EHEC-Bakterium stammt aus der Massentierhaltung

ANIMAL SPIRIT warnt vor Erregern aus der Intensivtierhaltung! EHEC-Bakterium sitzt auf Gurken, stammt aber aus Massentierhaltung. Seit einigen Tagen geht im Nachbarland Deutschland die Angst um die „neue“ Seuche EHEC um, an der dort bis gestern bereits 6 Menschen gestorben sein sollen. Und seit gestern hat dieses Escherichia-coli-Bakterium auch Österreich erreicht, durch 2 Radfahrer, die dzt. mit blutigem Durchfall in einem oberösterr. Spital liegen.

In den Medienberichten über die Fahndung nach der Herkunft der EHEC-Keime bleibt allerdings die eigentliche Quelle der Erreger unerwähnt. Dazu der Tierarzt und Obmann von ANIMAL SPIRIT, Dr. Franz-Joseph Plank: „Man müßte aber gerade die moderne Tier-„Produktion“ genau unter die Lupe nehmen, wenn man in Zukunft vermeiden will, daß immer neue Lebensmittelvergiftungen oder Seuchen die KonsumentInnen das Fürchten lehren. Das Übel muß endlich an der Wurzel gepackt werden!“

Intensivtierhaltung – die Wurzel allen Übels!

Heute wird den Tieren maximale „Leistung“ abverlangt. Doch je größer die Getreidemengen sind, die Wiederkäuer fressen müssen, um die gewünschte schnelle Mastzunahme oder Milchmenge zu liefern, desto anfälliger sind sie für pathogene Darmkeime wie EHEC, und je mehr Tiere dicht zusammen im Stall ohne Weidezugang gehalten werden, desto krankheitsanfälliger werden sie. „Damit sind sie von laufenden Antibiotika-Gaben regelrecht abhängig gemacht worden“, so Dr. Plank weiter.

„Aber erst durch den massiven Antibiotika-Einsatz in der heutigen Massentierhaltung bilden sich Resistenzen. Auch dieser E.-Coli-Typ – EHEC -, der zurzeit im Mittelpunkt steht, ist gegen etliche Antibiotika aus der Gruppe der Penicilline und Cephalosporine resistent. Der zurzeit ausgebrochene EHEC-Typ ist nur einer der gefährlichen Erreger von Lebensmittelvergiftern, unter denen die Antibiotika-resistenten Krankheitskeime die bedenklichsten sind, denen eine hilflose Schulmedizin kaum noch wirksame Waffen entgegenhalten kann.“

Jedes Jahr infizieren sich in Deutschland und Österreich nachweislich Tausende von Menschen an Salmonellen, Campylobakter- und anderen Bakterien und leiden unter schweren Magen-Darm- und Kreislaufsymptomen. Die Dunkelziffer beträgt ein Vielfaches. Darunter sind einige Bakterien, die gegen mehrere Antibiotika resistent sind. Viele Patienten sterben – von diesen Toten hört man jedoch selten. Die Krankheitskeime entstammen in der Regel Produkten aus Massentierhaltungen, denn ohne Antibiotika ist eine Massentierhaltung mit Tausenden zusammengepferchten Puten, Masthühnern, Enten, Kaninchen, Rindern oder Schweinen kaum denkbar. Auch der multiresistente Staphylokokkus Aureus (MRSA), der in Krankenhäusern große Probleme bereitet, ist in Tierfabriken weit verbreitet (etwa 50 % der Mastschweine und 8% der Mitarbeiter in großen Stallhaltungen sind Träger!).

Intensive Stallhaltungen – Brutkessel für Krankheitskeime, darunter auch zahlreicher Zoonosen!

Die überzüchteten Tiere müssen weit über ihre naturgegebenen Möglichkeiten hinaus „Leistung“ erbringen, sie stehen aufgrund von nicht artgerechter Haltung unter Dauerstreß, werden nicht artgerecht ernährt, tragen vielfach Verletzungen, leben auf ihrem Kot. Eine Infektion verbreitet sich unter diesen Umständen explosionsartig aus. Nirgendwo sonst sind die Bedingungen so günstig, um zu aggressiveren Krankheitserregern zu mutieren.

Dr. Plank abschließend: „Der derzeitige EHEC-Ausbruch in Deutschland – und jetzt auch in Österreich – muß endlich als Teil eines Gesamtproblems gesehen werden! Auch wenn die momentane Medienhysterie alleine schon zu Bauchweh führen kann – der „Normalbürger“ fürchtet sich ja jetzt vor jeder Gurke, Tomate und Salatkopf –, anstatt daß von Politik und Wissenschaft endlich die wahren Ursachen aufgezeigt werden und somit die Menschen Produkte aus Tierfabriken meiden würden! In diesem Zusammenhang ist es mehr als tragisch, daß derzeit überall vor dem Verzehr von gesundem Gemüse gewarnt wird, ohne – wieder einmal – den wahren Ursachen aus der Intensivtierhaltung auch nur ein Wort zu widmen!“

Animal Spirit – Zentrum für Tiere in Not
Web: www.animal-spirit.at

Petition BUNDESTAG: Tierschutz – Ausstieg aus der Massentierhaltung vom 17.04.2011

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge die Bundesregierung damit beauftragen, dafür einzutreten, dass die Europäischen Union und die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) den Ausstieg aus der Massentierhaltung veranlasst, die damit verbundenen Subventionen streicht (u.a. Flächen- Betriebsprämien, Export- Überschussmanagement), und die frei gewordenen Subventionen für eine sozial-ökologische regionale Landwirtschaft einsetzt.

Begründung

Ökologischer Landbau ist die Lösung, um die Ernährung der Weltbevölkerung zu sichern und die Umwelt zu schonen. Bio muss die Welt ernähren.

300 Wissenschaftler sind gegen die Massentierhaltung und fordern die Wandlung zu einer sozial-ökologischen Landwirtschaft!

Die Folgen der EU und OECD Subventionen: Tierquälerei, Überdüngung, Milchseen, Butterberge, „Gammel“ Fleischlager, Lagerkosten, Landflucht. Exportsubventionen bewirken weltweit hungernde Bauern und werden zusätzlich als Entwicklungshilfe abgerechnet.
Flächen- Betriebsprämien und Überschussmanagement verschwendet Steuergelder und begünstigt die Agrarfabriken, dadurch können Öko-Bauern nicht mehr existieren.

Die Massentierhaltung,
1. ist Gesetzeswidrig, es bereitet den Tieren Schmerz und Leiden,
2. brütet Krankheiten aus, die Tiere werden präventiv mit Antibiotika behandelt,
3. schadet unserer Gesundheit und bewirkt Antibiotikaresistenzen,
4. verschwendet wichtige Ressourcen,
5. trägt zum Klimawandel bei,
6. steigert die Arbeitslosigkeit, bewirkt die Landflucht und erhöht die Arbeitswege der Landbevölkerung,
7. zerstört die Existenzgrundlage der Bauern in den Entwicklungsländern, sowie den Öko-Bauern der Industrieländern,
8. verschmutzt die Umwelt u.a. durch die Pharmaindustrie, Gülle- und Abfallbeseitigung, Bauindustrie, Verpackungsindustrie, Futtermittelanbau, usw.
9. tötet viele Tiere in den Mastställen und beim Transport der teils tausende Kilometer beinhaltet.
10. Exportsubventionen bewirken, dass weltweit dieselbe Art der Tiere, in dieselben Länder ein- und ausgeführt. Jährlich werden ca. 50 Milliarden lebendige Tiere per LKW, PKW, Bahn, Schiff oder Flugzeug transportiert. Das sind 7 Tiere pro Jahr auf jeden Erdenbürger.
11. Im Internet sieht man Tiere in den Mastställen: sie stehen im Kot, in engen Käfigen und können sich nicht hinlegen, in überfüllten Ställen, zwischen Kadavern, sind krank, es ist dunkel bis auf 10 min. täglich, dann werden die Kadaver aus den Ställen geholt, tagelang bekommen die Tiere kein Wasser oder die Lüftung funktioniert nicht, was Absicht vermuten lässt: zwecks Subventionen ist Überschuss und Verlust gewollt.
12. Viele Betreiber der Massentierhaltung sind auch im Müll- und Transportgeschäft tätig, wodurch sie weitere Subventionen bekommen.
13. Futtermittel wird durch Beimischungen als Müllentsorgung missbraucht.
14. Die EU-Bestimmungen erlauben nicht: Tiere mit frischen Speiseresten zu füttern, zugunsten der Futtermittelindustrie, zum Leidwesen der Öko- Bauern die teures gepanschtes, vergiftetes, trockenes Futter kaufen müssen.
15. Die EU-Bestimmungen erlauben keine Schwalbennester im Milchstall, auch deshalb geben viele Öko-Bauern ihr Geschäft auf.
16. Die EU-Bestimmungen erlauben: etwas Schinken zu nennen was nur 30% Schinken enthält. Bevor Polen in der EU war hatten sie 80% Schinken Anteil.

3 comments for “EHEC-Bakterium stammt aus der Massentierhaltung

  1. manfred maly
    21. November 2011 at 19:34

    betr. ingrid nicklaus, elmshorn.

    hoffentlich wachen mal einige politiker auf, wenn sie diesen bericht gelesen haben.
    aber meist wird es vernichtet, als wenn nicht gewesen waere….
    es geht wieder mal nur um geld, geld, geld und macht….
    leider..

  2. Ingrid Nicklaus elmshorn
    22. Juni 2011 at 23:16

    EHEC ist nur der Anfang vom bitteren Ende.Aber die Politiker haben es schon immer ausgezeichnet verstanden, das Volk dumm zu halten, denn ein dummes Volk regiert sich leichter.
    Die verantwortlichen Politiker der grausamen ,perversen Massentierhaltung wissen genau,was das für unsere Umwelt bedeutet.Die wahnsinnig hohen Gülle Mengen verseuchen unser Grundwasser
    immer mehr.
    EHEC kommt aus der Massentierhaltung .Die ohnehin schon genug gequälten Rinder aus der Massentierhaltung,die ihr Leben in dunklen Stellen in der Anbinde Haltung verbringen müssen,
    werden mit Getreide gemästet. Deshalb kann sich das Bakterium im Darm der Rinder rasant ausbreiten.Danach landet dieses Bakterium in der Gülle.Das ist ein nicht endender Kreislauf.

    Diese Gegebenheiten werden durch manipulierte Meldungen geschickt vertuscht um das unwissende Volk zu beruhigen.
    Die Wahrheit sieht aber leider so aus : mit dem billigen Qual Fleisch aus der Massentierhaltung
    wird die Wirtschaft in Milliarden Höhe angekurbelt. Auf diese gigantische Einnahme Quelle
    will unser Staat und alle ,die davon profitieren in keiner Weise verzichten . die Umwelt Verschmutzung spielt dabei nur eine zweitrangige Rolle.
    Das unfassbare daran ist die Tatsache,das immer mehr dieser KZ fensterlosen Massen Tierbaracken genehmigt und gebaut werden. Das wird einfach gemacht,egal ,was das Volk dazu sagt. Das Volk erfüllt in diesem Fall nur eine Funktion, nämlich mit ihren Steuergeldern
    diesen gehirnlosen Wahnsinn mitzufinanzieren.
    Wir brauchen diese neuen Tier KZ nicht um satt zu werden, nein diese überschüssigen Tiere bringen viel Geld .Diese von Geburt an geschundenen Tiere werden dann noch weiter gequält
    und auf Tiertransporter gejagt und auf engstem Raum zusammen gequetscht,ohne ausreichend
    Nahrung und Wasser. Dieses rum karren dauert manchmal Tage, das alles bei hohen Temperaturen oder auch bei Kälte
    Wer zu so einer abscheulichen Tat seine Zustimmung gegeben hat, der muss vom Teufel auf die Erde gesandt worden sein.
    Nur all diejenigen, die für diese Grausamkeiten verantwortlich sind , werden sich vor unserem Schöpfer irgend wann dafür verantworten müssen

    Ingrid Nicklaus Elmshorn

  3. Ingrid Nicklaus elmshorn
    19. Juni 2011 at 07:42

    Mein Verdacht geht in Richtung der Massentierhaltung. Was man den Tieren dort antut ,das bekommen wir jetzt als EHEC zurück. Die Medien verbreiten bewusst Falschmeldungen um das Volk weiter dumm zu halten. Alle verantwortlichen Politiker,die für diese nicht nachvollziehbare Tierquälerei verantwortlich sind, sollte man 3 Tage mit den Schweinen in eine fensterlose Baracke sperren.Darin können sie dann essen,schlafen und auf der Gülle ausrutschen. Dann noch einmal 3 Tage auf einen Tiertransporter ,wo kaum Wasser und Nahrung vorhanden ist,was ja gängige Praxis ist . Danach werden sie bestimmt nicht mehr diese Tierquälerei subventionieren ,was das unwissende blinde Volk auch noch mit finanziert.

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