insgesamt sogar kräftig gestiegen“. Doch bei den meisten Erwerbstätigen sei vom Wirtschaftswachstum nichts angekommen. Die Forscher des DIW verwendeten für ihre Berechnungen Zahlen des sozio-oekonomischen Panels (SOEP), eine repräsentative Wiederholungsbefragung von 12.000 Privathaushalten. Bereits in der Vergangenheit hatten die DIW-Forscher darauf hingewiesen, dass die soziale Kluft in Deutschland wächst.“

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