Feiern für den Atomaustieg – aber Vorsicht vor dem Bierdunst Frau Harms !

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Gewiss der geplante Ausstieg aus der Atomkraft-Nutzung ist ein Erfolg. Aber über den Weg dahin und die Geschwindigkeit gibt es erhebliche Differenzen. Die Bundesführung der Grünen dürfte ihr Ansehen bei der Antiatomkraftbewegung, bei Bürgerinitiativen und dem BUND einbüßen, wenn eine allzu unkritische Haltung eingenommen wird. Außerdem weiß jeder, Deutschland und die Mittelachse Europas von Norwegen bis nach Italien, ist umzingelt von Staaten, die trotz Tschernobyl, trotz Fukushima das “Spiel mit dem Teufel” weiter riskieren. Und kein Bürger in Deutschland wird akzeptieren, dass mit großer Anstrengung ein Energieumbau hierzulande erfolgt, Nachbarländer aber ihre AKW’s bis an die deutsche Grenze bauen. Die AntiAtomBewegung kann nicht an der Grenze halt machen, die Radioaktivität macht dies schließlich auch nicht. Der Betrieb alter Kernkraftwerke wie Fessenheim (direkt am Rhein im Elsaß/Frankreich) mit riskanter Technologie ist eine Provokation.

Die Bürgerinitiative Luechow-Dannenberg empfiehlt deshalb:  Anti-Atom-Fahne statt Bierfahne. Die Bürgerinitiative warnt vor Zustimmung zu schwarz-gelbem „Ausstiegsgesetz“

Prominente Grünen-Politiker/innen werben derzeit für die Zustimmung ihrer Partei zu dem Atomausstiegsgesetz, das die Bundesregierung zur Abstimmung stellen wird. Auf den Erfolg des Anti-Atom-Protests soll auf Einladung der Grünen-Europaabgeordneten Rebecca Harms am Sonntag um 19 Uhr in Gedelitz, der Ausgangspunkt für unzählige Anti-Atom-Demonstrationen im Wendland, sogar Freibier ausgeschenkt werden.

Prominente Grünen-Politiker/innen werben derzeit für die Zustimmung ihrer Partei zu dem Atomausstiegsgesetz, das die Bundesregierung zur Abstimmung stellen wird. Auf den Erfolg des Anti-Atom-Protests soll auf Einladung der Grünen-Europaabgeordneten Rebecca Harms am Sonntag um 19 Uhr in Gedelitz, der Ausgangspunkt für unzählige Anti-Atom-Demonstrationen im Wendland, sogar Freibier ausgeschenkt werden.

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) geht dazu auf Distanz. „Wir können uns zwar beglückwünschen, dass es dem lang anhaltenden Bürgerprotest gelungen ist, die Abschaltung von acht Reaktoren zu erzwingen, aber die Grünen laufen Gefahr, sich ohne Not einer Regierungsvorlage anzuschließen, die ihren politischen Spielraum einschränkt: immerhin hatte sich die Partei darauf festgelegt, bis zum Jahr 2017 den endgültigen Atomausstieg durchzusetzen“, erinnert die BI.

Die Klimaziele seien mit einem Ausbau der Regenerativen auf 35 Prozent der Stromversorgung bis zum Jahr 2020 nicht erreichbar und die Gefahr, dass einer Zustimmung zu einem unzureichenden Atomausstiegsgesetz im Herbst die Zustimmung zu einem Endlagersuchgesetz mit Gorleben im Pool folgen könnte, sei lange nicht gebannt.

BI-Sprecher Wolfgang Ehmke sieht voraus:“Statt Bierfahnen werden im Herbst die Anti-Atom-Fahne wehen, wenn der nächste Castor ins Wendland rollen soll“.

Wolfgang Ehmke 0170 510 56 06
http://www.bi-luechow-dannenberg.de

Eine Übersicht über Atomkraftwerke in Europa:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kernkraftwerke_in_Europa

Auch in den USA wächst die Angst vor den Risiken der Atomkraftwerke.

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