Exklusivinterview mit Daniel Cohn-Bendit zu Libyen, Syrien, Europa und Nahost

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Die Einladung zu diesem Interview nahmen wir sehr gerne an. Nicht nur daß Daniel Cohn-Bendit für seine geradlinige Politik  und Entschlossenheit bekannt ist – es war ein Interview mit dem Menschen Daniel Cohn-Bendit, dessen Freundlichkeit und menschliche Direktheit sehr positiv wirkt.  Es sollte mehr solcher Politiker geben.

Cohn-Bendit steht wie schon bei der Intervention im Kosovo-Krieg auf der Seite der Verfolgten, der Zivilisten, die durch Milizen und despotische Regenten verfolgt werden. So auch mit aller Entschiedenheit auf der Seite der libyschen Volkes gegen seinen Diktator. Zuletzt sprachen wir uns, als ein Blutbad in Benghazi durch Gaddafis Milizen drohte.  Ja man hätte mutlos sein können, angesichts der Unentschlossenheit der UNO endlich mit der NoFlyZone zumindest die Luft- und Raketenangriffe auf libysche Zivilbevölkerung zu verhindern. Es war traurig zu hören, wie manche Aktivisten oder ein Lafontaine alles daran setzten, diesen Schutz in letzter Minute zu verhindern, mit der scheinheiligen Argumentation, dies sei ein Angriff gegen Libyen. Heute decken sich ihre Parolen ganz mit der Propaganda Gaddafis: “Krieg gegen Libyen”.

Es braucht also schon eine gewisse Weitsicht und Klarheit im Kopf und vor allem ein Verlangen nach Wahrheit und Gerechtigkeit um eine positive Perspektive in dieser konfliktreichen Zeit zu denken und zu entwerfen. Und dieses Interview zeugt von dieser Grundhaltung – Politik auf der Seite der Menschheit.

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1 comment for “Exklusivinterview mit Daniel Cohn-Bendit zu Libyen, Syrien, Europa und Nahost

  1. 28. Januar 2012 at 00:09

    Wie so oft, ist alles viel komplizierter und mitnichten so leicht zu bewerten:
    Schon im Ex-Jugoslawien manipulierten Scharping und Bild, indem sie Bürgerkriegsszenen (=zweiseitig) als Massaker aus der einen Ethnie an der anderen darstellten:
    https://www.youtube.com/watch?v=Pp0lL5ravJ8#SPD.GRUENE
    + Auch in Libyen hält das Bild nicht, wie Folter der unterstützten ‘Rebellen’/Übergangsregierung zeigen; siehe Ärzte ohne Grenzen:
    http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/2012/pm-2012-01-26/index.html
    Das alles macht schnelle Lösungen um so schwerer; das kann uns das Herz zerreißen.
    Bleibt Gandhis Weg: Der Frieden ist der Weg. Manchem mag dieser Pazifismus als naive ungewolte Kumpanei mit der Macht vorkommen. Aber wenn wir einen Ausweg aus der Spirale der Gewalt finden wollen, sehe ich keine Alternative.

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