Atomkraftgegner rufen zum Stromanbieterwechsel auf

Anlässlich der Klage von Eon gegen die Brennelementesteuer erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Eon klagt gegen die Brennelementesteuer. Die anderen großen Stromkonzerne wollen nachziehen. Doch Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell auch nach Fukushima darin sehen, die Bevölkerung unvorstellbaren Risiken auszusetzen, handeln nicht für das Gemeinwohl. Die Bundesregierung will diesen Unternehmen trotzdem für neun Atomkraftwerke noch mehr als zehn Jahre Laufzeit garantieren. Deshalb rufen wir dazu auf, keinen Strom mehr bei Eon, RWE und Co – und ihren Tochtergesellschaften – zu kaufen, sondern zu echten Ökostromanbietern zu wechseln.

Die einzige Sprache, die die Konzerne verstehen, ist die des Geldes. Also ist es an der Zeit, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher die Macht des Geldbeutels einsetzen und Atomstrom boykottieren.

Der Wechsel ist kinderleicht. Erfreulicherweise ist Ökostrom in weiten Regionen Deutschlands auch gar nicht mehr teurer als die Tarife der Stromkonzerne.“

Mehr zum Stromwechsel auf der gemeinsamen Kampagnenseite der Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen:

http://www.atomausstieg-selber-machen.de


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