Avaaz Petition zur Anerkennung Palästinas als eigenständigen Staat durch die UNO

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In vier Tagen versammelt sich der UNO-Sicherheitsrat und die Welt hat die einmalige Gelegenheit, eine neue Initiative anzunehmen, die eine entscheidende Wende bei den jahrzehntelang gescheiterten israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen bringen könnte: Die Anerkennung Palästinas als eigenständigen Staat durch die UNO

Über 120 Staaten aus Afrika, Asien, Lateinamerika und dem Nahen Osten unterstützen diese Initiative, wohingegen die rechtskonservative Regierung Israels und die USA einen solchen Schritt vehement ablehnen. Deutschland und andere wichtige europäische Länder sind noch immer unentschlossen, doch gewaltiger Druck aus der Öffentlichkeit könnte sie dazu bewegen, für diesen bedeutungsvollen Schritt zur Beendigung der seit 40 Jahren andauernden Besetzung zu stimmen.
Alle Friedensinitiativen der USA sind über Jahrzehnte hinweg gescheitert. Derweil drängt Israel die Palästinenser zurück, besetzt ihr Land und versucht darüber hinaus, ihre Unabhängigkeit zu verhindern. Diese mutige neue Initiative könnte eine Lösung des Konflikts in die Wege leiten, jedoch muss Europa die Führung übernehmen. Lassen Sie uns eine weltweite Protestwelle aufbauen und den Spitzenpolitikern in Deutschland und Europa zeigen, dass die Bürger auf der ganzen Welt diesen legitimen und gewaltfreien diplomatischen Vorstoß unterstützen — Unterzeichnen Sie die Petition und senden Sie den Aufruf an alle, die Sie kennen:
http://www.avaaz.org/de/independence_for_palestine_eu/?vl

Die Ursachen des israelisch-palästinensischen Konflikts sind komplex, doch die meisten Menschen auf beiden Seiten sind sich in einer Sache einig: Der beste Weg zum Frieden in Nahost ist die Schaffung zweier Staaten. Wiederholt wurde der Friedensprozess jedoch durch Gewalt auf beiden Seiten untergraben. Die intensive Siedlungspolitik im Westjordanland und die humanitäre Blockade des Gazastreifens haben das Gebiet für einen palästinensischen Staat verkleinert und zersplittert und den Alltag des palästinensischen Volks zu einer quälenden Geduldsprobe gemacht. Die Vereinten Nationen, die Weltbank und der IWF haben kürzlich angekündigt, dass die Palästinenser in der Lage sind, einen unabhängigen Staat zu führen, doch das Hauptproblem bei der Umsetzung dieses Vorhabens ist die Besetzung durch Israel. Selbst der US-Präsident hat zu einer Beendigung des Siedlungsbaus aufgerufen und zu einer Rückkehr zu den Grenzen von 1967 – mit Landtausch in gegenseitigem Einverständnis. Doch der israelische Ministerpräsident Netanjahu verweigert weiterhin jegliche Kooperation.

Es ist Zeit, die ergebnislosen Friedensbemühungen zu beenden und einen neuen Ansatz zu verfolgen. Während die Regierungen Israels und der USA die palästinensische Initiative als „einseitig“ und gefährlich bezeichnen, gibt es eine große Zustimmung von vielen Nationen dieser Welt für einen diplomatischen und gewaltfreien Weg. Eine weltweite Anerkennung Palästinas könnte dem Extremismus das Wasser abgraben und eine wachsende, friedliche palästinensisch-israelische Bewegung fördern, in Einklang mit dem demokratischen Schwung in der gesamten Region. Und was am wichtigsten ist, sie ebnet den Weg für Verhandlungslösungen, ermöglicht den Palästinensern Zugang zu zahlreichen internationalen Institutionen, bereitet der Freiheit für die Palästinenser den Weg und sendet ein deutliches Signal an Israels siedlungsfreundliche Regierung, dass die Welt deren Straflosigkeit und Unnachgiebigkeit nicht weiter akzeptiert.

Zu lange hat Israel die Hoffnung auf einen palästinensischen Staat untergraben. Zu lange haben die USA beschwichtigt, und zu lange hat sich Europa hinter den USA versteckt. Gerade jetzt steht die Einstellung Frankreichs, Spaniens, Deutschlands, Großbritanniens und des Hohen Vertreters der EU zu einem palästinensischen Staat auf der Kippe. Appellieren wir an Sie, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen und diese wichtige Gelegenheit zu unterstützen, das palästinensische Volk von seinen Leiden zu befreien und ihnen die Freiheit zu geben. Unterzeichnen Sie diese dringende Petition, um Europa dazu anzuhalten, diesen Schritt zu langfristigem Frieden zwischen Israel und Palästina zu unterstützen:
http://www.avaaz.org/de/independence_for_palestine_eu/?vl

Ein palästinensischer Staat wird den Nahostkonflikt nicht über Nacht auflösen, doch die Anerkennung durch die UNO würde die Dynamik grundlegend verändern und wäre ein erster wichtiger Schritt in Richtung Frieden und Freiheit. Im gesamten palästinensischen Gebiet bereiten sich die Menschen mit Hoffnungen und Erwartungen darauf vor, eine Freiheit zu bekommen, die dieser Generation noch gänzlich unbekannt ist. Drängen wir nun Europa zur Achtung der Rechte der Palästinenser und unterstützen wir sie in ihren Bemühungen nach Selbstbestimmung — so wie wir die Menschen in Egypten, Syrien und Lybien unterstützen.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit, Alice, Ricken, Stephanie, Morgan, Pascal, Rewan und das ganze Avaaz-Team

Weitere Informationen:
Araber wollen bei UNO Anerkennung Palästinas beantragen
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jJ0tElQdoMG-I2ycaiAqcv3PIWZQ?docId=CNG.42e40d88346e3cdb108b36be8abcd6dc.301

Arabische Liga unterstützt Palästina bei Abstimmung über UN-Beitritt,BR>
http://de.rian.ru/politics/20110714/259765812.html

Spanien: UN-Abstimmung über „Palästina“ ist „legitim“
http://www.dw-world.de/dw/function/0,,83389_cid_15254666,00.html
Gemeinsame Stimme -Protestmarsch von Israelis und Palästinensern
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/einewelt/1506041/

Palästina braucht Europas Hilfe – jetzt
http://www.fr-online.de/politik/meinung/palaestina-braucht-europas-hilfe—jetzt/-/1472602/8680970/-/

Israel: Kampagne gegen internationale Anerkennung Palästinas
http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/israel-kampagne-gegen-internationale-anerkennung-palaestinas_aid_583582.html

Israel empört sich über Brasiliens Anerkennung Palästinas
http://derstandard.at/1291454229365/Israel-empoert-sich-ueber-Brasiliens-Anerkennung-Palaestinas

Uno sieht Bedingungen für Palästinenserstaat erfüllt
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,756512,00.html

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